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	Feeds whisper secrets,
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	<title>zeit &#8211; Hendrik Spree</title>
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		<title>Wird auch Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 17:31:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reklamierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus dem leidlich selbstreflexiven Artikel &#8220;Konsum: Brauch&#8217; ich das?&#8221; dreier Zeit-Redakteure. Darin finden sich noch mehr lesenswerte Sätze wie diese beiden: Das Kaufen unnötiger Gegenstände war ja von jeher ein mystischer Akt und deshalb auch etwas fragil, kein natürlicher Impuls, sondern ein produziertes Bedürfnis, eigentlich nur möglich, solange es eben alle anderen auch taten und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Aus dem leidlich selbstreflexiven Artikel &#8220;<a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-05/konsum-kapitalismus-coronavirus-wirtschaftskrise-globalisierung">Konsum: Brauch&#8217; ich das?</a>&#8221; dreier Zeit-Redakteure. Darin finden sich noch mehr lesenswerte Sätze wie diese beiden:</p>
<blockquote><p>Das Kaufen unnötiger Gegenstände war ja von jeher ein mystischer Akt und deshalb auch etwas fragil, kein natürlicher Impuls, sondern ein produziertes Bedürfnis, eigentlich nur möglich, solange es eben alle anderen auch taten und solange man nicht groß darüber nachdachte. Oder das Denken der Werbung überließ, die zwar jeweils nur zu einem Produkt verführen will, in der Summe aber fürs Konsumieren als solches wirbt, die täglich, sekündlich einen ökonomischen Phantomschmerz erzeugt.</p></blockquote>
<p></p>
<p>Wenn man sich vor Augen führt, daß sowas ja für die eigene Leserschaft (sprich: Zielgruppe) geschrieben wird, dann passt es wieder halbwegs. Was das dann mit dem <del datetime="2020-05-13T10:22:45+00:00">Claim der neuen</del> <a href="https://www.new-business.de/medien/detail.php?rubric=MEDIEN&#038;nr=755498">neuen Claim der</a> Zeit zu tun hat, weiß ich allerdings nicht.</div>
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		<title>Was viele unter Pressefreiheit verstehen:</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2019 13:09:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Über Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[tag der pressefreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Sich gestern unisono darüber aufzuregen, wie superschlimm es ist, daß @zeitonline in einer langen, einfühlsamkeitsheischenden Reportage Boris Palmer portraitiert und damit seinen kruden bis rechten Ansichten Raum gibt. Und heute munter Links zu zeit.de/ twittern, weil Klimaschutz oder Feminismus gar nicht genug Raum gegeben werden kann.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>
<h3>Sich gestern unisono darüber aufzuregen, wie superschlimm es ist, daß <a href="https://twitter.com/zeitonline">@zeitonline</a> in einer langen, einfühlsamkeitsheischenden Reportage Boris Palmer portraitiert und damit seinen kruden bis rechten Ansichten Raum gibt. Und heute munter Links zu <a href="https://twitter.com/search?q=zeit.de&amp;src=typed_query">zeit.de/</a> twittern, weil Klimaschutz oder Feminismus gar nicht genug Raum gegeben werden kann.</h3>
</div>
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		<title>Zu müde, um ein Wortspielfeuerwerk abzubrennen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2017 13:56:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die nun wirklich nicht als hooliganfreundliches Proletenblatt bekannte ZEIT schreibt unter der Unterschrift &#8220;Ultras: Sie nennen es Krieg&#8221; vor einigen Tagen unter anderem: Seit Wochen veröffentlicht [Bild-Zeitung] immer wieder Ultra-Storys. Begonnen hat es mit einer Geschichte, in der es heißt, Rainer Koch sei bei dem Treffen in Dresden bedroht worden, auch von Hausbesuchen war zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Die nun wirklich nicht als hooliganfreundliches Proletenblatt bekannte ZEIT schreibt unter der Unterschrift &#8220;<a href="https://www.instapaper.com/read/943627150">Ultras: Sie nennen es Krieg</a>&#8221; vor einigen Tagen unter anderem:</p>
