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	<title>bio &#8211; Hendrik Spree</title>
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		<title>Another one beizt the Lachs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 19:10:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Arbeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Was man so in Videocalls von sich gibt: &#8220;Wie dieses eine Indianersprichwort, nein, nicht das mit dem Geld aus Eßpapier, das andere, in dem es heißt, man würde einen Menschen erst wirklich verstehen, wenn man einmal dieselbe dämliche Massage-Einstellung zum Duschen wie er verwendet hat.&#8221; Das bin ich Ascii, so wie man mich in internen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>
<p>Was man so in Videocalls von sich gibt: &#8220;Wie dieses eine Indianersprichwort, nein, nicht das mit dem Geld aus Eßpapier, das andere, in dem es heißt, man würde einen Menschen erst wirklich verstehen, wenn man einmal dieselbe dämliche Massage-Einstellung zum Duschen wie er verwendet hat.&#8221;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2025/05/ascii_webcam-e1749062376886.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="382" height="350" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2025/05/ascii_webcam-e1749062376886.png" alt="" class="wp-image-19730" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2025/05/ascii_webcam-e1749062376886.png 382w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2025/05/ascii_webcam-e1749062376886-300x275.png 300w" sizes="(max-width: 382px) 100vw, 382px" /></a></figure>



<p>Das bin ich <a href="https://editandmodify.xyz/tools/ASCII/ASCIIEditor.html">Ascii</a>, so wie man mich in internen Agentur-Zooms am Schreibtisch vor meiner Laptopkamera sitzen sieht. Kopf auf den Schultern, Gesicht oft schräg, weil ich auf den großen Monitor neben dem Macbook schaue. Oben links die Helligkeit einer Stehlampe und hinter mir Photokunst an der Wand.</p>



<p>Weil der Typ auf dem Photo einen nackten Oberkörper hat und eine Affenmaske trägt, drehe ich für Kundentermine meinen Laptop um 90° und setze mich auf den Tripp Trapp an der Stirnseite des Schreibtischs. Da sieht man mich dann vor einem vollen, bis unter die Zimmerdecke reichenden Bücherregal.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-04-um-20.21.35-e1749062474739.png"><img decoding="async" width="382" height="350" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-04-um-20.21.35-e1749062474739.png" alt="" class="wp-image-19765" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-04-um-20.21.35-e1749062474739.png 382w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-04-um-20.21.35-e1749062474739-300x275.png 300w" sizes="(max-width: 382px) 100vw, 382px" /></a></figure>



<p>New Spielwiese just dropped: <a href="https://drikkes.com/mono/">MONO</a>. Das ist alles noch wip, weil viel zu geschwätzig. Aber ich finde es jetzt schon ganz schick. Und wenn die Seite jetzt einmal draußen ist, dann verspüre ich hoffentlich genug Zug, das bald weiter Richtung Finalisierung zu treiben.</p>



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                <textarea id="entry-summary" class="code" type="text" rows="5" cols="70">&lt;cite class=&quot;h-cite&quot;&gt;&lt;a class=&quot;u-url p-name&quot; href=&quot;https://drikkes.com/?p=19729&quot;&gt;<span class='p-name'>Another one beizt the Lachs</span>&lt;/a&gt; (&lt;span class=&quot;p-author h-card&quot; title=&quot;<span class='p-author h-card'>drikkes</span>&quot;&gt;<span class='p-author h-card'>drikkes</span>&lt;/span&gt; &lt;time class=&quot;dt-published&quot; datetime=&quot;2025-06-04T20:10:37+01:00&quot;&gt;04/06/2025&lt;/time&gt;)&lt;/cite&gt;</textarea>
