#dcc09

Einiges zum designcamp cologne 09

Im ersten Block hielt kopfbunt (Twitter, Blog) eine Session zum Thema Etablierung als Designer. Es ging in erster Linie darum, Wege in die Freiberufung aufzuzeigen. Hier seine Slides dazu:

Gut und sympathisch gemacht. Die anschließende Diskussion war dann eigentlich gar keine, da fehlte ein wenig die Kontroverse. Interessant aber auch die Antworten des selbständigen Kai Müller zu seinem Blog stylespion.de/.

Vermerkt: die Party am Samstag war gut.

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Schade, daß am Sonntag weniger Leute da waren; zumindest für mich der Tag mit den spannenderen Themen. Sessions zu Aufmerksamkeit (von Steffen Bärenfänger, Geschäftsführer der die dcc09 sponsorenden Agentur (noch) NEONagenda), Neuromarketing (leider zu kritiklos gesehen, da wäre ich besser zur spreadshirt-session gegangen) und am Ende eine schwere Entscheidung: Einer der beiden Gründer von Törtchen Törtchen hat in einem tollen Vortrag über die Gestaltungsmöglichkeiten von Schokolade gesprochen. Da werde ich mir die Session zu make.tv wohl hier ansehen müssen.

Vom Samstag gibt es auch ein kurzes Video, in dem man mich sogar bei der Registrierung sieht.

speise/reste

mindblowing
Soviel im Kopf, Überläufer. Mein Gehirn kann das alles gar nicht sinnvoll prozessieren. Man sagt, geradlinige, zweidimensionale Denkweisen haben ausgedient; aber man muß doch trotzdem etwas auf die Reihe kriegen.
Hauptproblem sind zwei Ideen, von denen ich nicht weiß, welche ich zuerst in Angriff nehmen soll. Aber ein Kampf wird es auf jeden Fall. Ausgang offen, inklusive der Option Übersprungshandlung. Oder doch eher Buridans Esel?

Dafür habe ich das Layout meines Blogs aufgeräumt. Zwei bis drei kleine Widgets (tinyurl-Maker, Soundclound, Lifestream) aus der Sidebar geworfen, im Gegenzug allerdings den „Follow me on Twitter“-Button eingebaut. Und den friendfeed eingefügt. Der ist zwar keine Schönheit, passt aber ziemlich gut zum restlichen Blogdesign, das ja auch eher unaufgeregt und praktikabel daherkommt.

Fehlt eigentlich nur noch die Blogroll. Irgendwann werde ich mich auch dazu aufraffen, immerhin steht die Entscheidung schon, sie dann als eigene Seite anzulegenund nicht noch zu dem ganzen anderen Kram in die Sidebar zu packen.

#kochmussweg

Das ist der Auftakt gewesen.

Am 18. Januar wählt Hessen und weil das so bald ist, muß alles noch schneller als sonst gehen. Die Wahlkämpfer auf beiden Seiten eifern aber nicht nur des Tempos wegen dem Stil von Barack Obama nach. Mit seiner Art, sich über Youtube, Facebook und Twitter direkt an die Wählerschaft zu wenden hat sich der designierte Präsident der USofA nicht nur Freunde in der etablierten (Print-)Presselandschaft gemacht.
Der alte Streit zwischen Journalisten und Bloggern. (Ja, das steht da so.)

Wir Deutschen sind da keine Alleinstellungsimitatoren, so will beispielsunweise auch Benjamin Netanjahu sein wie… – Nein, ich schreibe jetzt nicht „der schwarze Messias“ und nutze auch nicht diese Durchstreichfunktion – Obama.

Der mir (für einen Politiker) äußerst sympathische und irgendwie grundehrlich wirkende Thorsten Schäfer-Gümbel twittert auch. Dort hat sich mittlerweile auch ein hashtag etabliert, das den Willen nach „Change“ artikuliert:

#kochmussweg

Über die CDU-Kampa habe ich keine Lust zu schreiben. Ich kann es auch gar nicht, denn als Nichthesse ignoriere ich sie einfach.
Dafür gerade frisch gesehen: Kritik des brandneuen Internetauftritts spd.de/auf lumma.de/. Ich finde es ebenfalls ganz gelungen – wie Nico sagt: „verglichen mit den Angeboten der anderen Parteien.“

cnn interactive

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Wir sehen Moderator Ricky Sanchez während eines Interviews auf CNN. Nichts Besonderes, denkt man, doch dann fällt einem der Text auf dem unteren Newsbalken auf.
Es wird auch gleich der Link zu seinem Twitteraccount @ricksanchez angegeben, der allerdings „protected“ ist. Kein Wunder, sieht man doch im Ausschnitt sogar einige Tweets an ihn. Oder hat das mit der Hackattack auf Promitwitterer zu tun, daß Account jetzt mit dem Sendernamen als Zusatz unter der URL zu finden ist?

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Hier der Link zum TV-Ausschnitt auf YouTube, aus dem die beiden Screenshots stammen.

designcamp cologne

Am 24. und 25. Januar findet das erste designcamp Europas statt. Ich habe mich heute zur Teilnahme angemeldet und bin ein wenig aufgeregt, denn zwar habe ich im Netz schon über barcamps (Wiki-Artikel) gelesen und Photos von diesen Veranstaltungen gesehen, doch bin ich noch nie selbst dort gewesen.
Umso mehr freue ich mich auf das designcamp cologne, das an den beiden Publikumstagen der internationalen Einrichtungsmesse imm im Konferenzzentrum Nord der Messe Köln in Deutz stattfinden wird – also quasi in dierekter Nachbarschaft zu meinem Mülheimer Arbeitsplatz.

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Aufmerksam geworden bin ich auf die Veranstaltung durch ein Gewinnspiel auf stylespion.de/, bei dem ich dann auch tatsächlich eine Tageskarte für den Besuch der Messe gewonnen habe. Von dort aus ist es nur noch ein kleiner Schritt zum designcamp gewesen.

Marke Eigenbau

Nicht, daß es eines Anlasses bedarf, aber nun bin ich sozusagen gezwungen, schnell eins meiner Weihnachtsgeschenke zu lesen: Marke Eigenbau von Holm Friebe und Thomas Ramge. Hier die Kurzversion des Buchtrailers:

Ich werde keine eigene Session beim camp halten, aber möglichst aktiv mitdiskutieren. Und natürlich danach auf diesem Blog über die Veranstaltung berichten. Und wahrscheinlich über die Lektüre des Buches ebenfalls.