{"id":9513,"date":"2015-05-19T09:28:13","date_gmt":"2015-05-19T08:28:13","guid":{"rendered":"http:\/\/drikkes.com\/?p=9513"},"modified":"2015-05-19T09:28:13","modified_gmt":"2015-05-19T08:28:13","slug":"bildlich-gesprochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drikkes.com\/?p=9513","title":{"rendered":"Bildlich gesprochen"},"content":{"rendered":"<div class='e-content'>Photos sind toll, sicherlich. Man denke nur an das Gekachel bei Pinterest, das \u00fcberdurchschnittliche Engagement der User auf Instagram, den gef\u00fchlt 99%igen Bildanteil auf Tumblr etc. Und es ist ja kein Geheimnis, da\u00df auch auf Facebook die mit einem Photo versehenen Statusupdates besser laufen, also mehr Likes, Comments und damit Views generieren. Das ist auch alles okay so und hat seine Berechtigung.<\/p>\n<p>Selbst die oft belachten visualisierten Sinnspr\u00fcche. &#8220;Ein Tag ohne L\u00e4cheln ist ein verlorener Tag&#8221; &#8211; in Comic Sans \u00fcber einen aus der Google-Bildersuche geklauten Sonnenuntergang geschrieben. Geschenkt, die finden schlie\u00dflich auch ihr Publikum.<br \/>\nUnd nun Twitter.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"en\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Mounting evidence of advantages for children of working mothers <a href=\"http:\/\/t.co\/9FZlqxajoM\">http:\/\/t.co\/9FZlqxajoM<\/a> <a href=\"http:\/\/t.co\/zEoSflcFcr\">pic.twitter.com\/zEoSflcFcr<\/a><\/p>\n<p>&mdash; The New York Times (@nytimes) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nytimes\/status\/599529786717958145\">May 16, 2015<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Twitter bildet f\u00fcr mich immer noch die Ausnahme, obwohl der Dienst mit der Zeit den visuellen Aspekt immer mehr betont: gr\u00f6\u00dfere Bilder im Stream, eine eigene Profilrubrik, nativer GIF und Videoupload&#8230;  Ich will das eigentlich nicht, daf\u00fcr gibt es doch nun wirklich genug andere Plattformen. Deshalb bevorzuge ich auch immer noch Tweetbot (Mac &amp; iPhone) gegen\u00fcber den offiziellen Apps oder der Twitter-Website. In dessen Settings gibt es die M\u00f6glichkeit, bei der Anzeige von Image Thumbnails zwischen <em>Large<\/em>, <em>Small<\/em> oder <em>None<\/em> zu w\u00e4hlen. Und ich bin kurz davor, von der zweiten auf die dritte Option zu wechseln.<\/p>\n<p>Unter anderem, weil immer mehr Menschen &#8211; aber vor allem Verlage &#8211; meinen, ihre <del datetime=\"2015-05-19T06:59:26+00:00\">Eigenwerbung<\/del> Links zu eigenen Blogposts und Onlineartikeln mit einem den Tweets beigef\u00fcgten Bild anzuteasern. Was will man machen? Die Klickrate ist h\u00f6her, die User wollen das so. Und wenn man kein passendes Image hat oder sich zu fein f\u00fcr eine solche zu offensichtliche Marktschreierei ist, was dann? Daf\u00fcr scheinen derzeit graphisch ansprechend aufbereitete Zitate der Kompromi\u00df der Stunde zu sein.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"en\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Selbsthilfe auf Twitter <a href=\"http:\/\/t.co\/nm39HWfsEl\">http:\/\/t.co\/nm39HWfsEl<\/a> <a href=\"http:\/\/t.co\/hYrguSZv0B\">pic.twitter.com\/hYrguSZv0B<\/a><\/p>\n<p>&mdash; -drik S. (@drikkes) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/drikkes\/status\/598884547070185472\">May 14, 2015<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Wenn die New York Times das tut, dann kannst Du es auch. Selbst wenn Du keine eigenen Inhalte hast, die es zu promoten gilt. Schlie\u00dflich kann man sich in den sozialen Netzen auch als tr\u00fcffelschweinische Linkschleuder einen Nicknamen machen. Zumal daf\u00fcr