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		<title>kauf verhalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 15:37:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[warenfetisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Man kann sich nicht um alles kümmern, das Leben ist kompliziert. Und ich will es auch gar nicht. Manches muß man einfach delegieren, genau deshalb gibt es z.B. Politiker. Aber irgendwo fängt die Eigenverantwortung halt an, sollte sie zumindest. Denn wo man bei Wahlen noch sagen kann &#8220;Da geh ich nicht hin, das interessiert mich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Man kann sich nicht um alles kümmern, das Leben ist kompliziert. Und ich will es auch gar nicht. Manches muß man einfach delegieren, genau deshalb gibt es z.B. <a href="https://twitter.com/drikkes/statuses/77335011753332736" target="_blank">Politiker</a>. Aber irgendwo fängt die Eigenverantwortung halt an, sollte sie zumindest. Denn wo man bei Wahlen noch sagen kann &#8220;Da geh ich nicht hin, das interessiert mich nicht&#8221;[1. Inwiefern man sich damit in den eigenen Fuß schießt, weil auch Nichtwähler die Auswirkungen der Politik ja mehr oder weniger direkt betreffen, ist ein anderes Thema.], kann man in Abwandlung des berühmten Zitats &#8220;nicht nicht konsumieren&#8221;. Wer möchte schon als selbstversorgender Eremit im Siebengebirge enden?</p>
<p>Anfangen, gutes Stichwort. Wir sind ja freie Menschen, jeder entscheidet für sich selbst. Eben bewußte Kaufentscheidung im Gegensatz zum sogenannten Impulskauf. Diese ganze Flut an Talkshows in den öffentlich-rechtlichen Programmen (von <em>Jauch</em> über viele andere Nachnamen bis zu <em>Hart aber fair</em>) scheint da einen Trend erkannt zu haben &#8211; oder tragen sie letztendlich zu dessen Entstehung bzw. Verstärkung bei? Ich meine, da einen <a href="http://www.page-online.de/emag/szene/artikel/die-verantwortung-des-konsumenten-und-ihre-grenzen" target="_blank">Shift vom mündigen Bürger hin zum mündigen Konsumenten</a> erkannt zu haben. Gefühlt jede zweite Sendung dreht sich um Themen wie &#8220;Ist Fleischessen moralisch vertretbar?&#8221; oder &#8220;Umweltsünde Urlaub&#8221;; von offensichtlich sehr beliebten Sonderformaten wie <em>Der große …-Check</em> ganz zu schweigen.</p>
<p>Gewiss, in einer dermaßen <a href="http://www.fastcodesign.com/1673020/in-20-years-we-re-all-going-to-realize-this-apple-ad-is-nuts" target="_blank">warenfetischistischen</a> Welt tut Aufklärung Not. Aber jede Woche einen neuen Boykottaufruf durchs Dorf zu jagen, kann nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Die einen verwenden Palmöl, die anderen lassen Kinder für sich arbeiten. Ich will aus meinem Konsum keine Wissenschaft machen. Oder ein perpetuum Memoryspiel. Es kann nicht sein, daß mein Einkaufszettel selbst am Wochenende kürzer ist als die Merkliste, was ich alles nicht kaufen darf.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7098" alt="nah am wasser gebaut" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2013/07/tumblr_mp1zccF42J1qet0epo1_500.png" width="500" height="451" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2013/07/tumblr_mp1zccF42J1qet0epo1_500.png 500w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2013/07/tumblr_mp1zccF42J1qet0epo1_500-300x270.png 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Fehlende Alltagstauglichkeit sollte allerdings keine Ausrede sein. Womit wir wieder beim Anfangen wären. Prioritäten setzen. So <a href="http://michaelbukowski.de/2013/07/05/das-konsum-dilemma/" target="_blank">entscheidet sich der eine dafür</a>, von nun an Marken zu meiden, die (in Deutschland) durch ihre Steuervermeidungsstrategie auffallen. Für andere ist es das allerwichtigste Weltrettungsmittel, auf Deos mit Aluminiumsalzen zu verzichten; da gäbe es ja mittlerweile genug gute Alternativen. Jeder wie er mag, alles gut. Ich halte wenig davon, AIDSaktivisten und Tierschützer gegeneinander auszuspielen. Ich für meinen Teil verzichte auf das Autofahren, die Deutsche Bahn wirbt zumindest damit, daß ich dank meiner ICE-Monatskarte zu 100 % mit Ökostrom fahre.</p>
