familie

  • Flashy Throwback

    Plötzlich erinnere ich mich daran, daß es eine Zeit gab, in der ich Teile meines Taschengelds in Waren ausbezahlt bekam. Da war ich vielleicht so 17 Jahre alt. Jeden Freitag nach dem Wocheneinkauf brachte meine Mutter mir neben den sorgsam abgezählten Markscheinen auch zwei Dinge mit – eine Schachtel Zigaretten und eine VHS-Kassette.

    Flashy Throwback

  • Mein Opa war in der NSDAP

    Name: Spree, Kurt Beruf: Klempner Geb.Datum: 7.2.1912 Nr.: 5887657 Aufnahme beantragt am: 27.9.1937 Wohnung: Holthuserstr. 10 Ortsgr.: Weener Gau: Weser-Ems Also der eine väterlicherseits, mit dem ich den NAchnamen teile, der früh gestorben und – ganz Ostfriese – sehr wortkarg war. Der andere war auch drin, hat er keinen Hehl draus gemacht, aber ihn findet…


  • Namenstag

    Etwas umständlich, daß der Sonntag im Hause SpReeSe nicht mehr für alle gleich heißt, aber die neuen Namen haben sich durchgesetzt. Die Frau nennt ihn “Du-wolltest-Dich-eigentlich-rasieren-Tag”, für den Sohn ist es der “Papa-wollte-sich-eigentlich-rasieren-Tag” und auch mich gibt man hier nur vor zu verstehen, wenn ich von ihm als “Ich-wollte-mich-eigentlich-rasieren-Tag” spreche.


  • Dies hätte auch ein Beitrag für den RSS-Club sein können.

    Ich bin jeden Morgen dafür zuständig, das Kind zu wecken. Wenn mal keine Schule ist und ich länger schlafen könnte, wache ich meist trotzdem aus Gewohnheit undank meiner inneren Stechuhr auf. Und falls das ausnahmsweise doch nicht passiert, dann ist ja noch der Kater da. Welches Familienmitglied der wohl morgens aus dem Bett miaut, wenn…

    Dies hätte auch ein Beitrag für den RSS-Club sein können.

  • Familiäre Medienkonditionierung in hektischen Zeiten

    In den paarundzwanzig Minuten einer durchschnittlichen Kinderserienfolge schaffe ich es zu kacken, zu duschen, mir die Zähne zu putzen und mich anzuziehen. Und diesen kurzen Blogeintrag zu schreiben.


  • Die Hoch-Zeit meines besten Sohnes

    Fritz kommt ins Wohnzimmer und fragt: “Was guckst Du?” Meine Frau antwortet: “Ach, irgendsoeinen Film beim Wäschefalten.” Fritz setzt sich neben mich und verfolgt das Geschehen am Bildschirm aufmerksam. Zehn wortlose Minuten später stellt er fest: “In dem Film wird gar keine Wäsche gefaltet.”


  • Heute Morgen im Badezimmer

    “Papa, ich könnte Astronaut werden. Du nicht.” “Das stimmt. Wenn Du Dich anstrengst, kannst Du später alles werden. Ich bin zu alt, um noch Astronaut zu werden.” “Nein Papa, guck doch: die Zahnpasta. Ich schluck sie runter, Du spuckst sie aus.” “…” “Wegen der Schwerelosigkeit, Papa.”