start-down ideas

1. MODE

Die Lappen zum Anzünden von Molotow-Cocktails, aber in chic. Gab es bestimmt schon vor Jahren als pseudo-subversive Photostrecke in der Vice or whatever, schön Seidentücher von Hermes und Burberry-Schals gefeatured. Stimmt’s?

Egal – also einen Online-Shop eröffnen, der diese Lappen in stylish verkauft. Mit wirklich guten Designs bedruckt, den Stoff jedoch nicht nach Tragekomfort und Hautverträglichkeit auswählen, sondern nach Brennwert. Dabei alles fair und nachhaltig produzieren, CO2neutraler Versand und so, ganz wichtig. Der Shop selbst muß aber auch was hermachen, klar.

2. DROGE

Den Karren gar nicht schnell genug vor die Wand fahren können. Accelerationism uber alles. Ausgangsidee: Kokain wirkt einfach zu langsam. Eine Firma gründen, die versucht, schnelleres Koks auf den Markt zu bringen. Die quälend langen Sekunden zwischen Schniefen und Einsetzen des Kicks verkürzen. Das muß instantan gehen, wie beim Spritzen. Laborarbeit sponsern, Lobbyarbeit, der ganze Scheiß – voll auf die provokative PR-Schiene setzen.

by design

Die GQ hat eine längliche Story über 032c, the German Magazine That’s Also a Cult Streetwear Brand, die vielleicht nur zu lesen lohnt, wenn man über 032c bisher nichts nichts oder kaum was gehört und gelesen hat? Ich fand den Artikel trotzdem interessant, die Macherkochs dahinter waren für mich vorher nicht so greifbar.

Ebenfalls mit Gewinn angeschaut: dieses Video.

PS: Die neue DieselKampagne ist schwach. Und seine Bilder auf Instagram zu löschen, ist nicht nur als Marketingmaßnahme ziemlich durch. Da kannst Du Taylor Swift nach fragen. (Oder gleich Alice Weidel.)

PPS: Lustig, daß die Schnarchmode von Adler gerade auch das Thema Unperfektionismus feiert.