Blockbuster

Feuer tut nichts zur Sachertorte.

The term began to appear in the American press in the early 1940s, describing the largest of aerial bombs: single bombs capable of destroying a city block, also known as „Cookie (bomb)“ during the bombing of Hamburg in World War II. Later figurative use referred to anything making a public impact: „Broadway reacted to the request of War Mobilization Director Byrnes to close all places of entertainment by midnight Feb. 26 as if a blockbuster had landed on Manhattan“ (Chicago Tribune, February 2, 1945).

Some entertainment histories cite it as originally referring to a play that is so successful that competing theaters on the block are „busted“ and driven out of business, but the Oxford English Dictionary cites a 1957 use which is simply as a term of „biggest“, after the bombs. Whatever its origin, the term quickly caught on as a way to describe a hit, and has subsequently been applied to productions other than plays and films, including novels and multi-million selling computer console game titles.

In film, a number of terms were used to describe a hit. In the 1970s these included: „spectacular“ (The Wall Street Journal), „super-grosser“ (New York Times), and „super-blockbuster“ (Variety). In 1975 the usage of „blockbuster“ for films coalesced around Steven Spielberg’s „Jaws“ and became perceived as something new: a cultural phenomenon, a fast-paced exciting entertainment, almost a genre. Audiences interacted with such films, talked about them afterwards, and went back to see them again just for the thrill.

Michael Bay doesn’t live here anymore.

Bildlich gesprochen

Photos sind toll, sicherlich. Man denke nur an das Gekachel bei Pinterest, das überdurchschnittliche Engagement der User auf Instagram, den gefühlt 99%igen Bildanteil auf Tumblr etc. Und es ist ja kein Geheimnis, daß auch auf Facebook die mit einem Photo versehenen Statusupdates besser laufen, also mehr Likes, Comments und damit Views generieren. Das ist auch alles okay so und hat seine Berechtigung.

Selbst die oft belachten visualisierten Sinnsprüche. „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“ – in Comic Sans über einen aus der Google-Bildersuche geklauten Sonnenuntergang geschrieben. Geschenkt, die finden schließlich auch ihr Publikum.
Und nun Twitter.

Twitter bildet für mich immer noch die Ausnahme, obwohl der Dienst mit der Zeit den visuellen Aspekt immer mehr betont: größere Bilder im Stream, eine eigene Profilrubrik, nativer GIF und Videoupload… Ich will das eigentlich nicht, dafür gibt es doch nun wirklich genug andere Plattformen. Deshalb bevorzuge ich auch immer noch Tweetbot (Mac & iPhone) gegenüber den offiziellen Apps oder der Twitter-Website. In dessen Settings gibt es die Möglichkeit, bei der Anzeige von Image Thumbnails zwischen Large, Small oder None zu wählen. Und ich bin kurz davor, von der zweiten auf die dritte Option zu wechseln.

Unter anderem, weil immer mehr Menschen – aber vor allem Verlage – meinen, ihre Eigenwerbung Links zu eigenen Blogposts und Onlineartikeln mit einem den Tweets beigefügten Bild anzuteasern. Was will man machen? Die Klickrate ist höher, die User wollen das so. Und wenn man kein passendes Image hat oder sich zu fein für eine solche zu offensichtliche Marktschreierei ist, was dann? Dafür scheinen derzeit graphisch ansprechend aufbereitete Zitate der Kompromiß der Stunde zu sein.

Wenn die New York Times das tut, dann kannst Du es auch. Selbst wenn Du keine eigenen Inhalte hast, die es zu promoten gilt. Schließlich kann man sich in den sozialen Netzen auch als trüffelschweinische Linkschleuder einen Nicknamen machen. Zumal dafür gerade immer mehr Tools auf den Digitalmarkt der Eitelkeiten drängen.

cite z.B. gibt es nur für iOS. Die App selbst öffnet man kaum, stattdessen ist es ein Tool, um mobil direkt aus Safari heraus knackige Zitate unter die Gefolgschaft zu verteilen. Dafür wählt man einfach die gewünschte Textstelle aus und über die Sharing-Funktion des Browsers werden die markierten Worte automatisch in eine twitterbare Bilddatei transformiert. Schöne Farben, schicke Typo – nur das cite-Logo könnte etwas kleiner sein.

Mein geliebtes Instapaper hat sich zu viel mehr als einem simplen ReadLater-Service entwickelt. Aus den Highlights speist sich via IFTTT zum überwiegenden Teil meine wöchentliche Leseliste, mit dem Speedreading kann ich mich vor allem bei längeren Text (noch?) nicht recht anfreunden. Und nun bietet auch Instapaper die Möglichkeit, als „Bonus“ Texte zu verbildlichen – wenn auch layouttechnisch ein ganzes Stück zurückhaltender.

