Pendeln & Pantone

Weil jetzt jede Sparkassen-Sibylle im ICE ihr MacBook aufklappt, musste ich mir ein anderes Accessoire besorgen, das mich auf den ersten Blick als Mitglied der kreativen Klasse ausweist.

dreiviertel

Demnächst Gaika-Konzert in Köln. Yay or nay? Ist ja noch etwas hin, am Wochenende jetzt erst einmal The Screenshots.

Nachdem es das insgesamt eher artsyfartsy komplette Visual Album When I Get Home (immer noch?) nur bei Apple Music zu sehen gibt, ist jetzt mit Binz das lockerste Teilstück als Einzelvideo draußen. Es ist auch eins der besten Lieder der Platte, die bei mir derzeit auf Heavy Rotation läuft.

In den YT-Shownotes unter dem Video ist Apple Music auch prominent gelistet, da ist mir klar geworden, daß die Streamingabteilung aus Cupertino zum Angriff übergeht.

Und kurz darauf lese ich, daß es das neue Billie-Eilish-Video von niemand Geringerem als Takashi Murakami(s Team animiert) ebenfalls nur bei Apple Music zu sehen gibt.


Habe mich vor knapp einem Jahr bereits gefragt, wie es entweder „Listen to XY on Spotify“ oder „Hear album XY on Apple Music“ auf die Musikplakate und Konzertankündigungen schaffen. Wenn nicht beide gleich groß abgedruckt sind, dann steckt da doch bestimmt auch so ein Subventionssystem hinter wie früher Intel bei den Printanzeigen von PC-Schmieden oder der Douglasrahmen bei Parfumwerbung für Beteiligung an den Mediaspendings.

(Wollen wir wetten, daß Samsung demnächst Spotify kauft?)

support your localhost. not.

Immer wieder Peak Apple, jedes Jahr auf’s Neue. Wie schlecht die Produkte aus Cupertino auch werden mögen, ich werde wohl allein aus dem Grund nie wechseln, weil dann meine Ausrede „kann kein Windows/Android“ nicht mehr funktionieren würde. Und Walled Garden hin oder her – die Vermeidung elterlichen IT-Supports hat nun einmal oberste Priorität.

Die Sprachpolizei informiert (1):

Eine Ironie, die nicht missverstanden werden kann, ist gar keine.

retro / blase / zirkel

You name it.

That’s what I call microcosm. spiegel.de/ hat sich mal die Mühe gemacht, das Hickhack zwischen deutschen Berufspolitikern in eine interaktive Graphik zu packen und sie in verschiedenen Twitter-Kategorien einzuordnen.

Wider die Naturgemetzel

Das Schlimmste an diesem Albtraum war noch nicht einmal mein zerbrochenes iPhone, sondern die bizarren Alternativen, die meine Mutter als Notlösungen aus der Schublabe holte. Eins Möchtegern-Minimalismus in der Vollplastik-Variante à la Tschibo, das andere Fake-Gold mit viel zu kleinen Tasten aus Glitzersteinchen – macht sich bestimmt gut neben ihren Wiederauffüllbarkeit lediglich versprechenden Lady-Feuerzeugen.
Oh Gott, ich bin so ein Apple-Fanboy!

Fuck The What

Why Angelegenheiten sucks: myth vs. reality (Alternativtitel). Okay, das waren also die Oscars. Zum ersten Mal seit Jahren habe ich die Nacht nicht durchgemacht, sondern bin um so um 3:33 Uhr nach der Verleihung der Trophäe für den besten Animationsfilm ins Bett gestiegen. Das liegt nicht daran, daß ich ja nun jetzt einen Vollzeitjob habe, den besitze ich schon ein paar Jahre. Und ich bin auch noch nicht zu alt, um (in Ausnahmefällen) mal eine Nacht komplett durchzumachen, ohne am nächsten Morgen im Bürostuhl auf Wachkomamodus dahinzuvegetieren. Nein, Tatsache ist, Filme bzw. die Filmbranche interessieren mich schlicht nicht mehr so ungemein, wie sie das noch vor zwei Jahren getan haben/hat. Da bin ich tatsächlich noch etwa einmal die Woche ins Kino gerannt; von den unendlichvielen Videoabenden während des Studiums gar nicht zu reden. Alles weg. Aber daß die Bigelow so gegen ihren Exmann abgeräumt hat, das freut mich nicht nur, weil heute Weltfrauentag ist.

Wo war eigentlich Jack?

So übel sieht mein iPhone eigentlich noch gar nicht aus, aber diese Prozedur würde sich eigentlich schon lohnen, um das Apfel-Logo und die Schrift von der Rückseite entfernt zu bekommen. Super auch: Der TV-Spot zum iPad hatte in der Oscarnacht Premiere und was kommt jetzt ans Licht? Den Soundtrack zum Commercial mußten die Jungs aus Cupido dann doch tatsächlich ein wenig umschnitzen, damit sich das Lied von seinen schlüpfrigen Songzeilen befreit auch schön in die etwas seltsamen Wertvorstellungen von Apples App-Store-Politik einpasst. Der junge Steve Jobs sieht das so.
Aber wofür gibt es Gesetze?

10 ways people have gotten rich exploiting Angelegenheiten

Daß Nicole Kidman noch aussehen kann, ist eigentlich auch Banane. Doch wieso muß ich dabei an einen vor Jahren in der Zeitschrift Death Studies erschienenen Artikel des amerikanischen Literaturforschers James Kaufman denken, in welchem er nachweist, daß Lyriker im Schnitt mit 62,2 Jahren sterben, während es Romanciers immerhin auf 66 Jahre bringen. Und um den Bogen zu schlagen: Was ist überhaupt mit Jack Nicholson losgewesen? Der sitzt doch sonst immer jedes Jahr gut sichtbar im Oscarpublikum und spielt so herrlich die Moderatorenwitze mit. Wie sieht es denn so mit dem Durchschnittsalter von Schauspielern aus?