Google war’s

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Daß Du, wie oben zu sehen (Screenshot echt bis zur Unterkante meines Fensters), Deine Suchergebnisse dermaßen unter Werbung begräbst, so daß man die wirklich für einen relevanten Links mittlerweile mit der Lupe (haha!) suchen muß, ist einer der Gründe, warum ich als Default-Suchmaschine in allen Browsern DuckDuckGo eingestellt habe – und damit leidlich zufrieden bin.

Kann Dir wahrscheinlich egal sein, ich nutze viele Deiner Services immer noch regelmäßig. Wenn auch die meisten davon über die Interfaces von Drittanbietern; die sind meist nutzerfreundlicher – und ich bleibe von Werbung z.B. bei der Bearbeitung von Mails verschont. Eine Tatsache, die Dir wohl nicht ganz so gut gefällt, Google. Oder wie ist es anders zu erklären, daß Du mir solche Termine direkt in meinen Kalender schreibst? Geht’s noch?

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Daß Du Dich an dem ganzen Star Wars Hype beteiligst: geschenkt. Ich lasse einfach so etwas wie den Lichtschwerterquatsch links liegen. Ich ertrage sogar die nervigen Fortschrittsbalken auf YouTube. Aber bloß, weil ich mich vor Wochen für die helle Seite der Macht entschieden habe, um mir aus beruflichem Interesse anzusehen, wie weit Du Deine Marketingaktivitäten treibst, kannst Du nicht einfachen dermaßen in meine Privatsphäre eindringen. Aktive Zustimmung meinerseits: Fehlanzeige.

So empfinde ich das Manipulieren meiner persönlichen Kalenderinhalte nämlich – als aufdringlich und unangemessen. Wie von sich selbst eingenommen muß man sein, um so eine Aktion wahrscheinlich für praktisch zu halten? Das ist nichts als creepy, Google. Du hast (mal wieder) eine Grenze überschritten.

schneiderweiß

Nur ein kleiner Reminder zum Wochenende für all die iPhonie-Hipster, die sich (immer noch) für Achso-state-of-the-art halten. Werft mal einen Blick auf die heutigen App-Charts im iTunes-Laden:

Am Dienstag bin ich auf einem Peaches-Konzert gewesen, das ist auf pretty-paracetamol.de/ ziemlich gut beschrieben worden; nur bin ich halt veritabler Fan und habe es etwas euphorischer gesehen. Ich füge noch hinzu, daß die Hipsterdichte relativ hoch gewesen ist, man dafür aber im Publikum ungestört rauchen konnte, obwohl es eigentlich verboten gewesen ist. Anläßlich Ihres Debütalbums habe ich sie mal im Duisburger Hundertmeister gesehen. Tolle Show, wird wohl an die zehn Jahre her sein.

Internetadresse der Woche: http://pla.net/

WTF?! des Monats: http://www.cfpd.de/

Ich habe mir dieses Notizbuch bestellt. Schade, daß vor dem Druck nicht automatisch die Tweets aussortiert werden, die einen Link enthalten. Trotzdem eine witzige Angelegenheit, wie ich finde. Mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst.

Auch schon älter: Der Hinweis auf die von David Lynch selbst erzählte Anekdote, wie er das Angebot von George Lucas himself abgelehnt hat, bei Return Of The Jedi Regie zu führen. „What if…“

[Video – mal wieder – entfernt.]

Rausschmeißer