Über Lesen

  • aus 📖 gereizt

    Stell Dir mal vor, Du hättest schon mit Christoph Schlingensief und Rimini Protokoll Theater gemacht. Hättest zehn Jahre für die Süddeutsche geschrieben, eines der renommiertesten Blätter des Landes. Du wärst jetzt Kulturchefin nicht der Cosmopolitan Vogue, aber immerhin der deutschsprachigen Harper’s Bazaar. Doch wenn jemand Deinen Namen googelte, kämen da nur Bilder von dieser Schauspielerin…


  • veranschaulicht

    Ich wollte nur mal TweetShots ausprobieren, das Tool bastelt automatisch so mindesthübsche Bildkacheln, wenn man die URL zu einem Tweet eingibt. Dazu hat man noch die Möglichkeit, per Häkchen zu bestimmen, für welche Social Plattform (Format), ob Datum/Uhrzeit und/oder Favs/RTs mit drauf sollen. Sieht dann zum Beispiel so aus: Es gibt ein paar “Themes”, die…


  • “eiergeschaukelter Betrieb”

    »Das war genau die Situation, in der auch Ingeborg die Fassung verlieren konnte. Es passierte ihr selten. Aber wenn, dann waren es immer solche Situationen, Konfrontationen mit Menschen, die sich erst gut fühlten, wenn sie alles schlecht finden konnten. Was Ingeborg daran besonders hasste, war die Verlogenheit – waren das doch meist Menschen, die behaupteten,…


  • Über Schriften

    Ich habe es zum Jahresende echt geschafft, meinen RSS-Reader leerzulesen. Bzw. zumindest das meiste davon, den Rest habe ich immerhin gecheckt und für nicht (mehr) interessant befunden. Am 03.01.2022 stand der Unread-Count also tatsächlich auf “zero”. Was ein guter Ausgangspunkt für den alljährlichen Digital-Vorsatz “weniger Social, weniger Gaming” ist. Dafür habe ich den Reader aufgeräumt:…


  • Jahreslektüreplan

    Flexen in Miami by Joshua Groß My rating: 4 of 5 stars Wenn Groß nicht ständig das unmögliche Wort “schlurchen” verwendet hätte, wären vielleicht sogar die Höchstwertung drin gewesen. War nämlich ein großer Lesespaß. Ich lese gerade den als E-Book kostenlosen Theorieband Literatur nach der Digitalisierung, in dem mehrere Romane der deutschen Gegenwartsliteratur behandelt werden.…


  • Jahresendlesestoff

    “In attempts to keep pace with disposable culture, brands are tapping into one of humanity’s most reliable emotional levers—nostalgia—to humanize brands and to create a visage of “everlasting” by intimately bridging the gap between consumers’ experience of the past and present.” Disposable culture is diminishing the power of brands — Quartz “Much of the energy…


  • Mal wieder ein Highlight

    Muss ich hier einfach aus Archivierungsgründen fersthalten: “Auflehnung ist das soziale Bewegungsgefühl der Stunde, oft zu Recht, Black Lives Matter, Fridays for Future, MeToo. Aber was machen Leute, die irgendwie nicht so richtig protestierenswert diskriminiert werden? Entweder schreiben sie bitterenttäuschte Texte darüber, dass sie als katholische Nichtraucher das Leid afghanischer Frauen sehr gut nachvollziehen können,…