Humor ist, wenn man trotzdem recht behält.

Ziemlich gelacht über diesen Beitrag im New Yorker: Examples of Toxic Femininity in the Workplace.

Nach der Lektüre allerdings kurz gedacht: Hätte so auch in McSweeney’s Internet Tendency stehen können. Ich konnte dann nicht widerstehen, habe also schnell den Namen der Autorin gegooglet und was soll ich sagen…

Jetzt fühle ich mich natürlich schlecht. Als paternalistischer Macho, der das kollegiale Mansplainen nicht lassen kann.

(War einer der witzigsten Tweets des letzten Jahres Ablenkung genug?)

TrumpDon Schwammkopf

Auch mal dankbar dafür sein, jeden, der »tax cuts for the rich« fordert oder verspricht, als »Möchtegern-Trump« beschimpfen zu können. (Wobei »reich« natürlich jeder ist, der mehr verdient als ich.)

Ich habe das symbolische Sprachrohr des dt. Populismus’ auf dem Schrank wiedergefunden.

Wenn Trump souverän wäre: »Sogar die Linken machen einen besseren Job, seit sie mich hassen können.«

Wem steht es besser?

Auf bildliche Unterstützung zur Beantwortung dieser Frage habe ich bewußt verzichtet, denn sonst wäre ich womöglich in die Verlegenheit gekommen, auch nur eine der abgebildeten Personen als „links“ bezeichnen zu müssen. Stattdessen also nur die beiden Headline-Links untereinander; nicht zu Artikeln in Modemagazinen wohlgemerkt, sondern der FAZ:

Hannelore Kraft soll Aufsichtsrätin bei Steinkohlekonzern RAG werden

oder

Torsten Albig wird Lobbyist für die DHL in Brüssel

Wie muß man sich das bei der SPD eigentlich vorstellen? Beruft da jemand in der Kommunikationsabteilung ein Meeting ein und dann brainstormen alle, wie man den Markenkern der Partei stärken könne? Briefing:

Auf die Frage „Wer hat uns verraten?“ darf es nur eine Antwort geben!