Tweetlager   #stolperstein   Wo ist drikkes?

Bildungslücke as in S_havan

I a(d)mir(e) your work.

Mal wieder jemanden mit dem Insoffenemesserlaufenlasso eingefangen. Und nicht irgendjemanden.

Storified by -drik S.· Wed, Feb 06 2013 06:11:03

Come-on
Ist die Aberkennung des Doktirtitels von Shavan nicht ein weiterer Beleg für Seximus in Deutschland? ;-) #hastagfälltmirkeinereinAmir Kassaei
@AmirKassaei Bestimmt eine fortschrittsfeindliche Kampagne der Grünen, um Autos wie den VW Shavan zu dissen.Hendrik Spree
@drikkes Der Wagen heisst Sharan.Amir Kassaei
@AmirKassaei Und die (Noch-)Ministerin schreibt sich Schavan.Hendrik Spree
Welt
@drikkes ja, aber der Karlauer greift im Falle von VW nicht. ;-)Amir Kassaei
Es ehrt den DDB-Werber, daß er seinen Kunden in Schutz nimmt. Was soll ich da noch per Reply nachlegen, es wäre mir nicht darum gegangen, den Volkswagen als umweltschädlich darzustellen, sondern einzig darum, ihn oberlehrerhaft auf seinen Rechtschreibfehler hinzuweisen?

Wenn er das hier allerdings findet, kann ich mir nicht verkneifen, ihn vor folgender Verwechselungsgefahr zu warnen:

Karl Auer – StupidediaKarl Auer (geb. 27. Oktober 1823 in Absurdistan) war ein passionierter, wenngleich zu Lebzeiten erfolgloser Entertainer, welcher am 1. Ap…
Kalauer – WikipediaAls Kalauer bezeichnet man ein einfaches Wortspiel, entweder mit Wörtern gleichen Klanges, aber ungleicher Schreibweise und Bedeutung, od…

Autor: drikkes, Datum: 6. Februar 2013 um 16:19 Uhr, Kategorie(n) und Schlagworte: filed under Allgemein and tagged , , , . Um sich bisherige Kommentare anzusehen oder selbst einen zu hinterlassen: Permalink.

TdM / Januar 2013

Das Jahr ich noch frisch (gewesen) und @Kostadamus hat die Messlatte für Qualitätstweets schon mal ziemlich hoch gelegt. Schlapp gelacht. Die Visualisierung spare ich mir allerdings lieber. Aber ich könnte ruhig mal wieder auf dieser zur Blogkategorie gehörige Twitterliste hinweisen.

Hinterher weiß man ja nicht mehr, was zuerst da war. Ob ich kurz vor oder nach dem 15. Januar besagtes Lied plötzlich hörte, als ich beim Bäcker mein Laugencroissant bezahlte. Habe ich meinem Sohn „Wir können hier nicht anhalten, das ist Rhianna-Land“ ins Ohr geraunt, weil ich diesen Tweet noch im Hinterkopf hatte? Oder ist mir der Tweet in meiner Timeline besonders aufgefallen, weil ich mich noch gut an diese Bäckereisituation erinnern konnte? Wir haben den Laden jedenfalls schnellstmöglich verlassen.

Ich bringe in Gegenwart der Kinder gerne (abgewandelte) Film- oder Literaturzitate unter – und zwar ohne jegliche Erklärung. Vielleicht erinnern sie sich ja viel später einmal daran.

Autor: drikkes, Datum: 1. Februar 2013 um 15:59 Uhr, Kategorie(n) und Schlagworte: filed under Tweet des Monats and tagged , , , , . Um sich bisherige Kommentare anzusehen oder selbst einen zu hinterlassen: Permalink.

streuverlust

Das Bild hier habe ich vor ein paar Tagen bereits getwittert und daß ich es jetzt noch einmal in einem eigenen Blogpost thematisiere, ist wohl weniger der Tatsache geschuldet, daß dieses Plakat so einen großen Eindruck auf alle Rezipienten macht, sondern liegt eher an meinem Beruf. Ich bin Werbetexter. Außerdem hängen die Dinger derzeit überall in der Stadt, man kommt nicht an ihnen vorbei. Mediadruck, Masse statt Klasse.[column width=“55%“ padding=“3%“]

[/column] [column width=“42%“ padding=“0″]Ich bin nicht „jeder“. Nicht alle nutzen zum Beispiel wie ich den Öffentlichen Personennahverkehr. Wie sollen sie da 18/1 oder CLPs in U-Bahnhaltestellen zu Gesicht bekommen? Und so gibt die zur Kampagne gehörige Website auch an, daß man Out Of Home sehr wohl in der Lage ist, Werbung im Hinblick auf spezifische Target Audiences zu platzieren. Und das sollte man auch, Konzentration beispielsweise auf Buswartehäuschen, die Einkaufsstraßen der Innenstädte oder entlang der Autobahnen. Sonst kann so etwas – Stichwort TKP – schnell ins Geld gehen und jedes Budget sprengen. Nur sagt die Kampagne des Fachverbands Aussenwerbung e.V. davon nichts.

