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Wenn einer sagt “Da bin ich ganz bei Dir”, dann fang’ ich an zu rennen.
Ich habe keine Ahnung, ob Silvio Lorusso den Begriff “cognitariat” selbst erfunden oder ihn von jemand anders übernommen hat. So oder so ist sein Essay What Design Can’t Do jedenfalls lesenswert. Daraus: We must admit that design schools contribute to populating this creative underclass. So I think it makes sense to talk about design schools…
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Merry Christmas
Die Londoner Dependance von Anomaly hat auch dieses Jahr wieder ein sehr unbeschauliches Weihnachtsvideo produziert. Die letzten beiden waren ebenfalls schon mehr als ganz nett. (Okay, jetzt wisst Ihr, wie ich meine vorvorletzte Mittagspause dieses Jahr verbracht habe.) Ich habe übrigens den Job gewechselt. Nach elf Monaten heißt es für mich seit Anfang Dezember wieder…
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in dubio pro jobwechsel
Wie sie vor nicht mal einem halben Jahr alle mit stolzgeschwellten Brüsten und großem Tamtam nach Berlin gegangen sind, um @watson_de zu machen. Und jetzt erwähnt keiner von denen mehr seinen (Noch-)Arbeitgeber auch nur in der Twitter-Bio. Wie hätte Silvestah “Gott hab ihn selig” Klement gesagt: Tja, ich muß los. Die Cracknutten ficken sich nicht…
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Am Rande des Nervenzusammenbesuchs
Knoblauch kommt auf eine Werbeagentur zu und braucht einen Claim. Eine Strategie-Empfehlung von irgendeiner renommierten Consultingfirma hat er sich schon andrehen lassen, ihn als “verbesserten Lauch” zu positionieren. Also liefert die Agentur nach zwei internen Abstimmungen im ersten Wurf eine DIN-A4-Seite mit etwa zehn Claimvorschlägen wie “Knob – Lauch 2.0”, “Knob – der bessere Lauch”…
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Willkommen in Diver City, Einwohnerzahl 2
Was lese ich da? SinnerSchrader und Scholz & Friends schaffen Management-Jobs für Gender & Diversity. Da wird dann schon in Headline vom “Ende der Alphatiere” fabuliert, der Artikel kommt natürlich supermotiviert daher, es wird wahnsinnig viel empowert, ist von Mentorinnen-Programmen, Gender-Workshops sowie Diversity-Taskforces die Rede und dann gehe ich auf die Websites der Agenturen, da…
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Filterbalsam
Hier die wichtigsten Zitate aus Michael Seemans Artikel über Wework: »…schlaue Köpfe hinter Computern…« »…dahinter arbeiten Startup-Menschen fleißig an ihrem nächsten heißen Ding…« »…schlaue Köpfe hinter Desktop-Displays…« »…nur schlaue Köpfe hinter Laptop-Displays…« »…die neuen Kreativarbeiter ihre Laptops aufklappen…« Ich habe mich nicht mit copy/paste verhaspelt. Die stehen da wirklich so von oben bis unten drin.…
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Nimrod Reloaded
In der Horizont schreibt Alexander Rehm darüber, warum Marken eine Corporate Language brauchen. Er tut das sicherlich ganz uneigennützig – nicht um auf die Dienste des vom ihm gegründeten Corporate Language Instituts hinzuweisen. Schon damals in Babel wollten die Leute einen Turm bis in den Himmel bauen, um ein deutliches Zeichen für ihre Fähigkeiten zu…