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	Feeds whisper secrets,
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	<title>taz &#8211; Hendrik Spree</title>
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	<item>
		<title>Kein Verständnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2024 19:56:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[noAfD]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Robert Misik über die AfD und verletzte Männlichkeit: &#8220;Es ist ein derartiger klebriger, miefiger, verstunkener Kleinstbürger-Konservatismus, ein Hass auf die Welt, wie sie geworden ist, ein buchstäbliches Verrücktwerden an jeder Modernität. Ein Rumgeheule bei gleichzeitiger präpotenter Aufgeblasenheit.&#8221; Und was für eine Wählerklientel (kein Gendern nötig) das anzieht: &#8220;Wer wissentlich eine rechtsextreme Partei wählt, ist ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Robert Misik über <a href="https://taz.de/Verletzte-Maennlichkeit-und-AfD/!5990445/">die AfD und verletzte Männlichkeit</a>:</p>
<blockquote><p>
  &#8220;Es ist ein derartiger klebriger, miefiger, verstunkener Kleinstbürger-Konservatismus, ein Hass auf die Welt, wie sie geworden ist, ein buchstäbliches <a href="https://taz.de/Aiwanger-und-die-Folgen/!5957931/">Verrücktwerden an jeder Modernität</a>. Ein Rumgeheule bei gleichzeitiger präpotenter Aufgeblasenheit.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Und was für eine Wählerklientel (kein Gendern nötig) das anzieht:</p>
<blockquote><p>
  &#8220;Wer wissentlich eine rechtsextreme Partei wählt, ist ein Rechtsextremist. Punkt. Aus. Wähler und Wählerinnen sind volljährig und geschäftsfähig und keine entmündigten Depperln, die nicht wissen, was sie tun.&#8221;
</p></blockquote>
<p><em>(Ja, dieser Post ist in erster Linie ein Test.)</em></p>
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            </p>
            <p>
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                <textarea id="entry-summary" class="code" type="text" rows="5" cols="70">&lt;cite class=&quot;h-cite&quot;&gt;&lt;a class=&quot;u-url p-name&quot; href=&quot;https://drikkes.com/?p=18803&quot;&gt;<span class='p-name'>Kein Verständnis</span>&lt;/a&gt; (&lt;span class=&quot;p-author h-card&quot; title=&quot;<span class='p-author h-card'>drikkes</span>&quot;&gt;<span class='p-author h-card'>drikkes</span>&lt;/span&gt; &lt;time class=&quot;dt-published&quot; datetime=&quot;2024-02-23T20:56:25+01:00&quot;&gt;23/02/2024&lt;/time&gt;)&lt;/cite&gt;</textarea>
            </p></div></div>
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		<title>Oberstübchen freimachen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2022 18:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reklamierung]]></category>
		<category><![CDATA[Über Tragbares]]></category>
		<category><![CDATA[bild]]></category>
		<category><![CDATA[gazprom]]></category>
		<category><![CDATA[schalke]]></category>
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		<category><![CDATA[trikot]]></category>
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					<description><![CDATA[Erinnert sich noch jemand daran, dass die taz vor rund zehn Jahren eine Zeit lang die Werbung auf Sportfotos verpixelt hat? Da ist es im Kern darum gegangen, vor allem den Marken-Logos auf den Trikots keine kostenlose Mediapräsenz zu verleihen. &#8220;Die Sportpresse macht sich mit dem Abdruck der Bilder zum Erfüllungsgehilfen der Vereine und Sponsoren. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Erinnert sich noch jemand daran, dass die <a href="https://blogs.taz.de/hausblog/taz-verpixelt-werbung-auf-sportfotos/">taz</a> vor rund zehn Jahren eine Zeit lang die Werbung auf Sportfotos verpixelt hat? Da ist es im Kern darum gegangen, vor allem den Marken-Logos auf den Trikots keine kostenlose Mediapräsenz zu verleihen.</p>
