Kölnkram

  • Berlin-Diss Nr nicht mitgezählt

    Aus einem WELT-Artikel über ein Berliner Mode-Festival vom letzten Monat: Klingt erst mal typisch nach Hauptstadt: Verspätung nach vollmundigen Ankündigungen, ein scheinbar bereits hinreichend beackertes Themenfeld, ein abgerockter Veranstaltungsort im sogenannten Problemkiez. (Okay, bedingungslose Kölnliebe ist natürlich total dämlich, aber was soll man machen, wenn alles östlich des Rheins einfach Mist ist.)


  • Nachbarschaftsblase

    Vorgestern las ich mehrfach auf Twitter, das Säulendiagramm zum deutschen Ergebnis der Europawahl gleiche einem Stinkefinger. Jedenfalls, wenn man sich das Abstimmungsverhalten von Jugendlichen, Großstädtern oder so ansähe. Es schien mir fast so, als würden Leute sich zu überbieten versuchen, das Chart mit dem höchsten grünen Mittelfinger Balken ausfindig zu machen – Bonuspunkte gab es […]


  • A.L.A.A.F.

    Ich weigere mich auch nach elf Jahren in Köln immer noch, Karneval zu “feiern”. Dafür habe ich endlich gecheckt, was diese Abkürzung bedeutet, die hier von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch ständig gebrüllt wird. Alternativ auch “Asoziale Flitzpiepen”.


  • Ausgebremst

    Ich bringe Fritz nicht zur Schule. Er hat nur zufällig morgens denselben Weg wie ich zur Arbeit. Letzte Woche überquerten wir gerade zusammen das Eierplätzchen, als ein Autofahrer zwei Radfahrern die Vorfahrt nahm, das waren ebenfalls ein Vater und sein Kind. Es ging zum Glück ohne Unfall aus, war aber nichtsdestotrotz ziemlich knapp. So knapp, […]


  • Was mit Vorfahrt

    Wenn man immer so von Verkehrswende liest, dann vergisst man gerne, daß beispielsweise in Köln “die Gesamtzahl aller Pkw seit 2010 um rund elf Prozent auf annähernd 475.000 gestiegen ist.” Laut Kölner Stadt-Anzeiger “bleibt der Anteil der reinen E-Fahrzeuge vernachlässigenswert gering (gerade einmal 16 von 10.000 Kraftwagen).” Woran liegt es? Wohl kaum an den Lieferengpässen […]



  • Ladenzeile für Ladenzeile

    Ich habe keine Ahnung, wie lange es den Zigarren Günther auf der Mero bereits gibt. Es sind mit Sicherheit deutlich mehr als die zehn Jahre, die ich nun schon in der Südstadt lebe. Das erkennt man natürlich vor allem am Namen selbst. Und an der Außenwerbung des Ladens kann man ganz gut seine Geschichte ablesen. […]