Don’t be sustainable

Die taz hat in ihrem Google-Text ein sehr fein zugespitztes Zitat von Edward Snowden:

„Zu sagen, dass du dir keine Sorgen um deine Privatsphäre machst, weil du nichts zu verbergen hast, ist so, als wenn du sagen würdest, dass du dir keine Sorgen über freie Meinungsäußerung machst, weil du nichts zu sagen hast.“

Was in dem Artikel noch keine Berücksichtigung gefunden hat: Auch sich gerne als Speerspitze des Fortschritts inszenierende Tech-Konzerne wie Google haben Öl an den gierigen Fingern kleben.

Auch dieses Blog ist leider nur ein Vogelschiß

Wir lachen zurecht über so plumpe, hilflose Verteidigungsversuche wie #notallmen. Wir halten das pauschalisierte Bezeichnen von Omas als Umweltsäue selbstverständlich für gerechtfertigt, erst recht in einer humorigen Singversion.

Warum fällt es uns dann so schwer, Basiskritik an dem anzunehmen, was GAFA aus dem Internet gemacht hat? Reflexhaft wird dieser kapitalistisch pervertierte Datenhaufen klickgeil monetarisierbarer Trollscheiße verteidigt, weil irgendein Polemiker die 0,3 % Wikipedia unterschlagen und ein anderer allgegenwärtige Datensammelei nicht differenziert genug betrachtet hat.


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Rauchen mindert Ihre Furchtbarkeit

Jemand fragt nach: „Peter, welcher Peter?“ Du befindest Dich in der Kindergarten-/Grundschulblase, wenn Du statt „Peter Meier“ ganz selbstverständlich „Der Vater von Jule“ antwortest. Und es kommt Dir noch nicht einmal seltsam vor, weil man ja nur noch für den Nachwuchs da ist. Wegen des Nachwuchses.
Kann denn nicht wenigstens einmal niemand an die Kinder denken?

Einer seiner Freunde fragte ihn, ob er sich manchmal sein Leben als Film vorstelle, und der Mensch bejahte. Auch das ist normal, das machen Menschen oft, völlig unabhängig davon, wie wenig spannend das eigene Leben gerade scheint. Makroaufnahmen von sich beim einkaufen, beim Fluchen, weil man sich wieder den kleinen Zeh angestoßen hat, beim googlen, ob dieser seltsame Schmerz im Oberschenkel nicht doch auf eine lebensgefährliche Krankheit hindeutet. Aber wie die meisten anderen, sah auch der Mensch sich immer in der Hauptrolle. Man selbst ist nie eine Nebenrolle, egal wie unbedeutend man sich vorkommen mag. Der Mensch ist des Menschen Mittelpunkt.

Ronja von Rönne weiß alles über Menschen.