<blockquote><p>
  &#8220;Die Sportpresse macht sich mit dem Abdruck der Bilder zum Erfüllungsgehilfen der Vereine und Sponsoren. Sie trägt die Werbebotschaft ungefiltert zu den Abonnenten.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Die taz hat also behauptet, durch die Verpixelung von Banden- und Trikotwerbung ihren Journalismus unabhängiger zu machen. Die erwarbare Kritik seitens der Werbewirtschaft hat darin einen Beitrag zum Niedergang des Leistungssports in Deutschland gesehen und der <a href="https://taz.de/Unfreiwillige-Werbung/!5113762/">Zeitung</a> wahweise &#8220;Effekthascherei, Populismus, Bilderstürmerei oder Verbohrtheit&#8221; vorgeworfen.</p>
<h2>Sprung in die Jetztzeit</h2>
<p>Wie <a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/86674/bild_zensiert_gazpromwerbung_auf_schalketrikots/">DWDL.de</a> heute berichtet, &#8220;zensiert&#8221; die <em>Bild</em> nun die Gazprom-Werbung auf Schalke-Trikots. Diese soll ab sofort nicht nur unkenntlich gemacht werden, sondern über den Spielerbrüsten wird ein Balken mit der Aufschrift &#8220;Freiheit für die Ukraine&#8221; prangen. Zur Begründung heißt es in dem <a href="https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/wladimir-putin-bild-macht-nach-einmarsch-in-ukraine-schluss-mit-seiner-werbung-79243054.bild.html">Springer-Blatt</a> (Hervorhebung durch mich):</p>
<blockquote><p>
  &#8220;Natürlich benutzen Diktatoren den Sport als schöne Kulisse für ihr schmutziges Treiben – nicht erst seit Olympia in Peking. Wenn Putin das <strong>Nachbarland überfällt</strong> und ihm jedes Existenzrecht abspricht, ist jede <strong>Grenze überschritten</strong>!&#8221;
</p></blockquote>
<p>In einem weiteren Artikel zum Thema vermeldet man, &#8220;Schalke verramscht Putin-Trikots.&#8221; Im hauseigenen <a href="https://shop.bild.de/app/navigation.do?action=Search&#038;query=Schalke+Sale">Bild-Shop</a> findet man mit den Suchbegriffen &#8220;Schalke Sale&#8221; übrigens 54 Artikel – allerdings nur mit dem S04-Vereinslogo bedruckt, nicht mit dem von Gazprom.</p>
<h3>Update 2402-2022</h3>
<p><a href="https://www.msn.com/de-de/sport/fussball/schalke-nimmt-gazprom-schriftzug-von-trikots/ar-AAUfGG9">Schalke nimmt Gazprom-Schriftzug von Trikots</a> und <a href="https://www.kicker.de/gazprom-vertreter-warnig-verlaesst-schalker-aufsichtsrat-891513/artikel">Schalkes Aufsichtsrat Warnig legt sein Mandat nieder</a></div>
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		<title>Sauber zitiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2020 15:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[instapaper]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[klara grün]]></category>
		<category><![CDATA[quote]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man sich das gesamte taz-Interview mit den zwei Gründerinnen über ihr Putz-Start-up durchliest, klingt das gar nicht schlecht. Allerdings gibt es die eine oder andere Stelle, die einem dann doch übel aufstößen können. Wenn mich auf Partys hippe Leute fragen, was ich beruflich so mache, dann mache ich mir manchmal den Joke und antworte: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Wenn man sich das gesamte taz-Interview mit den zwei <a href="https://taz.de/!5693790/">Gründerinnen über ihr Putz-Start-up</a> durchliest, klingt das gar nicht schlecht. Allerdings gibt es die eine oder andere Stelle, die einem dann doch übel aufstößen können.</p>
<blockquote><p>Wenn mich auf Partys hippe Leute fragen, was ich beruflich so mache, dann mache ich mir manchmal den Joke und antworte: „Ich gehe putzen.“</p></blockquote>
<p>Da versucht man es mal mit Ehrlichkeit und dann lassen sich einzelne Sätze so unschön aus dem Zusammenhang reißen.</p>
<blockquote><p>Unsere Reinigungskraft hat uns damals inspiriert. Wir ­hatten privat beide dieselbe, eine tolle Frau aus Marokko, die sich aber nicht anstellen lassen wollte, weil sie ihre marokkanische Familie mit dem Einkommen aus der Schwarzarbeit unterstützte.</p></blockquote>
