Ich brauche auf LinkedIn und Xing eine Einstellungsoption, von Leuten mit der Jobbezeichnung „Entrepreneur“ nicht angeschrieben werden zu können.

Sonntag war wohl wenig los. Sonst wäre dieser Artikel über ein Kombiangebot Porsche+Jet auf Twitter nicht dermaßen steilgegangen. Ich hatte die Meldung bereits vor einer Woche in meinem kuratierten YellowPress-Flipboard verlinkt.

Es liegt wahrscheinlich weniger an den beiden Ausgangstexten als an den Tweets dazu. Vor sieben Tagen sah das bei der werben&verkaufen so aus:

2 RTs, kein Fav. Schon bitter, daß ein Wirtschaftsmagazin vorgestern dem Marketingorgan zeigt, wie man so etwas engagiger anpreist. Ein wenig Polarisieren im Text, schnittigeres Vorschaubild und eben der richtige Zeitpunkt fürs Posting.

Da wir gerade bei Kombis sind: In die Sitzbank eines Gränkeherstellers, unter die seine Kästen genau passen, würde ich sogar investieren.

Einwurf

Wie die Horizont berichtet, werden Prospekte bald vielleicht nur noch an die verteilt, die explizit ihre Zustimmung dazu geben.

Also vielleicht Opt-in statt wie bisher Opt-out. So würde natürlich viel weniger Werbung in Briefkästen landen. Weniger Müll, weniger Arbeit für die Post.

Ich hatte schon vor längerer Zeit die Idee zu diesen Aufklebern hier. Die waren allerdings als ironische Eigenwerbung gedacht, nicht als Consent-Message für Prospekteverteiler.

Wie man sieht, bin ich kein Designer. Bei Interesse kann man die Dinger aber mit Klick auf die Bilder trotzdem kaufen – print on demand macht’s möglich.