<blockquote><p>
  Seit Wochen veröffentlicht [Bild-Zeitung] immer wieder Ultra-Storys. Begonnen hat es mit einer Geschichte, in der es heißt, Rainer Koch sei bei dem Treffen in Dresden bedroht worden, auch von Hausbesuchen war zu lesen. Am Wochenende korrigierte Rainer Koch die Berichterstattung. Er sei nie bedroht worden, schrieb er auf Facebook. Er habe nicht einmal mit der Bild gesprochen.</p>
<p>  Später hebt das Blatt den Gladbacher Verteidiger Jannik Vestergaard auf die Titelseite, der angeblich Haftstrafen für Ultras fordert. Tut er aber nicht, wie er kurz darauf in einem ausführlichen Statement erklärt. Der Onlinechef der Bild kündigt dennoch schon einmal an, mutmaßliche Gewalttäter aus den Kurven hochauflösend auf Seite 1 zu drucken. Wie schon nach dem G20-Gipfel scheinen juristische Grundprinzipien wie Gewaltenteilung oder die Unschuldsvermutung in diesen Überlegungen keine große Rolle zu spielen.
</p></blockquote>
<p>Der Kampf der Blöd für eine noch weiterreichende Kommerzialisierung des Profi-Fußballs ging heute munter weiter. Superinvestigatives Anonym-Interview mit einem Ultra, reißerischste Aufmacher, Headlines. Derweil darf Draxler weiter über die im europäischen Vergleich benachteiligte Bundesliga jammern. Noch darf er es wohl nicht offen sagen, aber der Mann würde für einen deutschen ChampionsLeague-Sieg wahrscheinlich sogar persönlich seine lebendige Großenkelin an russische Oligarchen oder saudische Ölscheichs verkaufen.</p>
<p><iframe src='//gifs.com/embed/grizzly-bear-mourning-sound-RgRKqw' frameborder='0' scrolling='no' width='640px' height='360px' style='-webkit-backface-visibility: hidden;-webkit-transform: scale(1);' ></iframe></p>
<p>Und das alles wahrscheinlich aus demselben Grund, warum man nach Hamburg die linken Gipfelchaoten zu staatsgefährdenden Wohlstandsterroristen hochgejazzt hat: Weil es Auflage bringt.</p></div>
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		<title>Schnurzpiep-Effekt vorhanden, aber nicht meßbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 15:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[foodblocker]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Veganer, Fruktarier, glutenfreie Laktoseintolerante – für alles und jeden wird Verständnis aufgebracht. Nur ich werde unnatürlich gehatet, nur weil ich das Mindesthaltbarkeitsdatum ernst nehme. Aber für #firstworldproblems wie diese gibt es ja jetzt die Serie: Der neue Mann. Und es ist bestimmt totaler Zufall, daß demnächst zum ersten (und hoffentlich einzigen Mal) das Zeit Magazin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Veganer, Fruktarier, glutenfreie Laktoseintolerante – für alles und jeden wird Verständnis aufgebracht. Nur ich werde unnatürlich gehatet, nur weil ich das Mindesthaltbarkeitsdatum ernst nehme.</p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/181465348?color=17b1db" width="640" height="360" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber für <em>#firstworldproblems</em> wie diese gibt es ja jetzt die <a href="http://www.zeit.de/serie/der-neue-mann">Serie: Der neue Mann</a>. Und es ist bestimmt totaler <a href="http://www.drikk.es/2016/alle-twittern-diezeit-artikel-zu-der-neue-mann-und-sind-entrstet">Zufall</a>, daß demnächst zum ersten (und hoffentlich einzigen Mal) das <a href="http://meedia.de/2016/06/27/zeit-bringt-im-herbst-erstmals-das-neue-maennermagazin-zeit-magazin-mann/">Zeit Magazin › Mann</a> rauskommt.</div>
