<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet href="https://drikkes.com/wp-content/plugins/wordpress-pretty-feeds-main/pretty-feed-v4.xsl" type="text/xsl" media="screen" ?>


<!--

	Feeds whisper secrets,
	In the RSS Club's embrace,
	Knowledge blooms in grace.

-->

<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>online &#8211; Hendrik Spree</title>
	<atom:link href="https://drikkes.com/?feed=rss2&#038;tag=online" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://drikkes.com</link>
	<description>Copywriter</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Dec 2016 16:12:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>en-US</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://drikkes.com/wp-content/uploads/2019/03/cropped-IMG_1949-32x32.png</url>
	<title>online &#8211; Hendrik Spree</title>
	<link>https://drikkes.com</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<atom:link rel="hub" href="https://pubsubhubbub.appspot.com"/>
<atom:link rel="hub" href="https://pubsubhubbub.superfeedr.com"/>
<atom:link rel="self" href="https://drikkes.com/?feed=rss2&#038;tag=online"/>
	<item>
		<title>Maybe they just give a bloody catshit about it?</title>
		<link>https://drikkes.com/?p=11308</link>
					<comments>https://drikkes.com/?p=11308#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2016 16:05:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Reklamierung]]></category>
		<category><![CDATA[content]]></category>
		<category><![CDATA[fake]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[news]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[sponsored]]></category>
		<category><![CDATA[suche]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://drikkes.com/?p=11308</guid>

					<description><![CDATA[Most students can’t tell the difference between sponsored content and real news, berichten die Jungs von The Verge. So ist dann wohl auch t3n auf die Meldung aufmerksam geworden: 80 Prozent der Jugendlichen können News nicht von Werbung unterscheiden (Wer es deutsch braucht.) Vielleicht lesen sie ja wirklich die Uni-Website von Stanford täglich rauf und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'><a href="http://www.theverge.com/2016/11/22/13712996/fake-news-facebook-google-sponsored-content-study">Most students can’t tell the difference between sponsored content and real news</a>, berichten die Jungs von The Verge. So ist dann wohl auch t3n auf die Meldung aufmerksam geworden: <a href="http://t3n.de/news/news-werbung-internet-unterscheiden-jugendliche-769460/">80 Prozent der Jugendlichen können News nicht von Werbung unterscheiden</a> (Wer es deutsch braucht.) Vielleicht lesen sie ja wirklich die Uni-Website von Stanford täglich rauf und runter. Den Artikel des <a href="http://www.wsj.com/articles/most-students-dont-know-when-news-is-fake-stanford-study-finds-1479752576">Wall Street Journals</a>, auf den Verge sich bezieht, verlinken sie jedenfalls nicht. Ihre eigene Quelle übrigens auch nicht.</p>
<p><a href="http://bloody-dairy.com/"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://static1.squarespace.com/static/5558eb8ee4b00de931f38c0b/5558ebade4b0d9e3a58fcb2d/5598024ce4b02838d12d4f0f/1436149561663/070115.gif?format=500w" width="500" height="500" class="aligncenter" /></a></p>
<p>Es heißt, gerade Digital Natives können Native Advertising nicht erkennen. Das gilt nicht nur für Nachrichten, sondern auch in Bezug auf <a href="http://t3n.de/news/google-werbung-suchergebnisse-658963/">Suchmaschinen</a>. Dabei wäre es wohl richtiger, statt von &#8220;können nicht unterscheiden&#8221; schlicht von &#8220;unterscheiden nicht&#8221; zu sprechen. Jugendlichen ist es einfach egal, ob etwas als gekaufte Google-Werbung oder organisches Suchergebnis erscheint. Ob der Text hinter dem Klick ein Artikel mit unabhängigem Informationswert oder geschicktes Content Marketing ist. Was die Diskussion um FakeNews in gewisser Weise ad absurdum führt.</p>