<p>Nur sollte man da eben nicht stehen bleiben und es sich dort gemütlich machen. Die Meldung ist schon etwas älter[2. Ich hatte sie hier <a href="https://drikkes.com/?p=521">im Blog auch schon einmal erwähnt</a>.], aber vielleicht hast Du es auch mitbekommen: <a href="http://www.freitag.de/autoren/jan-pfaff/mal-funfe-gerade-sein-lassen" target="_blank">Wer Bio kauft, ist nicht automatisch ein besserer Mensch.</a> Und wie eingangs bereits erwähnt: <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-05/bio-alnatura-denns-dumpingloehne" target="_blank">Es ist eben kompliziert.</a></div>
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		<title>an der Leine, sen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 16:11:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[yves klein]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Studie will herausgefunden haben, daß Bio-Konsumenten nicht automatisch auch bessere Menschen sind. Im Gegenteil nutzen sie ihre moralische Überlegenheit im Hinblick auf Kaufentscheidungen sozusagen als saftiges Ruhepolster, um auf anderen Gebieten bei fehlverhaftetem Verhalten Ausgleichsentschuldigungen parat zu haben. Das erklärt wohl kaum diese überstrapazierte Hitler/Vegetarier-Sache, aber bei mir selbst kann ich schon manchmal erkennen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Eine Studie will herausgefunden haben, daß Bio-Konsumenten nicht automatisch auch bessere Menschen <a href="http://www.freitag.de/alltag/1010-konsum-bio-moralisch-korrekt-studie-psychologie">sind</a>. Im Gegenteil nutzen sie ihre moralische Überlegenheit im Hinblick auf Kaufentscheidungen sozusagen als saftiges Ruhepolster, um auf anderen Gebieten bei fehlverhaftetem Verhalten Ausgleichsentschuldigungen parat zu haben. Das erklärt wohl kaum diese überstrapazierte Hitler/Vegetarier-Sache, aber bei mir selbst kann ich schon manchmal erkennen, wie ich mit meiner Kraftfahrzeugsenthaltsamkeit den ein oder anderen Frevel (Rechner über Nacht anlassen, ToGo-Pappbecher, Zigarettenkippen, &#8230;) rechtfertige. Es bleibt dabei aber wohl immer ein Ökobezug, denke ich mir. Mein Schwarzfahren oder den Gang über eine rote Ampel damit zu erklären, fände ich allerdings abstrus.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-527 aligncenter" title="tumblr_kxxuzsHkvA1qzdi59" alt="" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2010/03/tumblr_kxxuzsHkvA1qzdi59.jpeg" width="450" height="400" /></p>
<p>Via <a href="http://twitter.com/ra_lf">Ralf</a> der Hinweis auf einen Artikel bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,684047,00.html">spiegel.de/</a> über Microsofts Blau <em>#0044CC</em> nebst die darein gesetzten Hoffnungen. Und er schiebt auch gleich den Hinweis hinterher (<a href="http://www.facebook.com/ralfn?v=feed&amp;story_fbid=407417890850&amp;ref=mf">Facebook-Kommentar</a>), wie nahe diese gralsgetriebene Überfarbe am International Klein Blue ist.</p>
<p><a href="http://www.kunstgewinnspiel.de/">Keine Kunst</a></p>
<p>Spätestens seit meinem Studium bin ich ein großer Fan von Klappentexten und so mußte ich sehr über diesen Artikel im <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/32982">sz-magazin.sueddeutsche.de/</a> (ich schreibe es wirklich) schmunzeln. Bei der Gelegenheit, dem ganzen Hegemann-Trara und weil gerade Leipziger Buchmesserei ist, kann man ja ruhig mal wieder auf so literaturtheoretische Klassiker wie <a>Palimpseste</a> von Gérard Genettes hinweisen. Hat den eigentlich schon jemand fundiert auf das Thema Internet angewendet?</p>
<p>Paar Lesetipps, alle irgendwie mit Internet und unkommentiert:<br />
&#8211; Douglas Adams <a href="http://www.douglasadams.com/dna/19990901-00-a.html">1999</a><br />
&#8211; <a href="http://flannelapparel.blogspot.com/2010/03/liebe-ist-fur-alle-da.html">flannel apparel</a> über Liebe und ihren Ausdruck<br />
&#8211; <a href="http://blank-magazin.de/kolumne_nilz_maerz2010.php">Nilz</a> über Konzentration und Multitaskizität<br />
&#8211; <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzoekonomie/artikel/1/wir-nennen-es-blase/">Sebastian Ingenhoff</a> über Blasen trotz Arbeitssamtschuhen<br />
&#8211; <a href="http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1599602/">1000</a> Gratulationismen</div>
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