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		<title>gegen Aussage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2016 13:06:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[journaille]]></category>
		<category><![CDATA[werbeartikel]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8220;Jeder sagt, dass die Homepage stirbt. Unsere Seite wächst.&#8221; So der Chefredakteur von Zeit-Online Jochen Wegner im Interview bei t3n. Was so außergewöhnlich klingt, ist laut neuesten IVW-Zahlen allerdings relativ normal. Nicht normal ist hingegen die Offenheit, mit der Wegner über die Entwicklung seiner zeitlichen Variante eines Jugendportals redet. Die Diskussion um Native Content hat [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>&#8220;Jeder sagt, dass die Homepage stirbt. Unsere Seite wächst.&#8221; So der Chefredakteur von Zeit-Online <a href="https://www.instapaper.com/read/685918462/2205390">Jochen Wegner im Interview</a> bei t3n. Was so außergewöhnlich klingt, ist laut neuesten <a href="http://meedia.de/2016/02/09/ivw-news-top-50-januar-bringt-rekorde-fuer-focus-welt-faz-und-viele-andere/">IVW-Zahlen</a> allerdings relativ normal. Nicht normal ist hingegen die Offenheit, mit der Wegner über die Entwicklung seiner zeitlichen Variante eines <a href="http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/2015-10/nach-bento-und-ze-tt-fuenf-portale-die-wir-unbedingt-brauchen/">Jugendportals</a> redet.</p>
<blockquote><p>
  Die Diskussion um Native Content hat dazu geführt, dass sich auch große Redaktionen mit der Frage beschäftigen müssen, ob es neben dem Journalismus etwas geben darf, was Journalismus nur imitiert. Viele große internationale Medien haben schon eine Antwort gegeben und Einheiten für Native Advertising aufgebaut. Ich denke, dass wir das langfristig auch tun müssen. Die Kollegen bei ze.tt, unserem Angebot für jüngere Leser, erarbeiten gerade, wie man mit derlei bezahlten Inhalten umgehen soll. Wir bei Zeit Online trauen uns das im Moment noch nicht, zumindest nicht im gleichen Umfang. ze.tt ist für uns ein Test.
</p></blockquote>
<p>Inwieweit das mit Wegners &#8211; zugegebenermaßen auf zeit.de bezogene &#8211; Behauptung: &#8220;Bei uns ist nicht der Katzen-Content erfolgreich, es sind unsere langen, eigenständigen Geschichten&#8221; in Einklang zu bringen ist, soll jeder selbst entscheiden. Hier nur eine kleine Entscheidungshilfe:</p>
<ol>
<li>Diese Journalismusimitation von einem Artikel lesen:<br />
<a href="http://ze.tt/mcdonalds-versuchts-in-gruen-und-scheitert/">McDonald’s versucht’s in Grün und scheitert › ze.tt</a></li>
<li>Den Text noch einmal lesen, dabei aber folgende Wörter ersetzen:<br />
McDonald&#8217;s, FastFood-Konzern -> Zeit/Zeit<br />
grün, bio, gesunde Ernährung -> Journalismus</li>
<li>Hundertmal den Satz twittern:<br />
&#8220;Youthwashing ist das neue Greenwashing.&#8221;</li>
</ol>
<p><a href="https://twitter.com/nie_ro/status/431493844342165505"><img decoding="async" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2014/10/headertitle.png" alt="headertitle" width="400" height="60" class="aligncenter size-full wp-image-8688" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2014/10/headertitle.png 400w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2014/10/headertitle-300x45.png 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Zur ergänzenden Lektüre empfohlen: <a href="http://www.wuv.de/agenturen/thomas_strerath_ueber_die_content_luege">Thomas Strerath über die Content-Lüge</a>. Wie sich das für Werber gehört mit einer reißerisch zugespitzten Headline, aber auch einigen Bedenkenswertsachen in der Bodycopy.</div>
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