Die attraktive Frau ist nicht das einzige Motiv der Kampagne. Ich habe auch noch kleinformatigere Plakate mit einem ebenfalls ansehnlichen Mann gesehen. Das Motiv mit der Nichtweißen ist mir nur im Netz aufgefallen. Man will es allen recht machen, bezeichnet sich selbst auch zurecht als Massenmedium – und ist stolz darauf. Bei effizienzorientierten Marketingmenschen dürfte angesichts dieser Werbung allerdings in erster Linie eine Botschaft hängenbleiben: Wenn ich kommunikationstechnisch mit Kanonen auf Spatzen schießen möchte, dann ist Out Of Home Media das Mittel der Wahl. Und Streuverluste müssen eben entsprechend bezahlt werden.[/column]

Wohlgemerkt: die Message der Kampagne. Auf der dazugehörigen Micropage trifft-jeden.de liest sich das schon wieder entgegen der vereinfachten, verfälschenden Werbebotschaft ganz anders. Da ist von Zielgruppenprofilen sowie Plan- und Berechenbarkeit die Rede. Und auch eine Einschränkung findet sich dort: Unter dem Punkt Zeitgeist lautet das alles entscheidende Stichwort Mobilität. Anstelle des Internets – vielleicht sogar noch des Radios, aber TV schon nicht mehr – würde ich den Ball dankbar aufnehmen. Das ist doch eine Steilvorlage, die geradezu nach einer Antwortmaßnahme schreit. Ganz nach dem Motto „treffen, wen Sie wollen“ würde ich Werbung für Alte, Kranke und Blinde machen. Das sind nämlich auch Konsumenschen.

Aber dann müßte man sich ja sein Nischendasein eingestehen. Und wahrscheinlich bin ich einfach zu sehr Werbetexter.

Autor: drikkes, Datum: 31. Januar 2013 um 15:18 Uhr, Kategorie(n) und Schlagworte: filed under Reklamierung and tagged , , , , , . Um sich bisherige Kommentare anzusehen oder selbst einen zu hinterlassen: Permalink.

Gangster Squad

Ich mag ja so Retro-Gangsterfilme. Scorseses Goodfellas oder Casino, selbst Boardwalk Empire gefällt mir als Serie. Mein Lieblingsfilm der Coen-Brüder ist der zu Unrecht etwas unbekanntere Miller‘s Crossing. Ich habe als Kind schon Die Unbestechlichen in schwarz/weiß gesehen. Dick Tracy als Comic und dann hatte auch die Verfilmung mit Warren Beatty und Madonna bei mir Bonuspunkte. Später dachte ich dann, Al Pacino als Gangsterboss und Dustin Hofmann als Murmler haben sich absichtlich bis zur Unkenntlichkeit schminken lassen, damit man nicht sofort erkennt, daß sie sich für solch ein quietschbuntes Popcornkino hergegeben haben. Und als ich neulich meine ausufernde, zugestaubte VHS-Sammlung in die Tonne gekloppt habe, da war ein nicht unerheblicher Anteil der Kassetten mit Film-Noir-Klassikern dabei.

Und jetzt also Gangster Squad.

Eine Szene. Wegen einer Szene mußte ich fast ein halbes Jahr auf den Streifen warten. In dieser Szene haben wütende Mafiosi in einem Theater unschuldige Zuschauer während einer Vorstellung erschossen. Das war den Produzenten wohl zu nah an den tatsächlichen Geschehnissen in einem Kino der US-Stadt Aurora, als dort im Sommer 2012 ein Amokläufer mitten in der Premiere des letzten Batman-Movies den Saal stürmte und zwölf Menschen tötete und viele weitere verletzte. Insofern finde ich die Verschiebung mehr als nachvollziehbar. Besagte Szene ist dann sogar für mehrere Millionen umgedreht worden. Obwohl Gangster Squad eigentlich auf einer wahren Begebenheit basieren soll.

Nun hat das Warten ein Ende. Der Film ist endlich in Deutschland angelaufen und kann mit einer beachtlichen Besetzungsliste aufwarten: Sean Penn, Nich Nolte, Ryan Gosling, Emma Stone oder Giovanni Ribisi, allein das macht ihn wahrscheinlich sehenswert. Ich bin gespannt, was Regisseur Ruben Fleischer (bisher außer für TV-Sendungen nur durch Zombieland aufgefallen) aus der scheinbar soliden Story rausgeholt hat. Es geht um eine geheime Spezialeinheit, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg das organisierte Verbrechen in Los Angeles bekämpft. Wegen des verschobenen Start wird der Film bei den Oscars jedenfalls leer ausgehen.

Autor: drikkes, Datum: 25. Januar 2013 um 10:48 Uhr, Kategorie(n) und Schlagworte: filed under Über Schaubares and tagged , , . Um sich bisherige Kommentare anzusehen oder selbst einen zu hinterlassen: Permalink.

Wenn ich nichts mehr zu lachen habe, stelle ich mir Andy Möller als Sportdirektor in Mailand oder Madrid vor: „Ob René Weidenfeller oder Roman Adler – Hauptsache deutscher Torwart.“

tl;dt (181)

Autor: drikkes, Datum: 12. Januar 2013 um 23:08 Uhr, Kategorie(n) und Schlagworte: filed under Allgemein, Netzeug and tagged , , . Um sich bisherige Kommentare anzusehen oder selbst einen zu hinterlassen: Permalink.

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