Notes KW 10/17

Warum sollten sich Dörfer nicht gentrifizieren lassen? Im Gegensatz zu Städten vielleicht sogar mit weniger negativen Effekten für die Alteingesessenen. (…) Vieles, was das Leben in der Stadt so vorteilhaft erscheinen ließ, könnte die Digitalisierung wettmachen.

Martin Schulz: Ein Hoch aufs Dorf – Siehe auch dieses konkrete Beispiel: How A Rural Mississippi Town Created A New Local Economy To Rebuild Its Main Street.

Großzügigerweise will er darauf verzichten, Elizabeth II. zu stürzen. Das verbiete der Respekt vor der altgedienten Monarchin. Doch sollte sie einmal abtreten, gebühre nicht ihrem Sohn Charles, sondern ihm die Krone.

Amerikaner beansprucht britischen Thron | STERN.de – Wobei wir natürlich alle noch John Goodman in dem Film King Ralph vor Augen haben. Warum Bartenbach trotz der bereits in der Überschrift gebrachten Info zweimal erwähnen muß, daß jemand anders als ein Brite auf dem Thron undenkbar wäre, ist mir ein Rätsel. Für anständige Royals sind die Windsors doch kaum mehr als eine niedere Seitenlinie der Welfen.

Sehr fragwürdig ist zudem das Argument, dass die Adblockernutzung zum Brexit und zum Wahlsieg Trumps beigetragen hätten. Schließlich wurde die Brexit-Kampagne auch von traditionellen Medien wie The Sun oder Daily Mail unterstützt. Der US-Wahlkampf wurde wiederum von Fake-News-Medien befeuert, die nur deshalb gestartet wurden, um an Werbeanzeigen zu verdienen. Geradezu hanebüchen erscheint die Vorstellung, dass die Menschen soziale Medien wie Facebook nutzen, weil den etablierten Medien Anzeigeneinnahmen verloren gehen.

Verbot gefordert: Verleger geben Adblockern Mitschuld an Trumps Wahlsieg – Golem.de – Sehr schön auch „… die Wahrscheinlichkeit, über Anzeigen Malware zu erhalten, sei ’statistisch äußerst gering‘, schreiben die Verleger und fügen hinzu: ‚Soweit es doch in Einzelfällen zur Infizierung von Computern kommt, ist dies das allgemeine Lebensrisiko der Nutzer, das geringer ist als bei Flügen oder der Benutzung eines Automobils‘.“ Aha.

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