<p>Liegt aber wohl auch daran, daß mir diese Entrepreneur Culture mit ihren ganzen &#8220;Businessplänen&#8221; und &#8220;Learnings&#8221; gründlich auf die Nerven geht.</p>
<p><a href="https://twitter.com/drikkes/status/1280452275455000576"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i.imgur.com/mBdBM4o.png" width="966" height="452" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><em>Filed under: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=A0QwmQsEuvM">Health Signaling</a></em></div>
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		<title>Wortwahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 11:42:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[naketano]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die taz hat sich &#8211; meiner Meinung nach recht ausweichend &#8211; zum Vorwurf (Jüdische Allgemeine) geäußert, sie hätte in ihrer Berichterstattung zum Polizeieinsatz während der Kölner Silvesternacht nationalsozozialistisches Vokabular gebraucht. Der &#8220;Kommentar&#8221; Vom Sagen und Meinen beginnt mit der Feststellung, daß &#8211; im Gegensatz zu den Journalisten vieler anderer Zeitungen &#8211; der taz-Korrespondent vor Ort [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Die taz hat sich &#8211; meiner Meinung nach recht ausweichend &#8211; zum Vorwurf (<a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27420">Jüdische Allgemeine</a>) geäußert, sie hätte in ihrer Berichterstattung zum Polizeieinsatz während der Kölner Silvesternacht nationalsozozialistisches Vokabular gebraucht. Der &#8220;Kommentar&#8221; <a href="https://www.taz.de/!5369162/">Vom Sagen und Meinen</a> beginnt mit der Feststellung, daß &#8211; im Gegensatz zu den Journalisten vieler anderer Zeitungen &#8211; der taz-Korrespondent vor Ort in Köln gewesen ist. Man lobt sich also erst einmal selbst und impliziert dabei, die Kritiker seien in der Mehrzahl feige Sesselpupser.</p>
<p>Erst danach gesteht taz-Redakteur Ulrich Gutmair (&#8220;1995 mit einer Kolumne übers Internet angefangen. Heute für die Berlinkultur verantwortlich.&#8221;) ein:</p>
<blockquote><p>
  &#8220;Wuliger hat recht, an diesem Vokabular Anstoß zu nehmen. &#8216;Sonderbehandlung&#8217; war das Codewort der SS für die Ermordung der europäischen Juden. &#8216;Selektion&#8217; ist vielleicht kein &#8216;offizieller&#8217; NS-Terminus gewesen (Germanisten und Historiker streiten darüber), aber seit den sechziger Jahren der gängige Begriff, um zu beschreiben, was SS-Männer an der Rampe von Auschwitz taten, wenn sie Menschen aussortierten: Die einen wurden in die Gaskammer geschickt, die anderen der &#8216;Vernichtung durch Arbeit&#8217; zugewiesen. Es ist nicht angebracht, mit solchen Begriffen den Polizeieinsatz in Köln zu beschreiben.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Nur dieses Eingeständnis, kein Wort der Entschuldigung. Stattdessen eine Relativierung mittels dem Verweis auf wissenschaftliche Strittigkeiten. Und die folgende Formulierung &#8220;belässt es aber nicht bei einer Kritik der Wortwahl&#8221; spricht Bände, soll sich doch der Leser seinen Teil denken.</p>
<h4>Wie kamen diese Begriffe in Herwartz&#8217; Texte?</h4>
<p>Die konkreten Rechtfertigungen könnten kleinlicher nicht sein:  &#8220;&#8216;Sonderbehandlung&#8217; wurde dem Korrespondenten von einer Redakteurin in seinen Kommentar hineinredigiert.&#8221; Daß sie sich der historischen Bedeutung des Begriffs nicht bewußt gewesen ist – geschenkt. Die Erklärung (nicht: Entschuldigung), sie sei damit nicht allein, ist wirklich schwach. Aber es kommt noch schwächer: Richtig, es folgt tatsächlich das albernste aller Argumente &#8211; <strong>die anderen machen das doch auch so.</strong> Und die taz entblödet sich auch nicht, neben 400.000 Google-Treffern als &#8220;Beweis&#8221; eine &#8220;Sonderbehandlung&#8221;-Headline aus der Welt (ja, der) herbeizuzitieren.</p>
