Achtung SPOILER!
Der Film hat einen Ich-Erzähler, so richtig klassisch mit Offsprecher und allem; als ob die Hauptfigur die gesamte Handlung retrospektivisch nacherzählen würde. Aber das geht ja “in Wirklichkeit” gar nicht! Weil Caine am Ende des Films nämlich stirbt!! Wie soll er denn als Toter anekdotisch aus dem Nähkästchen plaudern?!?
Dieser – gar nicht mal so gravierende – Bruch mit den Narrationskonventionen ist eigentlich ein interessanter Dreh der Hughes-Brüder (Buch & Regie). Aber ich habe das irgendwie instinktiv als unfair empfunden. Auch unausgesprochene Spielregeln sollten nicht gebrochen werden, es kommt mir noch heute, wenn ich mal wieder dran denke, wie ein Betrügen vor.