Bildersturm im Wasserglas?

Bevor das untergeht und mit der Inauguration Bidens alles wieder gut wird, wollte ich hier noch ein paar Links festhalten, die alle in die gleiche Stoßrichtung erklären:

  • The Pro-Trump Mob Was Doing It For The Gram | Buzzfeed News
  • Was uns die Bilder von der Erstürmung des Kapitols erzählen | BR24
  • We Worked Together on the Internet. Last Week, He Stormed the Capitol. | New york Times
  • The Roleplaying Coup | City Journal
  • Worst Revolution Ever | The Atlantic

Da liegt ja auch sicher viel Wahres drin – Insurrection als Selfie Opportunity, vor lauter Postings das Handeln vergessen, etc. Nachdem viele Social-Media-Plattformen Trump (und einigen seiner Fans) nun den Stecker gezogen haben, möchte ich aber noch auf Folgendes hinweisen:

  • Kicking Trump off social media won’t save democracy, say antitrust experts | Salon

Nachtrag 1901-2021 // Vox hat eine Liste von Unternehmen, die sich zu den Capitol riots geäußert haben. Viele davon waren vor Kurzem noch ziemlich dicke mit dem Präsidenten und einigen Republikanern.

Warum ist Sioux Falls das angebliche Herz von Amerika und einen Besuch wert?

Beginnen Sie jetzt mit Ihrem ESTA-Antrag, wenn Sie einen Aufenthalt in Amerika in Erwägung ziehen. Die Reisegenehmigung ist für Urlaubs-, sowie auch für Geschäftsreisende notwendig und erst einmal viel wichtiger, als ein Mietwagen oder das Buchen einer passenden Unterkunft. Mit dieser elektronischen Reisegenehmigung in der Tasche können Sie dann problemlos durch Amerika reisen und nicht nur Sioux Falls kennenlernen.

Im amerikanischen Bundesstaat South Dakota gibt es noch einige Indianerreservate, was schon alleine ein guter Grund ist, dieser aufregenden Gegend einen Besuch abzustatten. Hier fanden auch die Drehaufnahmen für den Film „Dances with Wolves“ (Der mit dem Wolf tanzt) statt, einer der meistgesehenen Kinofilme in Deutschland, mit Kevin Costner in der Hauptrolle.

Sioux Falls ist die größte Stadt von South Dakota und laut ihrem Spitznamen soll es auch die beste Kleinstadt in den USA sein. Sie liegt an den schönen Wasserfällen vom Big Sioux River und somit auch im Herzen Amerikas. Der Name der Stadt geht auf die Sioux Indianer zurück, die fast ganz Süd-Dakota dominierten. Auch wenn heutzutage Indianer nur noch selten anzutreffen sind, ist Sioux Falls auf jeden Fall einen Besuch wert. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen u.a. der über 1600 Jahre alte Friedhof der Ureinwohner, der fast 50 ha große Falls Parks mit seinen spektakulären Wasserfällen, sowie auch zahlreiche historische Stätten.

Wie kommt man nach Sioux Falls?

Mit einem gültigen ESTA-Antrag werden Sie keine Probleme haben, Sioux Falls entweder mit dem Flugzeug oder mit einem Leihwagen zu besuchen. Der regionale Flughafen Joe Foss Field liegt ganz in der Nähe von Sioux Falls und zählt mit zu den bedeutendsten Airports in South Dakota mit rund 185 Flugbewegungen täglich, von denen ca. 10 % Linienflüge sind. Nächstgelegene Flughäfen sind der Minneapolis-Saint Paul International Airport, sowie auch das Eppley Airfield vom knapp 300 km entfernten Omaha.

Ansonsten gibt es in Sioux Falls auch gute Bus- und Zugverbindungen, wie z.B. nach Chicago oder Winnipeg. Am nördlichen Stadtrand verläuft die Interstate 90 und im Westen die Interstate 29. Im Stadtgebiet treffen sich die South Dakota Highways 11, 42 und auch die 115.