<p>Scheinbar hat man sich hier so dermaßen in seine UnanTAZbarkeit hineingesteigert, daß die unterschiedlichen Themenfelder nicht weiter ins Gewicht fallen. Eine &#8220;Sonderbehandlung&#8221; beim Fußball ist eben doch was anderes als Auschwitzrampenvokabular in einem Artikel über Bahnhof und eingekesselte Fremdländer. Und als sei das der Verblendung noch nicht genug, werden weiter noch heute gängige Begriffe aufgeführt, die im Dritten Reich auch mal eine Rolle gespielt haben &#8211; je unverdächtiger, desto besser: &#8220;schlagartig&#8221;, &#8220;im Endeffekt&#8221;, wohl auch &#8220;Einkesselung&#8221;. Alles Nazis.</p>
<p>Und dann noch der Holocaust-Overkill. Außerdem mein Lieblingshinweis, die Kölner Polizei selbst hätte angefangen; also mit der Verwendung des Wortes &#8220;Selektieren&#8221;. Das macht Euren Fehltritt doch nur noch schlimmer, taz! Aber Hauptsache bei allen anderen ist Gleichsetzung schlimm, Euch kann das ja mal passieren. Kein Grund, sich zu entschuldigen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://i.imgur.com/ub6npug.png" width="1024" height="512" class="alignnone" /></p>
<p>Jetzt habe ich mich ganz schön Rage geschrieben. Obwohl das doch eigentlich nur ein kurzer Vorlauf für mein eigentliches Anliegen werden sollte. Keine Woche vor dem obigen Artikel ist auf taz.de nämlich ein Text mit der Überschrift <a href="http://www.taz.de/Sexistische-Artikelbezeichnungen/!5366641/">Sexistische Artikelbezeichnungen: Peeeeeeniiiiiiis!</a> erschienen. Ein Tage davor in der Printausgabe ist man übrigens noch <a href="http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5365545&amp;s=&amp;SuchRahmen=Print/">clicksheischende Headline</a> ausgekommen.</p>
<p>Ich besitze kein Kleidungsstück der Marke Naketano und ich finde die Produktnamen in der überwiegenden Mehrzahl auch total daneben. Sind &#8220;Supapimmel&#8221; und &#8220;Glitzermuschi&#8221; nur pubertär albern, hört der Spaß bei Bezeichnungen wie &#8220;Versehentlich reingesteckt&#8221; oder &#8220;Spreiz mal mit Gemütlichkeit&#8221; definitiv auf.</p>
<h4>Ja, da schwingt die Rape Culture mindestens mit.</h4>
<p>Das ist im Einzelfall auch sicherlich mehr als kritikwürdig, keine Frage. Der Artikel allerdings ist von einem rigorosen Furor getrieben, der vom Kleinsten kommend gleich das ganz große Faß aufmacht: &#8220;die neue Uniform für den Kampf gegen das Gender-Mainstreaming&#8221;, &#8220;Dunstkreis der Identitären&#8221;, &#8220;ideologische Anknüpfungspunkte zu Neu-Rechten und Maskulinisten&#8221;. Drunter geht für Aufspieler als moralische Instanz nicht.</p>
<p>Für den nächsten Punkt erinnern wir uns an oben besprochenen Rausrede-Artikel: Denn auf einmal ist die &#8220;gesellschaftliche Verfasstheit&#8221; doch ein Problem. Was die taz bei Nazijargonvorwürfen gegen sie selbst als Rechtfertigung anführt, das wird im Falle dieser Sexismusskandalisierung als Selbstentlarvung interpretiert. Sobald man sie nicht mehr dazu benutzen kann, eigene Fehler kleinzureden, kann sie anderen auf kategorischste Weise angekreidet werden. Als gäbe es nur Schwarzbraun und Weiß statt unterschiedlichster Grautöne.</p>
<p>Aber damit ist das Ende der Reichskriegsfahnenstange noch nicht erreicht. Es geht noch eine Nummer größenwahnsinniger:</p>
<blockquote><p>
  Kapitalismus eben. Kapitalakkumulation, Wertsteigerung und Profit. Was Betroffene sexualisierter Gewalt dabei fühlen, denken und dazu zu sagen haben, interessiert nicht.
</p></blockquote>
<p>Und zu guter Letzt könnte man in das Artikelende auch noch Trotz hineinlesen. Als wäre die wortwählerische Totaltonalität des Textes fehlender Kommunikationsbereitschaft seitens des Klamottenherstellers geschuldet.</p></div>
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