{"id":14002,"date":"2019-11-08T16:36:42","date_gmt":"2019-11-08T14:36:42","guid":{"rendered":"http:\/\/drikkes.com\/?p=14002"},"modified":"2019-11-08T16:36:42","modified_gmt":"2019-11-08T14:36:42","slug":"verspielte-muster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drikkes.com\/?p=14002","title":{"rendered":"Verspielte Muster"},"content":{"rendered":"<div class='e-content'><strong>1)<\/strong> In der Spielewelt sind Skins mittlerweile Standard. Von Minecraft bis Fortnite kann man seinen Spielfiguren ein individuelleres Aussehen verleihen. Wobei &#8220;leihen&#8221; das falsche Wort ist \u2013 viele Gamer lassen sich einen besonderen Look mittlerweile sogar etwas kosten:. Sie bezahlen mitunter f\u00fcr rare und coole Skins.<br \/>\nJungs achten auch im Internet auf ihr aussehen.<\/p>\n<p><strong>2)<\/strong> Virtuelle Lookbooks haben eine lange Online-Tradition. Zwar hat das Flagschiff <a href=\"https:\/\/www.racked.com\/2018\/4\/17\/17244662\/polyvore-alternative-ssense-shutdown-mood-boards\">Polyvore<\/a> letztes Jahr dichtgemacht, aber seinen Stil \u00fcber die Wahl der Kleidung zur Schau zu stellen, ohne die Klamotten daf\u00fcr kaufen zu m\u00fcssen, ist und bleibt verlockend. Nur hat sich das User-Verhalten in Zeiten von Social Media eben ge\u00e4ndert.<br \/>\nM\u00e4dchen reicht f\u00fcr Instagram ein Photo aus der Umkleidekabine.<\/p>\n<p><strong>3)<\/strong> eCommerce versucht bereits l\u00e4nger, das Kauferlebnis <em>echter Gesch\u00e4fte<\/em> nachzuahmen. Brillen aufsetzen bei <a href=\"https:\/\/www.misterspex.de\/service\/anprobe-online\">misterspex.de<\/a>, jede Make-up-Marke hat mindestens eine <a href=\"https:\/\/appstipsandtricks.com\/makeup-app-beauty-apps\/\">Beauty-App<\/a> und der hei\u00dfeste <a href=\"https:\/\/hypebeast.com\/2019\/2\/wanna-kicks-augmented-reality-app-ar-try-on-sneakers-wannaby\">Sneaker-Drop<\/a> sold out ist, bleibt einem immerhin noch ein Screenshot.<br \/>\nKunden kaufen halt immer noch ungern die Katze im Sackkleid.<\/p>\n<p><strong>4)<\/strong> Fast Fashion, nur mit weniger M\u00fcll: <a href=\"https:\/\/i-d.vice.com\/en_us\/article\/wj3jy9\/what-is-digital-clothing\">Digital Clothing<\/a> ist das Ding der Stunde. Man schickt z.B. Carlings ein Bild von sich und die ma\u00dfprogrammieren einem ein Kleidungsst\u00fcck aus ihrer <a href=\"https:\/\/digitalcollection.carlings.com\/\">Kollektion<\/a> direkt auf den abgebildeten Leib.<\/p>\n<h3>Das alles kommt immer mehr zusammen.<\/h3>\n<p>Man konnte damals schon in Second Life mit seinen <a href=\"https:\/\/secondlife.com\/destinations\/fashion\/clothing\">Designs Geld<\/a> verdienen. Es hat etwas gedauert, aber durch Mobile Gaming auf dem Smartphone ist das so langsam keine Nische mehr. Klares Anzeichen daf\u00fcr: Die gro\u00dfen Luxus-Marken steigen jetzt ins Gesch\u00e4ft ein.<\/p>\n<p>In China sind sie ja immer mindestens einen Schritt weiter. Dort ist <a href=\"https:\/\/reader.howtospendit.com\/2019\/11\/01\/could-this-gaming-app-change-the-way-we-shop\/content.html\">Ada<\/a> bereits auf dem Markt \u2013 nicht nur einem Avatar Klamotten anziehen k\u00f6nnen (f\u00fcr Credits), sondern diese auch real kaufen k\u00f6nnen. Wobei hier sogar die <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/B2oviQnAXWm\/\">Kleiderst\u00e4nder<\/a> mitverdienen. (Wir reden hier nicht \u00fcber Amazons Speaker.)<\/p>\n<blockquote><p>\u201cYou\u2019re not buying Alexa,\u201d von Guttman says a little peevishly. \u201cYou\u2019re engaging with her. Instead of dressing your avatar, you create an outfit for Alexa.\u201d The way it works is that you can access their avatar (with the featured celebrity taking a rake, obviously), dress them up in whichever collection they\u2019re fronting, and then take a virtual selfie with your newly hired virtual friend.<\/p><\/blockquote>\n<p><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/Cx1dH0v.jpg\" width=\"200\" height=\"200\" class=\"alignleft size-full\" \/>In Europa mu\u00df man sich derweil mit einer \u00e4hnlichen App namens <a href=\"https:\/\/www.vogue.co.uk\/arts-and-lifestyle\/article\/fashion-and-gaming\">Drest<\/a> begn\u00fcgen. Hier sind nicht so viele Marken mit an Bord und nach einigen Rumgespiele bin ich alles andere als \u00fcberw\u00e4ltigt. Und das nicht, weil es in der App nur um Frauensachen geht.<\/p>\n<p>Die UX ist d\u00fcrftig, die Aufgaben sind manchmal unklar und die Bewertungen meistens random. Beim Look gingen die einzelnen Kleidungsst\u00fccke offenbar einem stimmigen Gesamtbild voraus. Und man ist schnell mit seinem Startkapital am Ende. Ob das reicht, um das &#8220;Haben Wollen&#8221; in Gewinne umzum\u00fcnzen? F\u00fcr die App-Macher ist da hoffentlich mehr drin als ein paar Affiliate-Prozente von Farfetch.<\/p><\/div>\n<div class=\"syndication-links\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class='e-content p-summary'>1) In der Spielewelt sind Skins mittlerweile Standard. Von Minecraft bis Fortnite kann man seinen Spielfiguren ein individuelleres Aussehen verleihen. 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