Nr. 3 in der Liste ist die runderneuerte Wikipedia-App. Hier werden die geteilten Zitate noch zusätzlich mit dem Artikelbild des Eintrags hinterbegründet, falls ein solches existiert. Nach einer bestimmten Zeichenzahl sieht man allerdings nur noch Pünktchenpünktchenpünktchen und die Darstellung der Fußnoten ist ebenfalls suboptimal.

Falls Ihr das nachbasteln wollt, so existiert seit einiger Zeit mit Pablo by Buffer eine echt einfach zu bedienende Anwendung, um Schlagwörter und andere Textfetzen sharingoptimiert auf Photos zu klatschen. Applaus dafür.

Aus der Wikipedia:

„Das von der MILF beanspruchte Gebiet heißt bei ihr Bangsamoro und umfasst mit Mindanao, dem Sulu-Archipel, Palawan, Basilan und Nachbarinseln rund ein Drittel der gesamten Philippinen.“

„Die MILF klagt die Regierung in Manila eines christlichen Siedlungsprogramms an, das die Muslime aus bestimmten Ämtern entferne und sie grundsätzlich benachteilige. Sie wurde auch des Völkermords gegen Moro-Muslime beschuldigt.“

„Die MILF erklärte zunächst den Dschihad, wurde aber zugänglicher, besonders wegen ihrer Verbindungen zu Abu Sayyaf und Al-Qaida. Ein Waffenstillstandsabkommen mit Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo wurde unterzeichnet. Man schätzt die Zahl der MILF-Anhänger auf 12.000 Mitglieder.“

„Die MILF bestreitet Verbindungen mit der Terroristengruppe Jemaah Islamiyah, obgleich man vermutet, diese habe ihr Ausbildungsmöglichkeiten in ihrem Kontrollbereich zur Verfügung gestellt.“

„Im Oktober 2012 kündigte Präsident Benigno Aquino III einen Friedensvertrag mit der MILF an.“

(alle Zitate aus diesem Artikel)

Social & Media

Socialmedia oder Social und Media ist als Interjektion ein redensartlicher Ausruf, der ursprünglich der mittelalterlichen Gerichtspraxis entstammt. Er steht für den dringenden oder lauten Ruf nach Hilfe.

Etymologie

Das Wort „Social“ ist vermutlich durch eine Zusammenziehung der Wörter „ze æchte her“ („herbei zur Vergeltung“) entstanden; der Rufer verpflichtete damit seine Mitbürger zur Mithilfe. „Media“ ist ein Hilfeschrei, der aus dem Wort Mord abgeleitet ist und wird in diesem – modern allerdings abgeschwächten – Sinne vermutlich seit dem 19. Jahrhundert verwendet. Für das alemannisch-rheinische Sprachgebiet ist diese Redewendung mit „Socialmedia“ belegt, im niederdeutschen entspricht ihm „to jodute“, im hessischen „heila“ und im fränkisch-oberdeutschen Bereich „wapen“ („Waffen!“ oder „zu den Waffen!“).

Der Ausruf „Social“ als Ruf nach den Nachbarn ist beispielsweise bei Hans Sachs als „soccial, waffen, helfft retten mich/ihr lieben nachtbawrn!“ zu finden.

Verwendung in Gerichtsprozessen des Mittelalters

In den Gerichtsprozessen des Mittelalters rief der Ankläger formal „Social(media)“ zu Beginn der Gerichtsverhandlung. Im Sachsenspiegel, einem Rechtsbuch aus dem 13. Jahrhundert, heißt es: „so fure en vor den richter und schry obir den schuldigen szocial obir mynen media und ober des landes media, ader wy der bruch geschen (sinngemäß etwa: „so führe ihn vor den Richter und rufe über den Schuldigen „social“ über meinen (d. h. des Anklägers) Missetäter und über den Landesverbrecher, oder wie der [Rechts-]Bruch geschehen“).

Verwendung als allgemeiner Schmerzensausruf

Der Begriff hat auch außerhalb der gerichtlichen Praxis eine Bedeutung als eher allgemeiner Schmerzensruf und wird in diesem Fall gern mit den Ausrufen „Weh“ oder „Ach“ verbunden. So zum Beispiel in „sozial ach/wo sal ich blyben“ (sinngemäß: „Ohje, wo soll ich hingehen“).

(Quelle)