{"id":8719,"date":"2014-10-05T22:59:34","date_gmt":"2014-10-05T20:59:34","guid":{"rendered":"http:\/\/drikkes.com\/?p=8719"},"modified":"2014-10-05T22:59:34","modified_gmt":"2014-10-05T20:59:34","slug":"highlights-kw-40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drikkes.com\/?p=8719","title":{"rendered":"Highlights KW 40"},"content":{"rendered":"<div class='e-content'>\n<blockquote><p>\n  Die Autorenfoto-Debatte. Schon gut, an sich ist sie l\u00e4ngst gef\u00fchrt, die Diskussion \u00fcber das bedeutungsvoll aufgest\u00fctzte Kinn, die zum kritischen Dreieck gefalteten H\u00e4nde, den sonor-l\u00e4ssig vor dem Gem\u00e4cht baumelnden Arm oder den irisierenden Blick ins Nirgendwo rechts oben. Ein einfaches Bl\u00e4ttern durch die Verlagskataloge dieses Herbstes zeigt: pseudolebensweltliche Inszenierungen nehmen eindeutig zu. Motive f\u00fcr Frauen: kr\u00e4ftige Beine in Bootcutjeans, die frisch von irisch-umtosten Natursteinmauern herabbaumeln. Motive f\u00fcr M\u00e4nner: empfindsam-kerniges Lehnen an abgebeizten Schwedenhaus-Au\u00dfenw\u00e4nden, Siebentagebart. Jedem Autor seine Pose.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/517307749\/369308\">Frankfurter Buchmesse: Wir brauchen Literatur-Debatten! &#8211; NachrichtenKultur &#8211; Literarische Welt &#8211; DIE WELT<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\n  Mich interessiert Ello eigentlich \u00fcberhaupt nicht, es geht mir nur um die Resonanz drau\u00dfen im Netz der Selbstaktualisierungen. F\u00fcr ebendiese sind Twitter und Facebook nun zu sch\u00e4big geworden, die Besservernetzer h\u00e4tten gerne ihre Biosupermarkt-Variante des Social Graphs, von Hand angelegte und gepflegte Datenbanken und funkelnd saubere Cascading Style Sheets, frisch von der Quelle.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/517071023\/366891\">He says Ello, I say:<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\n  Es gibt kein Bed\u00fcrfnis nach Erl\u00f6sung \u2013 es geht ja nicht um Einsamkeit, sondern um Distanz. Ich sitze gerne in einem Caf\u00e9, ohne mit den Menschen um mich herum etwas zu tun zu haben. Trotzdem w\u00e4re es mir in einem Wald oder auf einer Insel langweilig. Ich brauche die Stadt, das Leben, aber ich will nicht so ganz daran teilnehmen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/513556450\/354250\">Der Schriftsteller Ferdinand von Schirach \u00fcber Einsamkeit und Distanz<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\n  Der Mensch sieht sich heute also immer kurz vor seiner Abwicklung. Unabh\u00e4ngig \u00fcbrigens von Job und Gehalt. Bude spricht von \u201cprek\u00e4rer Privilegiertheit\u201d. Jeder steht immer kurz davor, alles zu verlieren. Oder er glaubt es zumindest. Das Aufstiegsversprechen, so der Autor, sei der Exlusionsandrohung gewichen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/514317353\/353008\">SpOn \u00fcber Heinz Budes &#8220;Gesellschaft der Angst&#8221;<\/a> &#8211; Den cc-Einstieg hat sich Christian Bu\u00df doch nicht etwa beim <a href=\"http:\/\/www.qlod.org\/weltfrieden\/?p=2179\">Nilzenburger<\/a> abgeschaut?<\/p>\n<blockquote><p>\n  Bei Prominenten muss man darauf achten, dass Frisur und Make-Up nicht all\u00adzu\u00adsehr in Mitleidenschaft gezogen werden und dass die Mikrophonierung noch funktioniert.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/514230385\/352995\">Wo kommen die Spiele im Fernsehen her?<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\n  Nicht da waren nur: alle Arten von Hipstern und Hipster-B\u00e4rten. Allerdings auch nicht die notorischen Hipster-Hasser. Mit anderen Worten: jegliche schlechte Laune war vollst\u00e4ndig abwesend. Anwesend daf\u00fcr: eine vollkommen tiefenentspannte, absolut unneurotische Fielmann-Crowd. Deutschland im Jahr 2014.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/515781230\/352988\">Da hat sich sz.de\/ wohl gedacht<\/a>, wenn das mit dem <a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/508535027\">Gabalier auf SpOn<\/a> so gut geklappt hat, dann machen wir das mit der Fischer genauso.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/uHWX4pG0FNY?rel=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<blockquote><p>\n  Die Rente ist nicht sicher, der Erbteil schon. Selbst unser Altruismus musste hedonistisch sein. Was fr\u00fcher Weltverbesserung war, heisst heute Selbstoptimierung. Selbst wenn wir uns f\u00fcr irgendetwas einsetzen, unterschreiben wir meist nur eine Petition im Internet. Wir sind die passivsten Aktivisten, die es je gab.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/515285111\/352957\">Gastkommentar zu \u00abGeneration Y\u00bb: Wir verw\u00f6hnten Kinder der Neuzeit | nzz.ch\/<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\n  The shop is also the site of many job interviews for agents looking to move within the CIA, such as from a counter\u00adterrorism post to a nuclear non-proliferation gig. \u201cCoffee goes well with those conversations,\u201d one officer said.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/515560716\/350308\">At CIA Starbucks, even the baristas are covert &#8211; The Washington Post<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\n  Fast alle Gespr\u00e4che am Sandkasten drehen sich um das Kind: Meines schreit nachts. Meines schl\u00e4ft durch. Meines isst Spinat. Meines nichts, was gr\u00fcn ist. Es sind, wie ich feststellte, Domestikengespr\u00e4che. Genau so m\u00fcssen sich einst die Diener und M\u00e4gde an ihrem freien Nachmittag \u00fcber ihre Herrschaft unterhalten haben: Meiner ist grossz\u00fcgig, meiner pedantisch, meiner achtet auf Sauberkeit. Heutige Eltern sind Leibdiener, die ihre Herrschaft waschen, kleiden und manipulieren wie alle Diener. Und wie bei echten Domestiken liegt die Revolution fern. Machst du \u00fcber die Herrschaft einen Scherz, wirst du k\u00fchl angesehen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/514818698\/347498\">Der Planet der Eltern | tagesanzeiger.ch\/<\/a> &#8211; Every fucking word. Statt eines Zitats h\u00e4tte hier eigentlich Constantin Seibts kompletter Artikel stehen m\u00fcssen.<\/p>\n<blockquote><p>\n  &#8220;Thankfully, I have this platform and I&#8217;m able to shine a light on these serious issues, which are really important to me and I&#8217;m glad my views are taken seriously without undue focus on my appearance,&#8221; said the silver-haired vision of loveliness.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instapaper.com\/read\/514647738\/345799\">He means business! Ban Ki-moon is smart and sophisticated at UN event<\/a><\/div>\n<div class=\"syndication-links\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class='e-content p-summary'>Die Autorenfoto-Debatte. Schon gut, an sich ist sie l\u00e4ngst gef\u00fchrt, die Diskussion \u00fcber das bedeutungsvoll aufgest\u00fctzte Kinn, die zum kritischen Dreieck gefalteten H\u00e4nde, den sonor-l\u00e4ssig vor dem Gem\u00e4cht baumelnden Arm oder den irisierenden Blick ins Nirgendwo rechts oben. 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