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	Feeds whisper secrets,
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	<title>verlage &#8211; Hendrik Spree</title>
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	<item>
		<title>Die Springerin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 10:32:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klatschen]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit gerade einem Monat ist die Freischreiber-Kampagne Jedes Wort ist’s wert draußen. Der Berufsverband freier Journalistinnen &#8220;foppt&#8221; damit die Verleger und ihre Bemühungen, in Zeiten von Fake-News und Abo-Rückgängen das Image von Zeitungen allgemein zu verbessern: Jedes Wort wert. Die Werbung wird einfach mit ähnlichen Motiven gekapert – was ganz gut funktioniert hat, weil die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Seit gerade einem Monat ist die Freischreiber-Kampagne <a href="https://www.freischreiber.de/positionen/jedeswortwert/">Jedes Wort ist’s wert</a> draußen. Der Berufsverband freier Journalistinnen &#8220;<a href="https://twitter.com/turi2/status/940819069195841536">foppt</a>&#8221; damit die Verleger und ihre Bemühungen, in Zeiten von Fake-News und Abo-Rückgängen das Image von Zeitungen allgemein zu verbessern: <a href="http://www.jedeswortwert.de/kampagne.php">Jedes Wort wert</a>.</p>
<p>Die Werbung wird einfach mit ähnlichen Motiven gekapert – was ganz gut funktioniert hat, weil die Verleger zwar per Print, auf Plakaten, im Kino und vereinzelt sogar online geschaltet haben, aber Social Media außen vor geblieben ist.</p>
<p>Apropos <em>Werbung</em>: hier mein Lieblingsmotiv der freigeschriebenen Kaperkampagne gegen miese Bezahlung. Silke Burmester ist sich zu fein für Werbung.</p>
<p><a href="https://agentur40.wixsite.com/jedeswortistswert"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://static.wixstatic.com/media/69cb1a_5d1f75dce75144b6a30f7f5fbad40e3a~mv2_d_4429_2953_s_4_2.jpg/v1/fill/w_1416,h_944,al_c,q_90,usm_0.66_1.00_0.01/69cb1a_5d1f75dce75144b6a30f7f5fbad40e3a~mv2_d_4429_2953_s_4_2.jpg" width="1416" height="944" class="alignnone size-large" /></a></p>
<p>Nun ist Burmester seit einigen Tagen wohl keine &#8220;freie Journalistin&#8221; mehr, wie <a href="http://meedia.de/2018/01/09/magazin-mit-grossem-feministischem-wumms-medienkritikerin-silke-burmester-uebernimmt-springers-dame/">vermeldet wird</a> heuert die ehemalige Medienkolumnistin der TAZ ausgerechnet bei Axel Springer an. <em>(Allerdings nicht festangestellt, s.u.)</em> Der Umstand, daß sie die redaktionelle Verantwortung der dort erscheinenden Zeitschrift DIE DAME übernimmt, ist ihr immerhin eine sich recht windende <a href="http://silkeburmester.de/">Erklärung in eigener Sache</a> wert.</p>
<blockquote><p>
  Aber für mich entscheidend ist die Möglichkeit, eine Situation – zumindest temporär – verlassen zu können, die zusehends perspektivlos wird.
