Manchmal klappert’s

Und manchmal nicht. Das gehört zum Handwerk. Beispiel gefällig? Hier, Edeka/JvM haben ja in letzter Zeit einiges richtig gemacht: Kiffer, Supergeil, Kassenschlagermusik. Wobei die letzte Nummer schon nicht mehr ganz mein Fall gewesen ist; etwas zu gewollt, bißchen zu gestellt und ein ganzes Stück zu lang. Doch wenn man soviel Arbeit in eine Sache gesteckt hat, dann vertragen sich Stolz und Schere eben schwer. Letztendlich ist das Geschmackssache, ich bin ohnehin nicht so der Freund von Weihnachtskitsch.

Daß der neue Spot mit Scooters H.P. Baxxter sowas von drüber ist, steht aber wohl bei jedem außer Frage. // Andere Baustelle // Dann liest man diesen Artikel und denkt auf der Hälfte der Lesestrecke (also nach Anblick des ersten Videos): „Für diese Durchschnittsware mussten zwei renommierte Agenturen ein eigenes JointVenture Gründen?“ Bis ich mir den zweiten Spots fürs Kino angesehen habe. Der ist wirklich so gut, daß ich mir die Wortspielclownerei mit ‚Lachnummer‘ spare.

Ad of the Day: McDonald’s Refreshes ‚I’m Lovin‘ It‘ and Suddenly Feels a Lot Like Oreo | Adweek

don’t be smart

Man kann speziell die Auflösung der neuen Marlboro-Kampagne „No more maybe“ (Bilder von hier und da) sicher kritisieren. Und das ist auch schon getan worden. Aktuell macht eine ganze Reihe von mehr oder weniger gelungenen Adbusting-Remixen die Runde. Ge-Lungen, haha, verstehste?

Was meines Erachtens allerdings noch keine Erwähnung gefunden hat, ist der total schwache Abklatsch, den Marlboro – bzw. die ausführende Agentur Leo Burnett – im Hinblick auf die letztes Jahr überaus erfolgreiche ebenso kontroverse Diesel-Werbung „Be stupid“ hingelegt hat. Kategorie klassischer Weichspüler. Maybe not enough balls, Philip Morris?

Update 10.10.2013 // Das Landratsamt München hat ein Werbeverbot über die Maybe-Kampagne verhängt. Das ist denn doch etwas albern.

Update-Update 01.12.2015 // Das Verbot ist jetzt doch wieder aufgehoben.