Da show her

Keine Fashionshows und die viele Fashionshops geschlossen. Und nun?

Luxuslabels wie Gucci und Moschiono verstehen es mit jeder Kollektion besser, sich im digitalen Raum zu präsentieren.

Das muß auch nicht immer Video sein, wie Bottega Veneta, die neulich erst sämtliche ihrer SoMe-Kanäle dichtgemacht haben, mit der ersten Ausgabe ihres Onlinemagazins Lookbooks Issued beweisen.

Manchmal, wie bei Saint Laurent, reicht es allerdings selbst dann nicht, wenn Jim Jarmusch Regie führt und Julianne Moore, Chloë Sevigny sowie Charlotte Gainsbourg mitspielen.

Content is Cringe

Alle Welt redet von der Digitalisierung des Wanderzirkus Fashion Shows, von Augmented-Reality-Livestreaming bis In-Video-Instant-Shopping klingt das meist sehr technisch. Es ist von Plattformen die Rede, dabei werden die Inhalte meist übersehen. Und ich meine nicht die Klamotten, sondern deren Inszenierung. Moschino hat das für die aktuelle Kollektion ganz prächtig hinbekommen.

Wie es hohler geht: Da denkt man, der Bild wäre selbst die Laufmasche auf ein paar Instas schon eine Berichterstattung wert, weil Kardashian. Und dann entpuppt es sich als schnöder Aufhänger für einen nicht als Werbung gekennzeichneten Artikel über ein Strumpfhosen-Startup. Wobei ich nicht weiß, was von beiden schlimmer ist.