adbust a move

Ich weise auf Twitter oder Linkedin ja öfter mal auf Adbusting-Content hin. Wer das mal selbst ausprobieren möchte, findet hier und da nützliche Hinweise. Und wer nicht lesen möchte, kann sich diese Video-Doku von des Leftstyle-Magazins Supernova ansehen.

Wenigstens für die gesteigerte Unerkennbarkeit durch Mund-Nase-Bedeckungen ist Corona bei solchen Aktionen gut.

Ich verstehe nicht, wie man das Thema so ernst nehmen kann. Werbetreibende sollten es sportlich sehen oder sich in manchen Fällen sogar geehrt fühlen, daß man ihr Motiv eines Bustings für würdig erachtet. Zumal die rechtliche Einschätzung der Strafbarkeit nicht so eindeutig, wenn nicht sogar zweifelhaft ist.

Mit der Polizei suchen sich die Buster hier aber natürlich auch einen unangenehmeren Gegner als mit Unternehmen wie Nestlé oder Marlboro.

Prioritäten

Da sitzt mir jemand gegenüber und trägt keine No-Name-Schuhe, keinen No-Name-Anzug, keine No-Name-Brille und hat vor sich die nagelneuesten Laptop- sowie Smartphone-Modelle von klar welcher Marke auf dem Tisch. Und sagt mir, unsere Stundensätze seien zu hoch, er würde quasi dieselbe Leistung bei irgendeiner anderen Agentur billiger bekommen.

Finde ich gut.

Erzähl nich!

Oh Mann, wie viele persönliche Newsletter nach ein paar Ausgaben zu so rummeinenden Labertapeten werden, die pflichtschuldigst ihren Senf zu allen in der zurückliegenden Woche durchs global village getriebenen Themen dazugeben. Da denkt man sich: Hast Du keine Freunde Findest Du keine Gesprächspartner, mit denen Du diesen ganzen Kram diskutieren kannst?

„Get a podcast!“ ist das gar nicht mehr so neue „Get a blog!“