Notes KW 38/15

Als ich mit 29 anfing, Kunst zu studieren, bin ich sofort Alkoholiker geworden. Das war nervlich nicht anders durchzuhalten.

Daniel Richter im Interview – SZ

Ahmed’s clock was hardly his most elaborate creation. He said he threw it together in about 20 minutes before bedtime on Sunday: a circuit board and power supply wired to a digital display, all strapped inside a case with a tiger hologram on the front.

Irving 9th-grader arrested after taking homemade clock to school: ‚So you tried to make a bomb?‘ | Dallas Morning News – Obama hat da ganz gut reagiert, auch wenn das nicht mehr als eine symbolische Geste sein kann.

Aus dem Finanzministerium in Berlin heißt es, eine Harmonisierung der Steuersätze würde die deutsche Zustimmung finden. Finanzminister Wolfgang Schäuble treibt zudem auf der Ebene der G-20-Länder einen Kompromiss voran, um einige der Schlupflöcher zu schließen. Anders ist die Lage in den Ländern, die bisher von ihren niedrigen Steuersätzen profitieren: die Niederlande, Luxemburg und auch Irland. Wenn die Gewinne nicht mehr in diese Länder fließen, sinken tendenziell auch die Steuereinnahmen. Da die neuen Pläne der EU-Komission einstimmig im Europäischen Rat beschlossen werden müssten, stehen die Chancen für die Pläne der Kommission eher schlecht.

Apple: Täglich verschenken wir Milliarden | ZEIT ONLINE

Something as simple as leaving a bed unmade during the day can remove moisture from the sheets and mattress so the mites will dehydrate and eventually die.

Why you should never make your bed : The Loop

Konflikte, so scheint es, werden heute immer weniger mit harten Argumenten ausgetragen. Sie geraten stattdessen zunehmend zu hysterischen Gesinnungsdebatten, deren Gegenstand nicht mehr die Sache ist, sondern die Gesinnung und wer wen damit wie stark in seinen Gefühlen verletzt. Gewonnen hat, wie im Sandkasten, wer als Erster schreit.

Sprache: Bitte nicht schütteln – NZZ am Sonntag | Auch, wenn ich den Zeit-Titel der letzten Woche ziemlich daneben fand, hier stecken schon ein paar Wahrheiten drin.

In a bizarre rant, a former security guard at a Morrison’s supermarket, Omar Hussain complained that his fellow terrorists talk loudly when he is trying to sleep, invade his space and steal his shoes. Their bad driving, habit of staring at people and using his charger for their mobile phones also come under fire. Earlier this year he bemoaned having to peel potatoes without a peeler, having trouble washing his clothes and how he hadn’t been able to find a jihadi bride.

Jihadist complains of rude colleagues – Telegraph und andere UK-Medien nennen ISIS „Isil“. Wieder was gelernt.

Im Militärarchiv in Freiburg hat er einen ganzen Ordner mit sanitätsdienstlichen Berichten über das Doping der Soldaten gefunden, genauer gesagt: den Methamphetamingebrauch beim Angriff auf Polen am 1. September 1939. Er hat Dokumente gefunden, die schon im April und Mai 1939 die ersten systematischen Drogenversuche der Militärgeschichte belegen. Im Bundesarchiv in Koblenz sah er den Nachlass von Hitlers Leibarzt Morell durch, darunter ein akribisches Verzeichnis der täglich verabreichten Medikamente.

Drogen in der NS-Zeit: High Hitler | Die FAZ über die Auseinandersetzung um Norman Ohlers Buch „Der totale Rausch“.

How self-centered are you to think you can inject yourself unannounced into my life whenever you want, causing me to drop everything just to focus on you? In the age of multitasking your calls are inefficient.

First Click: Please stop calling my smartphone | The Verge – Well, fuck you and your „the gym in your apartment building you wouldn’t live without, even if you use it rarely“. You busy prick.

Es verwundert schon fachlich, wie man auf die Idee kommen kann, ausgerechnet Facebook zum Handeln aufzufordern, das für das Communitymanagement sicherlich keine Juristen, sondern 1-EURO-Mitarbeiter beschäftigt. Soll ReWe jetzt auch Schnellgerichte zu Ladendiebstählen einrichten?

Facebook & Hass: Maßnahmen, Verantwortung und ein Lösungsversuch | Christoph Kappes stellt hier ein paar Sachen klar, die man im Affekt vielleicht andes gesehen hat. Ich stimme ihm da weitestgehend zu, gerade in der Unterscheidung von persönlichen Blogs und FB – obwohl es natürlich u.a. diese Sonderbehandlung ist, die dem Social Network erst seine herausragende Stellung als Infrastruktur zuweist.

Die Ehe ist ein Vertrag. Deswegen steht sie im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch. Wäre sie kein Vertrag, würde sie dort nicht drinstehen. Große Gefühle sind nicht gesetzlich geregelt.

Reden wir über Liebe! | Tolles Interview mit der Scheidungsanwältin Österreichs.

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