verraucht

Der Stern macht mit einer Forsa-Umfrage auf und spitzt deren Ergebnisse auf Tabakwerbung zu. Daß es in der Bevölkerung auch eine Mehrheit für ein Verbot von Alkoholwerbung gibt, wird dagegen nur am Rande erwähnt.

Nils Markwardt hat einen hell- und weitsichtigen Text über den Tabakkonsum geschrieben, auch mit historischen Bezügen. Einen Abgesang auf das Rauchen allerdings hat Constantin Seibt bereits vor bereits vor zwölf Jahren geschrieben: Zeitalter der Zigarette erlischt: Eine Kultur löst sich in Luft auf. Und ich rauche immer noch; bin damit aber wohl hoffentlich eine aussterbende Spezies. Man hält sich ja gerne für was Besonderes.

Die eigene Pubertät wird beschrieben als ein unvergleichliches und einzigartiges Weltereignis von absoluter Niedagewesenheit.

Sigrid Löffler: Haben wir da etwas übersehen?

Werbung & Wahrheit

Gabriel ist die Wahnsinnigkeit eines eingeschränkten Angebotsversprechens aufgefallen. In einer neueren Version dieses TVCs nämlich fällt gegen Ende der denkwürdige Satz:

„Endless shrimp is not forever.“

Das hat mich an ein Photo erinnert, welches ich bereits vor längerer Zeit von einem 18/1-Plakat gemacht habe und das seitdem in meiner Camera Roll geschlummert hat.

Das Leben ist tödlich.

Zu schön. In der Headline „tobt das Leben“, während unter dem Motiv der rechtlich notwendige Warnhinweis prangt, Rauchen könne „tödlich sein“. Ob das meinem werten Kollegen nicht aufgefallen ist oder die Firma es offensiv genau so haben wollte?