<p><a href="http://bloody-dairy.com/"><img decoding="async" src="https://static1.squarespace.com/static/5558eb8ee4b00de931f38c0b/5558ebade4b0d9e3a58fcb2d/5558ee14e4b081dbcc273069/1431924050832/043015.gif?format=500w" width="500" height="500" class="aligncenter" /></a></p>
<p>Aber bleiben wir bei Google: “I thought they stopped offering autocomplete suggestions for religions in 2011.” zitiert Carole Cadwalladr einen Searchexperten in ihrem langen Text für The Guardian: <a href="https://www.theguardian.com/technology/2016/dec/04/google-democracy-truth-internet-search-facebook">Google, democracy and the truth about internet search</a>. Was ein ziemlich billiger Weg der Problemkaschierung wäre. Sobald man nach Fakten sucht und einem Interpretationen präsentiert werden, können die Resultate (nicht nur für Juden und Frauen) abstrus bis ärgerlich werden.</p>
<p><a href="http://bloody-dairy.com/"><img decoding="async" src="https://static1.squarespace.com/static/5558eb8ee4b00de931f38c0b/5558ebade4b0d9e3a58fcb2d/55614cb2e4b0a4d495223b4b/1432829715519/052315.gif?format=500w" width="500" height="500" class="aligncenter" /></a></p>
<p>Nun ist der Guardian nicht immun gegen die Versuchungen der netzweltlichen Aufmerksamkeitsmechanismen. Genau eine Woche später veröffentlicht Cadwalladr eine zugespitztere, erheblich kürzere <em>Opinion</em> zum selben Thema: <a href="https://www.theguardian.com/commentisfree/2016/dec/11/google-frames-shapes-and-distorts-how-we-see-world">Google is not ‘just’ a platform. It frames, shapes and distorts how we see the world</a>. Was auch nichts daran ändert, daß besonders das Holocaust-Beispiel natürlich mehr als besorgniserregend ist. Gerade im Zusammenhang mit den eingangs erwähnten Studien. Die Auswirkungen falsch verstandener Meinungsfreiheit und sieht man auch in den USA, siehe <a href="http://www.mcclatchydc.com/news/nation-world/national/article120636803.html">Google won&#8217;t remove white supremacist site from top search result about Holocaust</a> auf McClatchy DC.</p>
<p><a href="http://bloody-dairy.com/"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://static1.squarespace.com/static/5558eb8ee4b00de931f38c0b/5558ebade4b0d9e3a58fcb2d/5599e6e4e4b0d2540b70551f/1436149529898/070415.gif?format=500w" width="500" height="500" class="aligncenter" /></a></p>
<p>Und noch einmal zwei Tage später dann auch endlich die Übersetzung auf deutsche Verhältnisse bei Vice | Motherboard: <a href="http://motherboard.vice.com/de/read/holocaust-leugnungen-google">Fake News zum Holocaust sind noch immer Top-Treffer auf Google</a> – natürlich ohne Hinweis auf den Auslöserartikel, dafür mit Screenshots in anderer Sprache und brav ergänzt um Standpunkte aus offiziellen Google-Publikationen. Wegen Ausgewogenheit und so, ne? Personalisierung ist übrigens weder hier noch da eine Argument oder auch nur erwähnt. Auf Englisch habe ich vor Tagen andere Ergebnisse bekommen als und gerade auf Deutsch scheint Google etwas getan zu haben.</p>
<p><a href="http://bloody-dairy.com/"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://static1.squarespace.com/static/5558eb8ee4b00de931f38c0b/5558ebade4b0d9e3a58fcb2d/55aeeb12e4b0f7c1c9b793be/1437616263497/072115.gif?format=500w" width="500" height="500" class="aligncenter" /></a></p>
<p>Ich tippe auf manuellen Einzeleingriff statt komplexer Algorithmusänderung. Doch sobald konkret irgendwas gegen zuerst Hatespeech und jetzt FakeNews unter- oder nur in Angriff genommen wird, kann man sich des reflexhaft gerufener ZENSUR!-Vorwürfe sicher sein, selbst für die scheinbar <a href="https://drikkes.com/?p=11345">gute Sache</a>. Auf das mit dem Werbegeld ist dann weitere sechs Tage auch gekommen: <a href="https://www.theguardian.com/technology/2016/dec/17/holocaust-deniers-google-search-top-spot">How to bump Holocaust deniers off Google’s top spot? Pay Google</a>. Denn wer sagt, daß man nicht gleichzeitig ein monothematischse Pferd zu Tode reiten kann, während damit die Sau durchs digitale Dorf getrieben wird?</p>
