🏀 The Last Dance

Fast zwei Jahre auf diese Doku über die Chicago Bulls in den 90ern gewartet. Vielleicht ist sie zu hoch bewertet oder Michael soll auf das Endprodukt zu viel Einfluß gehabt haben. Mag alles stimmen. Ich habe die zehn Folgen trotzdem sehr gerne gesehen.

Pipen und Rodman kommen auch zu Wort. Und Jackson, der Trainer – sehr sympathisch. Die Story von Kerr hatte ich völlig vergessen bzw. kannte sie vorher gar nicht. Die kurzen Episoden mit Grant und Miller sind interessant. Aber das Ding ist eigentlich von vorne bis hinten die „Air Jordan Show“, klar.

Als Michael 1995 nach dem einen Jahr Baseball wieder zurück zu den Bulls kam, da begann auch ich, mich für Basketball zu interessieren. Ich war 16 oder 17, wir hingen damals ständig auf den Gummiplätzen hinter dem Kempener Schwimmbad ab und die NBA-Spiele konnte man nachts auf DSF schauen.

„The Last Dance“ war das Bulls-Motto der Saison 1997/98 – es war klar, das Team würde es danach so nicht mehr geben. Besonders die letzten beiden Folgen der Doku haben mich berührt, denn sie haben Erinnerungen wachgerufen: Schließlich habe ich zwei oder drei der Finalspiele nirgendwo anders als auf einer riesigen Videoleinwand am Times Square in New York verfolgt.

Scheiß auf die Bundesliga. Es wird Zeit, daß die NBA weitergeht.

Kunst istmacht Gewinn

Aus der Wikipedia:

Berlin (russisch Берли́н) ist eine russische Siedlung im Troizki rajon der Oblast Tscheljabinsk. Der Ort gehört zur Landgemeinde Nischnesanarskoje und liegt am Südufer des Tschernuschka, ein Nebenfluss des Ui. Tscheljabinsk liegt etwa 125 km nördlich.

Nach der Flick-Collection und irgendeiner Sammlung, deren Namen ich schon wieder vergessen habe, vermeldet der Tagesspiegel nun auch den Rückzug von Julia Stoschek aus Berlin und behauptet im Artikel: „Um Geld geht es dabei meist gar nicht.“ Doch keine zwei Absätze weiter heißt es dann, die Industriellentochter soll „nach einer Außensanierung des Gebäudes weit mehr Miete zahlen als bisher. Das ehemalige Tschechische Kulturzentrum ist im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, verkaufen wollte diese das Gebäude an Stoschek zuvor ebenso wenig, wie sie nun zur Kenntnis nimmt, dass die bereits Millionen investiert hat, um das Gebäude überhaupt nutzbar zu machen.“ Aha.

Kein Geld

Top-Überleitung zu einer Kampagnenseite namens wir-sind.berlin/, auf welcher der Hauptstadtsenat dazu aufgefordert wird, den Mittelstand bei der Corona-Hilfe nicht zu vergessen. Das sieht dann so aus:

Mir ist schon klar, daß dieses Motiv eins von vielen ist und auf Wowereits „Arm, aber sexy“ anspielt. Aber ob ich so ein Image wie „Berliner*innen sorgen sich in Krisenzeiten um ihre erotische Ausstrahlung“ wirklich nach außen tragen möchte?

Stretchlimouvergleich!

Hafti hat eine neue Vorabsingle zu seinem am 05. Juni erscheinenden ‎weißen Album draußen. „Conan x Xenia“ featured Shirin David und eine sehr lange Strechlimousine. Das eingebettete Video startet deshalb direkt bei 01:47.

Kommt Dir bekannt vor? Yo, die Idee hat Chris Cunningham schon in Aphex Twins epischem „Windowlicker“-Video gebracht. Und den Gag dort um einige Sekunden länger ausgereizt. Siehste ab 03:51.

Immerhin zeigt Regisseur Chehad Abdallah, wo er sich bedient hat: Auch in seinem Video prangt das Logo aus dem Original.

Somit geht das Ganze als hommage durch? Vielleicht ist Hafti ja auch einfach Aphex‘ Zwillingsbrudi.


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Und heute so

Wie sie jetzt diese Entscheidung in Frankreich abfeiern, der Air France nur dann 7 Milliarden Euro Coronahilfe zu zahlen, wenn sie im Gegenzug auf die meisten inländischen Fluganbote verzichtet.

The ban on short-haul domestic air travel will apply to routes where trains offer a journey time of 2h 30min or less.

Im zentralistischen Frankreich bedeutet das immerhin, die Hauptstadt Paris wäre mit dem Flugzeug von Städten wie Bordeaux oder Lyon nicht mehr zu erreichen. Dieselbe Regelung für Deutschland und die ebenfalls schwer angeschlagene Lufthansa wäre auf der sicheren Seite. Außer Hamburg/Berlin und Köln/Frankfurt wäre bei unter 2,5 Stunden Bahnfahrt wohl keine Großstadtverbindung betroffen.

Klar, besser als nix. Aber zum einen ist die Regelung noch gar nicht final durch. Und zum anderen wird es natürlich trotzdem weiterhin jede Menge Flüge zwischen den erwähnten Metropolen geben. Und solange ein Bahnticket Paris-Strasbourg viel teurer als ein Flugticket Paris-München ist, lässt man den Anschlußflug eben einfach verfallen. Die Airlines werden auch aus diesem System noch ihren Vorteil zu ziehen wissen.