Bildersturm im Wasserglas?

Bevor das untergeht und mit der Inauguration Bidens alles wieder gut wird, wollte ich hier noch ein paar Links festhalten, die alle in die gleiche Stoßrichtung erklären:

  • The Pro-Trump Mob Was Doing It For The Gram | Buzzfeed News
  • Was uns die Bilder von der Erstürmung des Kapitols erzählen | BR24
  • We Worked Together on the Internet. Last Week, He Stormed the Capitol. | New york Times
  • The Roleplaying Coup | City Journal
  • Worst Revolution Ever | The Atlantic

Da liegt ja auch sicher viel Wahres drin – Insurrection als Selfie Opportunity, vor lauter Postings das Handeln vergessen, etc. Nachdem viele Social-Media-Plattformen Trump (und einigen seiner Fans) nun den Stecker gezogen haben, möchte ich aber noch auf Folgendes hinweisen:

  • Kicking Trump off social media won’t save democracy, say antitrust experts | Salon

Nachtrag 1901-2021 // Vox hat eine Liste von Unternehmen, die sich zu den Capitol riots geäußert haben. Viele davon waren vor Kurzem noch ziemlich dicke mit dem Präsidenten und einigen Republikanern.

So bitte nicht, Sascha

Selbständige sind überdurchschnittlich oft FDP-Mitglieder und wählen sie auch viel häufiger. Selbständige sind überdurchschnittlich oft privat krankenversichert. Ein Großteil der hinterzogenen Steuern stammt von Selbständigen. Selbständige greifen in guten Zeiten viel ab und jammern in schlechten viel rum.

Als „Kreativer“ möchte ich bitte nicht mit Selbständigen in einen Topf geworfen werden.

Hab ich gehört

Der sehr gute Maler Oskar Kokoschka hat ein ziemlich schlechtes Theaterstück namens Mörder, Hoffnung der Frauen geschrieben. Das soll demnächst als „Podcasts, Hoffnung der Blogger“ für die sogenannte Gegenwart adaptiert werden.

5PR3 cover

Die Geschäftsführerin von BAS11, Emily Unverwandt, trat derweil Gerüchten entgegen, der Chemiekonzern wolle durch die Übernahme irgendeines Labels in den Audiomarkt einsteigen.

Ich brauche auf LinkedIn und Xing eine Einstellungsoption, von Leuten mit der Jobbezeichnung „Entrepreneur“ nicht angeschrieben werden zu können.

Sonntag war wohl wenig los. Sonst wäre dieser Artikel über ein Kombiangebot Porsche+Jet auf Twitter nicht dermaßen steilgegangen. Ich hatte die Meldung bereits vor einer Woche in meinem kuratierten YellowPress-Flipboard verlinkt.

Es liegt wahrscheinlich weniger an den beiden Ausgangstexten als an den Tweets dazu. Vor sieben Tagen sah das bei der werben&verkaufen so aus:

2 RTs, kein Fav. Schon bitter, daß ein Wirtschaftsmagazin vorgestern dem Marketingorgan zeigt, wie man so etwas engagiger anpreist. Ein wenig Polarisieren im Text, schnittigeres Vorschaubild und eben der richtige Zeitpunkt fürs Posting.

Da wir gerade bei Kombis sind: In die Sitzbank eines Gränkeherstellers, unter die seine Kästen genau passen, würde ich sogar investieren.