Speicherstellen

Kaum habe ich in einem der letzten Blogposts nebenbei erwähnt, daß ich für das Abspeichern interessanter/relevanter Links (seit mittlerweile zehn Jahren, wie ich gerade feststelle) Diigo nutze, da poppt das ganze Thema Bookmarking1 an mehreren Stellen wieder mal auf.

Vor allem Readwise2 hat es mit der Ankündigung etlicher neuer Features in der letzten Mail aufs Tableau gebracht. So gerne ich den Service auch nutzen würde – er ist mir einfach zu teuer. 5€/Monat zahle ich nicht einmal für die New York Times. Vor allem, weil es da nicht aufhören würde: Am Ende zahlt man dann noch für sich ganz gut anlassende Services wie Command und Memex, weil ja alles miteinander so gut integrierbar ist.

Instapaper ist und bleibt die einzige App, die mir ein Abo wert ist. Wenn mir jemand eine bessere Art als Digested zeigen kann, um gratis Highlights und Notes aus meinen iBooks zu bekommen, dem würde ich einen großen Kaffee spendieren. (Aber sagt bitte nicht Kindle.)

1 Das unterste Widget in meiner Sidebar zeigt übrigens immer die aktuellsten drei Diigo-Saves an.
2 Euer neues Logo gefällt mir auf den ersten Blick leider nicht. Sieht für mich nach abgeblätterter Republik aus.

State of the Unionizing

Während Tech-Unternehmen im großen Stil daran „arbeiten“, Gewerkschaften zu umgehen oder ihnen gleich den Garaus zu machen, gibt es aus recht unerwarteten Ecken plötzlich Bestrebungen, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Im Falle von YouTube etwa nicht ganz unproblematisch. Aber auch bei den ProGamern gibt es vermehrt Versuche in diese Richtung.

Sorry.

Derweil wollen die Bemühungen eingesessener Gewerkschaften wie ver.di oder IG Metall um mehr Einfluß bei Startups und New Work nicht so recht fruchten.