<p><a href="http://bloody-dairy.com/"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://static1.squarespace.com/static/5558eb8ee4b00de931f38c0b/5558ebade4b0d9e3a58fcb2d/55a2c9e8e4b04267aaf1feb4/1436732135657/071115.gif?format=500w" width="500" height="500" class="aligncenter" /></a></p>
<p>Derweil nimmt der Deutschunterricht meiner Tochter das Thema Werbung durch. Und zwar genauso, wie das zu meiner Schulzeit gemacht worden ist – mit aus Zeitungen und Magazinen herausgerissenen 1/1-Anzeigen. Weil es materialtechnisch so schön einfach ist; die Schüler sollen einfach was mitbringen, was man dann gemeinsam analysieren oder einzeln hausaufgeben kann. Da lernen sie dann, was eine Headline ist. Nennen den Claim aber weiterhin Slogan. So soll mein Kind Medienkompetenz lernen.</p>
<p><a href="http://bloody-dairy.com/"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://static1.squarespace.com/static/5558eb8ee4b00de931f38c0b/5558ebade4b0d9e3a58fcb2d/5575f532e4b0dbb60c7af99a/1433893746504/060815.gif?format=500w" width="500" height="500" class="aligncenter" /></a></p>
<p>Das war schon immer so – nur geht es mittlerweile (nicht nur) an der Mediennutzung einer 13jährigen vorbei, die sich alle Jubelmonate mal die Print-Mädchen kauft und höchstens einmal pro Woche vor dem Fernseher sitzt. Stattdessen mindestens fünf Stunden pro Tag am Smartphone. Aber davon haben die Lehrer keine Ahnung, da steht nix von in den Schulbüchern. Kein Wort über <a href="http://www.horizont.net/marketing/kommentare/Prognose-5-Dinge-die-das-Influencer-Marketing-2017-praegen-werden-144962">Influencer Marketing auf YouTube und Snapchat</a>, das die Kids dermaßen bereitwillig aufnehmen, daß es selbst mir als Branchenzugehöriger gruselig den Rücken runterlief. Obwohl Greta bereits in der Grundschule wusste, welchen Text ich hören wollte, wenn bei SuperRTL oder Nickelodeon der Werbeblock anfing. Den musste sie abspulen, um nicht umschalten zu müssen.</p>
<p><a href="http://bloody-dairy.com/"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://static1.squarespace.com/static/5558eb8ee4b00de931f38c0b/5558ebade4b0d9e3a58fcb2d/558b1979e4b0ed32609aea73/1435179434304/062315.gif?format=500w" width="500" height="500" class="aligncenter" /></a></p>
<p>Ob es sie interessiert oder nicht.</p></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://drikkes.com/?feed=rss2&#038;p=11308</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sternchentext</title>
		<link>https://drikkes.com/?p=11090</link>
					<comments>https://drikkes.com/?p=11090#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 15:55:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Über Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[journaille]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[stern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://drikkes.com/?p=11090</guid>

					<description><![CDATA[Auf stern.de schweigen sie heute. Und wer diesen Post hier erst morgen liest, für den habe ich hier einen Screenshot. Ein Klick auf das Bild macht es größer und damit den Text besser lesbarer. Den wichtigsten Satz habe ich mal markiert. Denn natürlich schweigt der Stern nicht komplett, er veröffentlicht lediglich für ein paar Stunden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Auf <a href="http://www.stern.de/">stern.de</a> schweigen sie heute. Und wer diesen Post hier erst morgen liest, für den habe ich hier einen Screenshot. Ein Klick auf das Bild macht es größer und damit den Text besser lesbarer.</p>
