wie aus dem Ei geprellt

Schluß mit der albernen Umleitung Spielchen, ich verlinke dieses Blog hier jetzt direkt auf meinem Twitterprofil. Denn der Witz wird auch nicht besser, desto mainstreamiger Twitter wird.

Und es ist auch nicht viel besser, statt reißerisch über etwas zu berichten, sich genauso reißerisch über reißerische Berichterstattung aufzuregen. Das gilt natürlich besonders bei Ereignissen wie einem Amoklauf, die zwar eine große persönliche Tragödie darstellen können, deren echter Nachrichtenmehrwert für Unbeteiligte aber ungleich geringer ist. Es sei denn, man ist Journalist (der w&v).

Pelle, der iOberer

off-the-record.de/ weist darauf hin, daß man sich Scobel online bei 3sat ansehen könne. Ich bin kein Fan des Formatnamensgebers, aber die letzte Sendung zum New Journalism ist in der Tat eine gute gewesen.
Noch ein Tipp: Meister Woody Allen himself schreibt auf newyorker.com/ über Bernie Madoff und Ponzi Schemes. Lesenswert!

Elchtreffen D'dorf war auch noch

Elchtreffen D'dorf war auch noch

Mal wieder neu in der Reihe ‚Sachen, die zusammen mehr Spaß machen, auch wenn Sie dafür nicht erfunden worden sind‘: lesen. Seit schon etwas Längerem gibt es den Riesenmaschineableger lesemaschine.de, neu ist das Co-Reading-Event.

Punktlandung

endlich Elch

Ich habe es ja schon mehrfach versprochen: Hier also meine Meinung zu aka-aki.com/. Ich habe aber eine gute Ausrede für den Aufschub: die Seite ist erst vor Kurzem einem Relaunch unterzogen worden.

Der Elektrische Reporter hat über das damals noch als „Studenten-Startup“ bezeichnete aka-aki bereits in Folge 32 berichtet. Hier das Interview mit zweien der Gründer, Gabriel und Florian:

So sympathisch, wie die beiden hier rüberkommen, so problemlos ist es, mit ihnen über die eigene Community in Verbindung zu treten. Die Mitarbeiter sind freundlich – beste Kundenbindung.
Mittlerweile ist die kleine Firma auch erwachsen geworden: Der Relaunch hat die Seite übersichtlicher gemacht, der Look ist moderner und nicht mehr ganz so verspielt.
Der Clou der Website ist aber das Anfertigen und Mitnehmen von sogenannten Stickern, die vielfältige Verwendungsmöglichkeiten bieten. Geolocation bieten ja mittlerweile auch andere Dienste. Eine App für das iPhone ist jetzt auch draußen, was mich natürlich besonders freut.

Elch am Start

Elch am Start

Der Haken an der Sache ist, daß die Community schon sehr berlinbasiert ist. Hier findet sich höchstens eine handvoll Rheinländer regelmäßig ein. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Die Leute, die da sind, machen einen Besuch jedoch lohnenswert. Und zugespamt wie auf Massensites à la facefook.com/ wird man hier auch nicht.

Habe ich schon erwähnt, daß das Promo-Shirt von aka-aki besonders gelungen ist? Allerdings hat es heute Konkurrenz bekommen; mehr dazu in einem der nächsten Beiträge.