🏀 The Last Dance

Fast zwei Jahre auf diese Doku über die Chicago Bulls in den 90ern gewartet. Vielleicht ist sie zu hoch bewertet oder Michael soll auf das Endprodukt zu viel Einfluß gehabt haben. Mag alles stimmen. Ich habe die zehn Folgen trotzdem sehr gerne gesehen.

Pipen und Rodman kommen auch zu Wort. Und Jackson, der Trainer – sehr sympathisch. Die Story von Kerr hatte ich völlig vergessen bzw. kannte sie vorher gar nicht. Die kurzen Episoden mit Grant und Miller sind interessant. Aber das Ding ist eigentlich von vorne bis hinten die „Air Jordan Show“, klar.

Als Michael 1995 nach dem einen Jahr Baseball wieder zurück zu den Bulls kam, da begann auch ich, mich für Basketball zu interessieren. Ich war 16 oder 17, wir hingen damals ständig auf den Gummiplätzen hinter dem Kempener Schwimmbad ab und die NBA-Spiele konnte man nachts auf DSF schauen.

„The Last Dance“ war das Bulls-Motto der Saison 1997/98 – es war klar, das Team würde es danach so nicht mehr geben. Besonders die letzten beiden Folgen der Doku haben mich berührt, denn sie haben Erinnerungen wachgerufen: Schließlich habe ich zwei oder drei der Finalspiele nirgendwo anders als auf einer riesigen Videoleinwand am Times Square in New York verfolgt.

Scheiß auf die Bundesliga. Es wird Zeit, daß die NBA weitergeht.