<p><a href="https://www.diigo.com/item/image/ylgo/y0j3"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/10/1607454_332857168_24604720.jpg" alt="1607454_332857168_24604720" width="550" height="3738" class="aligncenter size-full wp-image-11111" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/10/1607454_332857168_24604720.jpg 550w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/10/1607454_332857168_24604720-44x300.jpg 44w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /></a></p>
<p>Den wichtigsten Satz habe ich mal markiert. Denn natürlich schweigt der Stern nicht komplett, er veröffentlicht lediglich für ein paar Stunden keine Artikel. Dafür hat er einen cleveren Marketingcoup auf der Startseite platziert. Über die Navigationsleiste oben oder die Sitemap im Footer kommt man selbstverständlich auf zuvor Veröffentlichtes. Alle Links zu Unterseiten bleiben intakt.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p lang="de" dir="ltr">wer fliegt mit mir nach NY zum kampf mcgregor vs alvarez? du musst nur tickets + flüge besorgen. den rest mach ich. <a href="https://t.co/ncl7x51xYh">pic.twitter.com/ncl7x51xYh</a></p>
<p>&mdash; philipp jessen (@jessenphil) <a href="https://twitter.com/jessenphil/status/783376450128928772">October 4, 2016</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Total unabhängig davon hier eine kleine Auswahl der Tweets von Stern-Chefredakteur <a href="https://www.turi2.de/aktuell/philipp-jessen-praesentiert-sich-in-clap-als-echter-arsch/">Philipp Jessen</a> aus den letzten zwei Tagen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p lang="de" dir="ltr">ich habe das schlimmste foto der welt gefunden. <a href="https://t.co/b1FBanZCTj">pic.twitter.com/b1FBanZCTj</a></p>
<p>&mdash; philipp jessen (@jessenphil) <a href="https://twitter.com/jessenphil/status/783569851088527361">October 5, 2016</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p lang="de" dir="ltr">wer sich gefragt hat woher donald trump seine haare hat&#8230; <a href="https://twitter.com/hashtag/Trumps?src=hash">#Trumps</a> Parents <a href="https://t.co/39J3rM0IYH">pic.twitter.com/39J3rM0IYH</a></p>
<p>&mdash; philipp jessen (@jessenphil) <a href="https://twitter.com/jessenphil/status/783899461495955456">October 6, 2016</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p lang="und" dir="ltr"><a href="https://t.co/28WfdJUNwV">pic.twitter.com/28WfdJUNwV</a></p>
<p>&mdash; philipp jessen (@jessenphil) <a href="https://twitter.com/jessenphil/status/784134734049927168">October 6, 2016</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Für so eine PR-Aktion kann man sich dann auch ruhig mal prophylaktisch selbst feiern.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p lang="de" dir="ltr">cheers, auf die <a href="https://twitter.com/sternde">@sternde</a> redaktion <a href="https://t.co/Z40lPaa56O">pic.twitter.com/Z40lPaa56O</a></p>
<p>&mdash; philipp jessen (@jessenphil) <a href="https://twitter.com/jessenphil/status/784087191647584256">October 6, 2016</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Doch dann ist da eine Kleinigkeit schiefgelaufen.So schien es zuerst eine tolle Idee zu sein, die Aktion auf einen Freitag zu legen. Doch leider hatten sich dann soviele Redaktionskollegen schon Donnerstagabend in ein langes Offline-Wochenende verabschiedet, daß nun niemand mehr da war, um via Social Media die Anschubwerbung zu leisten.</p>
<p>Also musste der <a href="https://twitter.com/jessenphil/status/784261082063843334">Chef am Ende selbst ran</a>, um darauf hinzuweisen, daß man heute die Klappe hält.</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://drikkes.com/?feed=rss2&#038;p=11090</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Theorie &#038; Bakschisch</title>
		<link>https://drikkes.com/?p=10993</link>
					<comments>https://drikkes.com/?p=10993#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 11:23:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reklamierung]]></category>
