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Tellerwäscher 2.0
Wer nach Helene Fischers ‚Atemlos‘ noch die Phrase „großes Kino“ verwendet, der hilft mit, den deutschen Schlager salonfähig zu machen.
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Primarsch
Wenn Deutschland-Chef Wolfgang Krogmann etwas persönlich vermittelt, dann sieht das so aus. Er habe persönlich auch “keinen Sinn für Wegwerfmentalität”, meint der Manager. “Ich kann nicht verstehen, dass man einfach Dinge wegschmeißt. Ich bin anders groß geworden.” Das vermittle er auch seinen Kindern. Blöd nur, wenn die Strategie der eigenen Firma dem allerarschoffensichtlichstens diametral entgegensteht.
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Die Leute fragen mich oft:
“Hey drik, wie kann ich als weißer, heterosexueller Mann meine Privilegien am unbeschwertesten ausleben?” Und ich antworte: “Einfach nichts ernst nehmen, am wenigsten sich selbst.” (Hirndreck is the new Hendrik.)
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Konfliktgenerationen
Das ist keine Kritik an den Millennials. Sie ist hier allerhöchstens Nebensache. In erster Linie geht es darum, wie Toplevelwerber und Marketingverantwortliche Millennials sehen: nämlich als Zielgruppe. Das Video entlarvt dies über den Umweg der Selbstbespiegelung, die auf den Halter des Spiegels zurückfällt – wobei der doch eigentlich unsichtbar bleiben sollte. Doch so etwas mißbehagt…
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Kaufflausch
Eine Websuche nach “collect experiences not things” ergibt Unmengen von Treffern. Doch trotz Minimalist Living, Unclutter-Trend und dem ganzen Less-is-more-Rotz ist das System Kapitalismus seltsamerweise noch längst nicht am Ende. Im Gegenteil, es ist ja anpassungsfähig. Stumpfe Einkaufstouren sind out, es muß mindestens Eventshopping sein. Da treffen klotzige Malls draußen auf der grünen Wiese nicht…
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nackte Wahrheit
Zum Glück habe ich den Tweet hier erst am nächsten Morgen gesehen, sonst hätte wohl reflexhaft replied mit: “Nein, aber im Playboy.” (Wisst ihr noch als ich jung und cool war?) — Sarah Kuttner (@KuttnerSarah) September 10, 2017 Jaja, in meinem Alter muß man um 11:23 PM schon im Bett sein und schlafen. Hat alles…