Die nördlichen Staaten überzeugen die Besucher vorwiegend durch interessante Geschichte und aufregende Naturlandschaften. Auch finden Sie hier noch keinen typischen Massentourismus, so dass sich die Gegend sehr gut zum Entspannen und Erholen eignet. Günstige Flüge lassen sich mit Apps finden, die teilweise sogar bei der Reiseplanung behilflich sein können.

Fazit

Sioux Falls in South Dakota stellt eine hervorragende Alternative zum Massentourismus dar und ist ein sehr guter Ausgangspunkt für einen Rundtrip durch die umliegenden Naturparks wie z.B. den Wind-Cave oder den Badlands-Nationalpark. Aber auch ein Besuch beim weltberühmten Mount Rushmore National Memorial Denkmal in den Black Hills Bergen sollte nicht vergessen werden. Denken Sie bei der Reiseplanung unbedingt an die ESTA Genehmigung, die Sie übrigens auch für Familienmitglieder, Partner oder für andere Reisebegleiter zusammen elektronisch beantragen können. Da die meisten Anträge in der Regel innerhalb von 12 Stunden genehmigt werden, steht einer weiteren Reiseplanung in das Herz Amerikas dann eigentlich nichts mehr im Wege.

Dildos don’t kill people, ads do.

Kein herausragender TheOnion-Artikel, aber als Einstieg ganz amüsant: Area Woman Decides Not To Post Facebook Status That Would Have Tipped Gun Control Debate. Man fühlt sich natürlich an diese Aufzählung erinnert, welche Themen es beim Smalltalken zu vermeiden gilt. Womit wir der Sprachlosigkeit der beiden Muttis in folgendem Spot sind.

Nice twist, zumindest auf den ersten Blick. Wenn man allerdings länger drüber nachdenkt, dann trifft es das sexualisierte Verhältnis vieler Amerikaner zu ihren Knarren ziemlich gut. Was den Spot in meinen Augen noch besser macht. Wobei ich allerdings daran zweifle, daß die Macher der Kampagne diese Kritik am Fetischcharakter von Feuerwaffen bewußt intendiert haben.

Now playing: Goldie Lookin Chain.

Keine Kunde

Anti-Werbung

Anti-Werbung

Ich bin ja nun wahrlich kein großer Freund von Politikerbeschimpfungen. Zumindest nicht im Sinne von „Die da oben machen sowieso was sie wollen!“ Ständig über Diäten meckern und nichts als Häme übrighaben, wenn jemand mal fachunkenntnisreich ins Klo greift. Aber gerade die verlinkte Silvana Koch-Mehrin ist nun schon mit einem anderen Ausrutscher in die Schlagzeilen gekommen. So hat es kurz vor der Wahl 2008 eine Fleißdebatte um die FDP-Abgeordnete des Europaparlaments gegeben – besonders heikel bei der Höhe ihrer Zubrötchen, wie ich finde. (Wieviel mehr perserverweise Wirtschaftsbosse verdienen, sei jetzt mal außen vorgelassen.)

Und dann diese Billboard-Ad aus den U.S.A., genauer Ohio. Congressman John Boehner ist also ein bißchen zu oft golfen gewesen, bis hier nichts Besonderes. Nun ist dieses Plakat aber nicht, wie man als Deutscher schnell vermutet, Teil einer augenaufreißerischen Kampagne, mit der ein Boulevardblättchen nicht nur seine Auflage, sondern auch gleichzeitig die Politikverdrossenheit steigern möchte. In unserem Land undenkbar, doch so geht in Amerika ein Politiker den anderen an – bzw. dessen PAC.

Nun kann man entweder viel darüber spekulieren, inwieweit das an der Zweiparteienlandschaft des US-Systems liegt, in der man sich um Koalitionen nicht zu scheren braucht. Oder man wundert sich einmal an einem konkreten Beispiel, wie das mit der Parteienfinanzierung so läuft, wenn die Wahlkämpfer lediglich auf Spenden angewiesen sind.


(Kühe via)

Und wenn wir schon bei Werbung sind: Ich hätte da noch ein nicht ganz so einfaches Briefing. Gibt auch was zu gewinnen. Außer Fame.