		<category><![CDATA[Über Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[grazia]]></category>
		<category><![CDATA[lena dunham]]></category>
		<category><![CDATA[lonely]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[print]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://drikkes.com/?p=10993</guid>

					<description><![CDATA[Die GRAZIA 36/16 aufgeschlagen, im Editorial kündigt Frau Landgrebe an: &#8220;Gut gepolstert und diskussionswürdig war diese Woche auch ein anderes Thema: Als wir uns in der Redaktionskonferenz die provokanten Lingerie-Bilder von Lena Dunham (ganz ohne Photoshop-Perfektion, aber mit umso mehr Speckrollen) anschauten, wurde heftig darüber diskutiert. Unsere Dessous-Debatte lesen Sie auf Seite 26.&#8221; Dort finden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Die GRAZIA 36/16 aufgeschlagen, im Editorial kündigt Frau Landgrebe an:<br />
&#8220;Gut gepolstert und diskussionswürdig war diese Woche auch ein anderes Thema: Als wir uns in der Redaktionskonferenz die provokanten Lingerie-Bilder von Lena Dunham (ganz ohne Photoshop-Perfektion, aber mit umso mehr Speckrollen) anschauten, wurde heftig darüber diskutiert. Unsere Dessous-Debatte lesen Sie auf Seite 26.&#8221;</p>
<p>Dort finden sich dann unter folgender Überschrift ein Pro- und ein Contra-Textchen.</p>
<p><a data-flickr-embed="true"  href="https://www.flickr.com/photos/drikkes/29250148700/in/dateposted-public/" title="mitnahmeeffekt"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://c5.staticflickr.com/9/8144/29250148700_b8e901c970_c.jpg" width="800" height="679" alt="mitnahmeeffekt"></a><script async src="//embedr.flickr.com/assets/client-code.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Wobei JA von einer Volontärin und NEIN von einer Redakteurin geschrieben worden sind. JA spricht pflichtschuldig von &#8220;abweichend von der Hochglanznorm&#8221;, &#8220;Selbstermächtigung&#8221; und &#8220;nicht als Objekt inszeniert&#8221; – beeilt sich aber hinterherzuschieben, die unretuschierten Kampagnenmotive seien &#8220;keine Entmystifizierung des Victoria&#8217;s-Secret-Looks, der ja ebenfalls seine Berechtigung hat.&#8221; Es handle sich nur um &#8220;ein alternatives Angebot vom authentisch-unglamourösen Ende des Werbespektrums&#8221;.</p>
<p>Werbung, genau. Das Thema hatte die Editorin at Large bei ihrem Teaser glatt unerwähnt gelassen. Beim NEIN kommt es dann selbstverständlich auf den Tisch. &#8220;Eskapismus gehört für viele eben einfach zur Mode und zur Werbung&#8221;, anders ließe sich keine &#8220;Begehrlichkeit erzeugen&#8221;.  Unvorstellbar, stattdessen wird dem <a href="https://lonelylabel.com/"> Lonely Label</a> unterstellt, es wolle sich &#8220;mit vordergründiger Frauenpower schmücken, um seine Bekanntheit zu erhöhen&#8221;. Ein PR-Coup für die Marke auf Kosten der eigenen Produkte, der sich überdies einer &#8220;effekthascher&#8221;ischen Ästhetik des &#8220;Voyeurismus&#8221; bediene.</p>
<h3>Print vs. Online</h3>
<p>Nun geht es mit eigentlich gar nicht um den Inhalt an sich. Wie jede Frauenzeitschrift dieses Segments wird auch die GRAZIA darauf bedacht sein, die eigenen Anzeigenkunden nicht zu verärgern, geschweige denn auf (vielleicht gar nicht so) dumme Gedanken zu bringen. Belegexemplarisch geschenkt. Was ich an der Sache erwähnenswert finde, ist die abweichende Aufbereitung des <a href="http://www.grazia-magazin.de/nofilterneeded-lena-dunham-wirbt-fuer-unterwaesche-kampagne-19862.html">Dunham-Shootings auf der deutschen GRAZIA-Website</a>.</p>
<p>Unter der hashtäglichen Headline &#8220;#nofilterneeded&#8221; stehen plötzlich Sätze wie &#8220;Bisher war Unterwäsche-Werbung für alle Frauen mit normaler Figur eher deprimierend&#8221; und das &#8220;wallende Haar sowie die ideale 90-60-90 Maße&#8221; der Topmodels werden zur Zielscheibe leichten Spotts. Es fallen die ausrufezeichenunterstützten Ausdrücke &#8220;Respekt!&#8221; und &#8220;We like!&#8221; Der Artikel endet mit gleich drei eingebetteten Instagrams nach einem (gefetteten) &#8220;Schließlich ist Natürlichkeit Trumpf und sooo sexy.&#8221;</p>
