„Ich hab keinen Bock auf die ganzen Resell-Spasten.“

Martin Schreiber vom Bonkers hatte keine Lust mehr, daß bei jedem Drop unzählige Bots seinen Onlineshop lahmlegten.

Also haben wir gesagt, dass wir jetzt auch mal den Mittelfinger zeigen und digitale Bilder von den Schuhen verkaufen. Dann haben wir die Schuhe in jeder Schuhgröße 3.000 mal online gestellt, mit dem Titel: „Bild von Schuh XY“ und in die Produktbeschreibung geschrieben, dass es sich nicht um den Schuh handelt, sondern um sieben Produktbilder des Schuhs zu je 10 Euro. Aber das erkennt so ein Bot natürlich nicht. Der sucht ja einfach nur nach dem Produktnamen und denkt dann: „Kaufen. Kaufen. Kaufen.“ Das geile ist, du musst beim Check Out abhaken, dass du dir im klaren bist, dass du ein digitales Produkt kaufst und keinerlei Rückgaberecht hast.

Das ganze Interview und wie die Fans und z.B. Nike das so finden, gibt’s im SOLO Skateboardmagazine.

(via)

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Zum Beispiel diese Musikvideos, wenn man da schreibt: »Typisch 90er«, dann findet garantiert jemand zwei Paradebeispiele von ’88 und 2002. In denen singen Frauen in die Kamera, während ihre Haarpracht von einer Windmaschine scheinbar in Zeitlupe zum Wallen gebracht wird. Dir fällt aber nur Chris Martin ein, wie er in einem Interview anläßlich des Videos zu Coldplays »The Scientist« erklärt, wie aufwendig es gewesen sei, rückwärts zu singen. Und dann gibt er noch zweidrei Songzeilen zum besten.

Kaum zu glauben, daß es mal zu den Kernkompetenzen von Sangeskünstlerinnen gehört hat, die eigenen Lieder sozusagen auf 45 abspielen zu können, weil der dazugehörige Musikclip später auf Viva/MTV dann im 33er Tempo gelaufen ist. Macht man heute nicht mehr so, oder? Was wahrscheinlich heißt, die Popakademie bietet da in wenigen Jahren ein Seminar zu an.