gerade immer mehr Tools auf den Digitalmarkt der Eitelkeiten dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/getcite.io\/\">cite<\/a> z.B. gibt es nur f\u00fcr iOS. Die App selbst \u00f6ffnet man kaum, stattdessen ist es ein Tool, um mobil direkt aus Safari heraus knackige Zitate unter die Gefolgschaft zu verteilen. Daf\u00fcr w\u00e4hlt man einfach die gew\u00fcnschte Textstelle aus und \u00fcber die Sharing-Funktion des Browsers werden die markierten Worte automatisch in eine twitterbare Bilddatei transformiert. Sch\u00f6ne Farben, schicke Typo &#8211; nur das cite-Logo k\u00f6nnte etwas kleiner sein.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"en\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">You read that quote source right. <a href=\"http:\/\/t.co\/YmsbFJDKOi\">http:\/\/t.co\/YmsbFJDKOi<\/a> <a href=\"http:\/\/t.co\/fZlRxJSWNs\">pic.twitter.com\/fZlRxJSWNs<\/a><\/p>\n<p>&mdash; -drik S. (@drikkes) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/drikkes\/status\/598320095056756736\">May 13, 2015<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Mein geliebtes <strong>Instapaper<\/strong> hat sich zu viel mehr als einem simplen ReadLater-Service entwickelt. Aus den <a href=\"http:\/\/blog.instapaper.com\/post\/85125160146\">Highlights<\/a> speist sich via <em>IFTTT<\/em> zum \u00fcberwiegenden Teil meine w\u00f6chentliche Leseliste, mit dem <a href=\"https:\/\/vimeo.com\/123228601\">Speedreading<\/a> kann ich mich vor allem bei l\u00e4ngeren Text (noch?) nicht recht anfreunden. Und nun bietet auch Instapaper die M\u00f6glichkeit, als &#8220;Bonus&#8221; <a href=\"http:\/\/blog.instapaper.com\/post\/114681736471\">Texte zu verbildlichen<\/a> &#8211; wenn auch layouttechnisch ein ganzes St\u00fcck zur\u00fcckhaltender.<\/p>\n<p>Nr. 3 in der Liste ist die runderneuerte <a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/app\/wikipedia-mobile\/id324715238?mt=8\">Wikipedia-App<\/a>. Hier werden die geteilten Zitate noch zus\u00e4tzlich mit dem Artikelbild des Eintrags hinterbegr\u00fcndet, falls ein solches existiert. Nach einer bestimmten Zeichenzahl sieht man allerdings nur noch P\u00fcnktchenp\u00fcnktchenp\u00fcnktchen und die Darstellung der Fu\u00dfnoten ist ebenfalls suboptimal.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"en\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">&quot;Gamergate&quot; on <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Wikipedia\">@Wikipedia<\/a>: <a href=\"https:\/\/t.co\/62dy0M9Mpm\">https:\/\/t.co\/62dy0M9Mpm<\/a> <a href=\"http:\/\/t.co\/2z2OZwkwx7\">pic.twitter.com\/2z2OZwkwx7<\/a><\/p>\n<p>&mdash; -drik S. (@drikkes) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/drikkes\/status\/598422301143670784\">May 13, 2015<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Falls Ihr das nachbasteln wollt, so existiert seit einiger Zeit mit <a href=\"https:\/\/buffer.com\/pablo\">Pablo by Buffer<\/a> eine echt einfach zu bedienende Anwendung, um Schlagw\u00f6rter und andere Textfetzen sharingoptimiert auf Photos zu klatschen. Applaus daf\u00fcr.<\/div>\n<div class=\"syndication-links\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class='e-content p-summary'>Photos sind toll, sicherlich. Man denke nur an das Gekachel bei Pinterest, das \u00fcberdurchschnittliche Engagement der User auf Instagram, den gef\u00fchlt 99%igen Bildanteil auf Tumblr etc. Und es ist ja kein Geheimnis, da\u00df auch auf Facebook die mit einem Photo versehenen Statusupdates besser laufen, also mehr Likes, Comments und damit Views generieren. 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