<p>Da hat wohl jemand gedacht, auf gleich drei Hochzeiten tanzen zu können. Bzw. sich klassisch unternehmer- und konsumentenfreundlich zu geben, während beim digitalen Clicktivismbaiting die Enpowermentkarte gespielt wird. Oder einfach nur kein Bock auf einen möglichen Shitstorm gehabt.</p></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://drikkes.com/?feed=rss2&#038;p=10993</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klare Conte</title>
		<link>https://drikkes.com/?p=10894</link>
					<comments>https://drikkes.com/?p=10894#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2016 11:31:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Reklamierung]]></category>
		<category><![CDATA[journaille]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://drikkes.com/?p=10894</guid>

					<description><![CDATA[Der Qualitätsjournalismus scheint sich dieser Tage auf ein Feindbild eingeschossen zu haben: Content Marketing. Ausgerechnet in einer Zeit, in der Zeitungsverlage versuchen, Bezahlmodelle für ihren Internet-Journalismus zu etablieren, fluten Unternehmen wie Coca-Cola den Markt mit ihrem kostenlosen Quasi-Journalismus. Damit werde nicht nur den etablierten Verlagen auf fragwürdige Weise das Wasser abgegraben, sondern auch mittelfristig die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Der Qualitätsjournalismus scheint sich dieser Tage auf ein Feindbild eingeschossen zu haben: <em>Content Marketing</em>.</p>
<blockquote><p>
  Ausgerechnet in einer Zeit, in der Zeitungsverlage versuchen, Bezahlmodelle für ihren Internet-Journalismus zu etablieren, fluten Unternehmen wie Coca-Cola den Markt mit ihrem kostenlosen Quasi-Journalismus.<br />
  Damit werde nicht nur den etablierten Verlagen auf fragwürdige Weise das Wasser abgegraben, sondern auch mittelfristig die öffentliche Meinungsbildung massiv verändert. Und das durch Unternehmen, die fast ausnahmslos und gebetsmühlenartig ihre gesellschaftliche Verantwortung betonen.
</p></blockquote>
<p>Auf <a href="http://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/747661/content-marketing-so-imitieren-unternehmen-den-journalismus">noz.de</a> prangert Hendrik Steinkuhl Unternehmen an, die &#8220;den Journalismus&#8221; imitieren würden. Betonung auf <em>den</em>. Ich fürchte allerdings, daß Firmen mit dieser Verantwortung eher Arbeitsplätze und Ressourcenschonung meinen, anstatt die Subventionierung der laut Selbstverständnis 4. Macht im Staate.</p>
<p>Andere haben sich damit abgefunden, daß für Marken etwa RTL nicht anderes ist als dieser Dschungelschwachsinn zwischen den Werbeblöcken. Nervt irgendwie, aber sorgt halt dafür, daß die Werbespots <del datetime="2016-07-25T08:46:41+00:00">gesehen werden</del> gute Einschaltquoten haben. Stattdessen verargumentiert man bei Springer mit der Gestzeslage.</p>
<blockquote><p>
  &#8220;Wenn wir was geschickt bekommen, schreiben wir meistens &#8216;sponsored by&#8217; dazu&#8221;, sagt Galievsky, &#8220;außer, wenn Leonie zum Beispiel die Tasche so gut gefällt, dass sie sich die auch selbst gekauft hätte.&#8221;
</p></blockquote>
<p><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article157233234/So-viel-verdienen-Mode-Blogger-mit-Schleichwerbung.html">So viel verdienen Mode-Blogger mit Schleichwerbung &#8211; DIE WELT</a> | Als Werber von Beruf ist das hier aber mit Abstand mein Lieblingszitat aus dem Artikel:</p>
<blockquote><p>
  Diese werblichen Inhalte mischen sie auf der Website und bei ihren Postings bei Facebook oder Instagram mit eigenen Inhalten. Aus Claudia Kahnts Sicht ist das kein Problem. &#8220;Wir stecken ja gerade in diese Texte jede Menge kreative Arbeit&#8221;, sagt sie.