</p></blockquote>
<p>Ach ja, das liebe Geld. Silke Burmester ist sich nicht zu fein für Springer. Anscheinend zahlen die besser als die Werbebranche.</p>
<h4>Update 14:26</h4>
<p>Die Klarstellung hier kam als Antwort. Danke dafür.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-conversation="none" data-lang="en">
<p lang="de" dir="ltr">Ich bleibe auch <a href="https://twitter.com/Freischreiber?ref_src=twsrc%5Etfw">@Freischreiber</a> erhalten. Denn ich bin bei Springer nicht angestellt, sondern leite das Heft als Freie. Der Vertrag ist auch zeitlich begrenzt. Ist das Heft fertig, sehe ich weiter.</p>
<p>&mdash; Silke Burmester (@SilkeBurmester) <a href="https://twitter.com/SilkeBurmester/status/951806023240732672?ref_src=twsrc%5Etfw">January 12, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p lang="de" dir="ltr">Ich bin mir nicht zu &quot;fein&quot; für die Werbung, sie entspricht nur nicht dem eigentlichen Tätigkeitsfeld einer Journalistin. Weil es aber manchmal nicht anders geht, habe ich auch PR gemacht. Auch bleibe ich freie Journalistin. Mein Vertrag bei Springer ist ein Werkvertrag. <a href="https://t.co/46fo1AxpNi">https://t.co/46fo1AxpNi</a></p>
<p>&mdash; Silke Burmester (@SilkeBurmester) <a href="https://twitter.com/SilkeBurmester/status/951806833517301760?ref_src=twsrc%5Etfw">January 12, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></div>
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		<title>Über Wachsamkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2013 12:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzeug]]></category>
		<category><![CDATA[change.org]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[petition]]></category>
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		<category><![CDATA[verlage]]></category>
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					<description><![CDATA[Hey change.org, ich bin ja ein ziemlicher Codeidiot, aber bei der URL, die Ihr Eurem Verbreitungsvorschlag zur Anti-Überwachungspetition beigegeben habt, bin ich doch ein wenig stutzig geworden. Diese URL enthält eine share_ID. Wenn mich nicht alles täuscht, dann kann man damit genau überwachen kontrollieren zurückverfolgen, von wem der Link verschickt worden ist, wer ihn zugesendet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>
<h2>Hey change.org,</h2>
<p>ich bin ja ein ziemlicher <a href="http://thenextweb.com/apps/2013/12/09/codecademy-hour-code-app-iphone-teaches-basics-programming-anytime-anywhere/#!pwjrx" target="_blank">Codeidiot</a>, aber bei der URL, die Ihr Eurem Verbreitungsvorschlag zur <a href="https://www.change.org/de/Petitionen/die-demokratie-verteidigen-im-digitalen-zeitalter" target="_blank">Anti-Überwachungspetition</a> beigegeben habt, bin ich doch ein wenig stutzig geworden.</p>
<p><img decoding="async" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2013/12/shareisthenewchange.png" alt="the definition of DIY surveillance" width="580" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-7674" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2013/12/shareisthenewchange.png 580w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2013/12/shareisthenewchange-300x201.png 300w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></p>
<p>Diese URL enthält eine <em>share_ID</em>. Wenn mich nicht alles täuscht, dann kann man damit genau <del datetime="2013-12-10T11:14:43+00:00">überwachen</del> <del datetime="2013-12-10T11:14:43+00:00">kontrollieren</del> zurückverfolgen, von wem der Link verschickt worden ist, wer ihn zugesendet bekommen und wer schließlich draufgeklickt hat. Wer im Anschluß die Petition unterschreibt und wer nicht. Aber ist ja für das Campaigning einer guten Sache, da sind wir mal nicht so.[1. </p>
<p style="font-size:13pt;">Ja, change.org anonymisiert die Ergebnisse wahrscheinlich in irgendeiner Weise, sodaß &#8220;nur&#8221; IP-Adressen und was weiß ich für Metadaten ausgewertet werden. Sollte ich mit dem Post hier allerdings total auf dem Holzweg sein, dann wäre ich für jeglichen Kommentar dankbar.</p>
<p>] </p>
<p>Über die Petition selbst wird sich an anderen Stellen schon genug ausgelassen. Ich neige dazu, <a href="https://www.facebook.com/mspr0/posts/10152091785518255?comment_id=31653082&#038;offset=0&#038;total_comments=44" target="_blank">Sascha</a> zuzustimmen. Hinweisen möchte ich allerdings noch ausdrücklich auf die zum Anlaß aktualisierte Zusammenstellung von <a href="http://www.leitmedium.de/2013/12/10/warum-die-nsa-affaere-niemanden-wirklich-stoert-vielleicht-weil-selbst-facebook-weniger-tracken-als-guardian-und-faz/" target="_blank">leitmedium.de/</a> betreffs des Trackingeifers diverser Verlage im Netz. Ich sage mal: &#8216;Don&#8217;t talk the talk, if you can&#8217;t walk the walk.&#8217;</div>
