Manduh

Das Ding muß ich einfach zu Dokumentationszwecken hier festhalten, weil ich es mir seit drei Tagen immer wieder angucke und auch mein Sohn mittlerweile mitlacht. (Wir schauen die eigentliche Serie gerade zusammen.)

Mir wurde der Mini-Sketch über Twitter bekannt und erst jetzt beim Aufschreiben sehe ich, daß dieses Video nicht das Original ist. Bitter, weil die kopierte Datei dort mittlerweile mehr Views hat als der ursprüngliche Upload auf YouTube. Und da bringt es auch recht wenig, wenn in einem kaum beachteten Folgetweet der eigentliche Schöpfer genannt wird.

Ich bin nun wirklich nicht gerade Copyright-Ultra und verlange kein ausführliches Quellenverzeichnis, aber was ist so schwer daran, den Scheiß einfach zu verlinken?! Im Gegenteil, ein Link wäre ja sogar leichter zu posten als etwa ein Screenshot. Antwort: Soziale Medien belohnen dieses Verhalten eben sogar.

Haltung(san)zeigen

For the past several years, I’ve tried to fill a gaping void in my soul with trendy remedies like exercise, meditation, and therapy. But after a great deal of personal reflection, I’ve come to the conclusion that the only thing that can get me out of this malaise is to engage in an extended conversation across several social media channels with a paper towel brand that not only can absorb spills, but also my deep-seated, existential dread.

Dieser McSweeney’s Internet Tendency Artikel, aus dem die beiden Zitate stammen, zeigt sehr gut, wohin uns der Weg von der Produkt- zur Imagewerbung geführt hat.

I’ll grant that the most important feature of the earplug brand of my choice is the ability to block out sound. But look, I’m simply no longer satisfied anymore with products doing the thing they’re supposed to do well. I want my earplug brand to do something that matters, like create a MORE PEACEFUL WORLD.