</p></blockquote>
<p>Die Kennzeichnungspflicht für Anzeigen zu umgehen, ist eben auch <em>Kreativwirtschaft</em>.</p>
<p><a href="http://vsco.co/drikkes/media/5795db1e7ebb642f1c8cfeb9"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/07/File-25.07.16-11-31-03-1024x942.jpeg" alt="aufbauschen" width="640" height="589" class="alignleft size-large wp-image-10898" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/07/File-25.07.16-11-31-03-1024x942.jpeg 1024w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/07/File-25.07.16-11-31-03-300x276.jpeg 300w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/07/File-25.07.16-11-31-03-768x706.jpeg 768w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/07/File-25.07.16-11-31-03-42x39.jpeg 42w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Wobei sich <a href="http://fashiioncarpet.com/wordpress/ein-paar-gedanken-zur-instagram-fakewelt/">Blogger gerade beschweren</a>, daß sie nur auf ihren Instagram-Feed reduziert werden. Dann doch lieber <a href="https://twitter.com/search?q=%23bo1cottprada&amp;src=typd">#bo1cottprada</a>. Oder gleich tiefe Einblicke bei einem Interview mit <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2016/07/18/snapchat-affiliate/">Affiliate-Spammern auf Snapchat</a>.</p>
<blockquote><p>
  Du glaubst nicht, wie blöd die sind. Das ist das Erschreckende dabei. Die denken tatsächlich, wir wären Menschen. Dabei musst du dir das nur mal einen Tag ansehen, dann weißt du Bescheid. Wir jagen ein Tussi-Selfie raus, No-Nipple-Policy selbstverständlich und bekommen 20 Schwanzfotos zurück.
</p></blockquote>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://drikkes.com/?feed=rss2&#038;p=10894</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>if you type&#8230;</title>
		<link>https://drikkes.com/?p=10784</link>
					<comments>https://drikkes.com/?p=10784#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2016 08:05:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzeug]]></category>
		<category><![CDATA[jugend]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://drikkes.com/?p=10784</guid>

					<description><![CDATA[Die Kinder von heute reden über das Internet™ wie unsere Eltern. Natürlich nicht, weil sie so selten online sind &#8211; im Gegenteil. Sondern weil sich 99 % ihrer always-on-Zeit in Apps auf ihrem Smartphone abspielt. Etwas in die Adresszeile ihres Browsers einzugeben, fühlt sich für sie ungewohnt an. Und scheint mitgehörten Gesprächen in der Bahn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Die Kinder von heute reden über das Internet<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> wie unsere Eltern. Natürlich nicht, weil sie so selten online sind &#8211; im Gegenteil. Sondern weil sich 99 % ihrer <a href="http://qz.com/333313/milliions-of-facebook-users-have-no-idea-theyre-using-the-internet/">always-on-Zeit</a> in Apps auf ihrem Smartphone abspielt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/06/Screenshot-2016-06-02-23.04.49.png" alt="adressbar" width="350" height="34" class="aligncenter size-full wp-image-10799" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/06/Screenshot-2016-06-02-23.04.49.png 350w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/06/Screenshot-2016-06-02-23.04.49-300x29.png 300w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2016/06/Screenshot-2016-06-02-23.04.49-65x6.png 65w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p>Etwas in die Adresszeile ihres Browsers einzugeben, fühlt sich für sie ungewohnt an. Und scheint mitgehörten Gesprächen in der Bahn nach meistens mit Arbeit verknüpft zu sein, allen voran Recherche für Hausaufgaben. Das <a href="http://www.scientificamerican.com/article/long-live-the-web/">open web</a> gibt sich pädagogisch wertvoll. Also langweilig.</p>
<p>Wobei die Jugendlichen wohl einfach noch nicht oft genug im Internet einkaufen. Womit sich Ihr Eingangstor zum Internet wahrscheinlich zu einem überwiegenden Teil auf das Sucheingabefeld von Google beschränkt.</p></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://drikkes.com/?feed=rss2&#038;p=10784</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