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		<title>Totwetter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 22:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8220;Lutsch me in the Ei.&#8221; / Habe ich ständig im Kopf, den ganzen Tag schon, statt &#8220;Look my in the eye.&#8221; Der Ohrwurm, aus dem die Liedzeile entstammt, ist der gar nicht mehr so neue Diplo&#8211;Remix von Treat Me Like Your Mother by The Dead Weather. Wahrscheinlich liegt es am neuen Video letzterer. Die Umsetzungsvorgaben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>&#8220;Lutsch me in the Ei.&#8221; / Habe ich ständig im Kopf, den ganzen Tag schon, statt &#8220;Look my in the eye.&#8221; Der Ohrwurm, aus dem die Liedzeile entstammt, ist der gar nicht mehr so neue <strong>Diplo</strong>&#8211;<a href="http://hypem.com/track/872829/The+Dead+Weather+-+Treat+Me+Like+Your+Mother+Diplo+Remix+">Remix</a> von <em>Treat Me Like Your Mother</em> by <strong>The Dead Weather</strong>. Wahrscheinlich liegt es am neuen Video letzterer.<br />
Die Umsetzungsvorgaben für das Zensursula-Gesetz <a href="http://www.heise.de/newsticker/Umsetzungsvorgaben-fuer-Web-Sperren-sollen-geheim-bleiben--/meldung/144456">sollen</a> übrigens geheim bleiben. Mein Tipp: Klappt sowieso nicht.</p>
<blockquote><p>Er wirft den Kopf zurück und spricht:<br />
&#8216;Wohin ich blicke, Lump und Wicht!&#8217;<br />
Doch in den Spiegel blickt er nicht.</p></blockquote>
<p>Mit diesen Zeilen von <strong>Theodor Storm</strong> weise ich mal auf die <a href="http://de.dawanda.com/shop/Schwadroneuse">Politikerportraits</a> der <a href="http://twitter.com/schwadroneuse">@schwadroneuse</a> hin.<br />
Und wenn ich <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/08/28/twitpic-klau-wenn-verlage-sich-im-social-web-bedienen/">sowas</a> lese, dann weiß ich auch nicht, was ich davon halten soll. Da wird seitens der Blogger, Twitterer und vieler Social Media User gegen die etablierten Medien gewettert, aber natürlich nicht die Chance ausgelassen, Geld für ein veröffentlichtes Photo zu verlangen, daß man sowieso zur freien Betrachtung ins Netz gestellt hat. Natürlich verdienen Verlage dann mit diesen &#8220;geklauten&#8221; Bildern Geld, aber Hallo!: Das wollen die Plattformen, bei denen man solche Photos einstellt, doch auch. Die Geschichte läßt sich natürlich nicht direkt derart verallgemeinern, aber mir muß sie jetzt als Aufhänger dienen, die doppelmoralische Janusköpfigkeit weiter Teile der (deutschen?) Blogosphäre anzuprangern.<br />
Das TV und der Blätterwald werden angepisst, wo es nur geht. Und das zurecht. Denn wie Burda auf Google <a href="http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2009/07/hubert-burda-wasch-mich-aber-mach-mich-nicht-nass.html">schimpfen</a>, sie wären Schmarotzer und würden Verlage enteignen, dann aber ein Portal wie <strong>finanzen100</strong>, einen Newsaggregato,r zu <a href="http://www.dwdl.de/story/22344/finanzen100_was_google_kann_knnen_wir_schon_lange/">launchen</a>, das ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten. Aber sobald das Angebot für den Auftritt in einer Talkshow kommt oder sich die Möglichkeit bietet, seine Texte statt umsonst und digital auf einmal gegen Bezahlung und auf totem Holz zu veröffnetlichen, dann wird das alles vergessen und natürlich dankend angenommen. (Die schlechtere Bezahlung von Online-Journalisten im Vergleich zu ihren Printkollegen steht auf einem anderen Blatt.)<br />
Ich bin <del datetime="2009-08-30T21:49:29+00:00">jedenfalls</del> beispielsweise tolerant genug, sogar dem eigentlich großartigen <strong>Thomas Kapielski</strong> seine etwas altmodischen Ansichten, geäußert in seinem Buch <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/drikkes/ich-entlaube-mir">Mischwald</a>, nachzusehen.</p>
<blockquote><p>Das Internet zum Beispiel: Was hier bisweilen für eine dumpfe Wut und Mordgier neben schierem Querulantentum und ödester oder gruseligster Geilheit sich schadenfroh verdeckt austobt, ist subanimalste (<em>vulgo</em> humane) Niedertracht vermittelst Hochtechnik.</p></blockquote>
<p><strong>Clay Shirky</strong> auf <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/rohstoff/video/157/">elektrischer-reporter.de/</a>. Der Mann hört sich immer so an, als wüßte er, wo es langgeht. Seine Thesen jedenfalls sind nicht <a href="http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,644726,00.html">verkehrt</a>.<br />
Noch eine Weltidee: <a href="http://woofertime.com/">woofer</a>.</div>
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