Manduh

Das Ding muß ich einfach zu Dokumentationszwecken hier festhalten, weil ich es mir seit drei Tagen immer wieder angucke und auch mein Sohn mittlerweile mitlacht. (Wir schauen die eigentliche Serie gerade zusammen.)

Mir wurde der Mini-Sketch über Twitter bekannt und erst jetzt beim Aufschreiben sehe ich, daß dieses Video nicht das Original ist. Bitter, weil die kopierte Datei dort mittlerweile mehr Views hat als der ursprüngliche Upload auf YouTube. Und da bringt es auch recht wenig, wenn in einem kaum beachteten Folgetweet der eigentliche Schöpfer genannt wird.

Ich bin nun wirklich nicht gerade Copyright-Ultra und verlange kein ausführliches Quellenverzeichnis, aber was ist so schwer daran, den Scheiß einfach zu verlinken?! Im Gegenteil, ein Link wäre ja sogar leichter zu posten als etwa ein Screenshot. Antwort: Soziale Medien belohnen dieses Verhalten eben sogar.

Vergeldung üben

Das ist ja alles sehr schick gemacht. Aber wie verzweifelt muß man als Finanzdienstleister sein, einen eigenen Onlineshop für Klamotten zu launchen, um einen Use Case zu haben?

Und da wir gerade beim Thema Geld sind, hier zwei Texte zum Hiphop-Business:
– How Ringtone Rap Influenced Modern Hip-Hop | Trapital
– Excessive Branding Ventures Are Killing Hip-Hop’s Soul | Pitchfork

Und noch zwei Texte zum Kunstmarkt:
– All ears: why collectors can’t get enough of industry hype right now | The Art Newspaper
– What Drives Market Speculation After an Artist’s Untimely Death | Artsy

Speicherstellen

Kaum habe ich in einem der letzten Blogposts nebenbei erwähnt, daß ich für das Abspeichern interessanter/relevanter Links (seit mittlerweile zehn Jahren, wie ich gerade feststelle) Diigo nutze, da poppt das ganze Thema Bookmarking1 an mehreren Stellen wieder mal auf.

Vor allem Readwise2 hat es mit der Ankündigung etlicher neuer Features in der letzten Mail aufs Tableau gebracht. So gerne ich den Service auch nutzen würde – er ist mir einfach zu teuer. 5€/Monat zahle ich nicht einmal für die New York Times. Vor allem, weil es da nicht aufhören würde: Am Ende zahlt man dann noch für sich ganz gut anlassende Services wie Command und Memex, weil ja alles miteinander so gut integrierbar ist.

Instapaper ist und bleibt die einzige App, die mir ein Abo wert ist. Wenn mir jemand eine bessere Art als Digested zeigen kann, um gratis Highlights und Notes aus meinen iBooks zu bekommen, dem würde ich einen großen Kaffee spendieren. (Aber sagt bitte nicht Kindle.)

1 Das unterste Widget in meiner Sidebar zeigt übrigens immer die aktuellsten drei Diigo-Saves an.
2 Euer neues Logo gefällt mir auf den ersten Blick leider nicht. Sieht für mich nach abgeblätterter Republik aus.

Hab ich gehört

Der sehr gute Maler Oskar Kokoschka hat ein ziemlich schlechtes Theaterstück namens Mörder, Hoffnung der Frauen geschrieben. Das soll demnächst als „Podcasts, Hoffnung der Blogger“ für die sogenannte Gegenwart adaptiert werden.

5PR3 cover

Die Geschäftsführerin von BAS11, Emily Unverwandt, trat derweil Gerüchten entgegen, der Chemiekonzern wolle durch die Übernahme irgendeines Labels in den Audiomarkt einsteigen.