Über elf Jahre später

31/03/2022

Im Zuge des neuen Telephons nach Jahren auch mal wieder Apple Maps eine Chance gegben – und als Public Transport User positiv überrascht gewesen. Da wird Google Maps nämlich irgendwie immer unbenutzbarer, siehe z.B. das Widget. Autoverkehr über alles, hat man den Eindruck – Staus und Tankstellen anzeigen ist Priorität. Und dann noch dieser ganze unnötige Layer mit um Reviews und Photos für Locations betteln. Nee.

Beim Apfelkonkurrenten hingegen haben Haltestellen den ihnen gebührenden Platz, man kommt einfach schneller und übersichtlicher an Linien- und Fahrzeiteninfos, da man seinen „preferred type of travel“ in den Settings angeben kann. Während sich das Alphabetsöhnchen trotz ständig neuer Features ziemlich in die Jahre gekommen anfühlt. Und das nicht nur wegen – da sind wir wieder am Rechner – Streetview.

Dort ist etwa die mighty Ubia-Garage immer noch zu besichtigen, obwohl sie schätzungsweise 2008 abgerissen worden ist. Und sie ist damit nicht allein, wie man sieht. Womöglich stellt sich der deutsche Verpixelungswahn von damals am Ende noch als Segen heraus, wenn Gebäude statt alt oder neu eben blurry aussehen.

Denn das Schizophrene ist: Aus der Vogelperspektive erkennt man diese Veränderungen auf Google Maps sehr wohl, wie man hier auf dem heute gescreenshoteten Satellitenbild sieht. Anders als bei Streetview sind Ubia Garage und Tavernaki/Möbel Hensel dort schon durch die Dächer langweiliger Durchschnittswohnhäuser ersetzt worden. Es gibt den Poldiplatz, den Anbau am Kindergarten und den Umbau vom Altersheim zum Seniorenstift erkennt man an der großen Baustelle.

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