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Die Influencer auf Instagram sind nicht so wichtig für die Trendentstehung, wie alle annehmen. Wenn sie kreative Ideen hätten, dann vielleicht. Aber sie ziehen meistens nur das an, was sie von ihren Stylisten bekommen, und das ist nichts Neues. (…) Jeder schaut heute nur noch auf Instagram und hält das für die absolute Wahrheit, deshalb sieht auch alles gleich aus. Die wahre Avantgarde hat sich längst wieder von dieser Plattform abgewendet. Wir alle dachten am Anfang, Social Media bringt mehr Vielfalt, aber im Grunde bringt es eher Gleichförmigkeit.

Andererseits ist sich Lidewij Edelkoort auch sicher, „Socken sind der neue Mega-Trend.“ Naja.

Scholz2Friends, Car&Go

„Proud to share“ – rly?

Als ob der Begriff der „Sharing Economy“ nicht schon seit Jahren kritisiert wird. Entweder als zu ungenau, zu undifferenziert, zu unwirtschaftlich, zu zweischneidig, zu euphemistisch, zu verschleiernd. Der Name ist längst zum PR-Schlagwort verkommen; Agendasetting für Führerscheinneulinge.

Ich kenne die Hintergründe nicht. Aber dafür ging der Etat nach nur anderthalb Jahren von TBWA zu Scholz & Friends? Und dann wollen sie den Claim jetzt auch noch ganz stolz jedem ihrer Wägen auf die Seitentüren pappen. (Neulich ging ich durch das Dorf und kam an einem car2go vorbei. „Jetzt ein Auto“ stand da auf dem Smart. Und ich dachte nur „Früher eine Dose“.)

The secret to the Uber economy

It did not take technology to spur the on-demand economy. It took masses of poor people.

qz.com/ bringt einen validen Punkt gegen die neuen Mittelsmänner vor.

In Mumbai, the man who delivers a bottle of rum to my doorstep can learn the ins and outs of the booze business from spending his days in a liquor store. If he scrapes together enough capital, he may one day be able to open his own shop and hire his own delivery boys.

His counterpart in San Francisco has no such access. The person who cleans your home in SoMa has little interaction with the mysterious forces behind the app that sends him or her to your door.