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	Feeds whisper secrets,
	In the RSS Club's embrace,
	Knowledge blooms in grace.

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	<title>netz &#8211; Hendrik Spree</title>
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		<title>the mighty failwhale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 14:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzeug]]></category>
		<category><![CDATA[2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[Es hat sich ja schon länger herumgesprochen, daß twitter.com der heiße Scheiß im Internet ist, verkörpert die Microblogging-Plattform doch wie keine andere alles, was das sogenannte Web 2.0 ausmacht. Vielleicht mit dem entscheidenden Unterschied, daß dieser heiße Scheiß einfach nicht abkühlen will. Twitter ist ein echtes Phänomen. Es sind nur 140 Zeichen &#8211; und Wunder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'><figure id="attachment_220" aria-describedby="caption-attachment-220" style="width: 264px" class="wp-caption alignright"><a href="http://drikkes.files.wordpress.com/2008/11/twittervogel.png"><img decoding="async" src="http://drikkes.files.wordpress.com/2008/11/twittervogel.png" alt="Wer keinen Vogel hat, der werfe das erste Byte." title="twittervogel" width="264" height="170" class="size-full wp-image-220" /></a><figcaption id="caption-attachment-220" class="wp-caption-text">Wer keinen Vogel hat, der werfe das erste Byte.</figcaption></figure>Es hat sich ja schon länger herumgesprochen, daß <a href="http://twitter.com">twitter.com</a> der heiße Scheiß im Internet ist, verkörpert die Microblogging-Plattform doch wie keine andere alles, was das sogenannte Web 2.0 ausmacht. Vielleicht mit dem entscheidenden Unterschied, daß dieser heiße Scheiß einfach nicht abkühlen will. Twitter ist ein echtes Phänomen.</p>
<p><strong>Es sind nur 140 Zeichen &#8211; und Wunder</strong></p>
<p>Da braucht man natürlich nicht lange zu warten, bis die ersten Trittbrettfahrer auftauchen. Über Abklatschen wie <a href="http://identi.ca/">identi.ca</a> oder <a href="http://www.bleeper.de/">bleeper.de</a> ist an anderen Stellen sicher schon ausführlich rumgeritten worden. Für Webdienste rund um Twitter selbst schaue sich der interessierte Leser einfach bei <a href="http://www.twitterdings.de/">twitterdings.de</a> um; hier wird regelmäßig über Neues gebloggt, da ist mitunter Brauchbares zu entdecken.</p>
<p>Sogar ein <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3937514740/twitterbuch-21/">Buch über Twitter</a> ist schon geschrieben und wird demnächst erscheinen. Ich werde es nicht lesen. Denn es scheint mir so, als solle es größtenteils dazu dienen, ein paar Propagandatipps zu geben &#8211; sei es zur reinen Selbstvermarktung oder gleich als Ratgeber, wie Firmen von Twitter profitieren können. Mir geht ja schon ersteres auf Zeiger: Es gibt kaum nervigere Leute als diejenigen, die nahezu ausschließlich Links zu ihren neuesten Blogeinträgen twittern und sich ansonsten auf die namentliche Begrüßung ihrer neuen Follower beschränken (Kundenbindung!).</p>
<p>Aber wie immer geht es noch blöder: Was bitte soll ich von <a href="http://mrtweet.net/">mrtweet.net</a> halten, der seine Dienstleistung auf der eigenen Website wie folgt anpreist: &#8220;Kick ass features that make you productive and smart!&#8221; Da kann man doch gleich zu <a href="http://xing.com/">xing.com</a> gehen.<br />
Den Zwitschervogel schießt allerdings <a href="http://be-a-magpie.com/">be-a-magpie.com</a> ab. Leute sollen Werbung twittern, um damit Geld zu verdienen. Wer will das lesen? Benutzer werden zumindest von mir postwendend entfollowt.</p>
<p><strong>Fail!</strong></p>
<p><a href="http://drikkes.files.wordpress.com/2008/11/failwhale.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://drikkes.files.wordpress.com/2008/11/failwhale.png?w=300" alt="failwhale" title="failwhale" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-226" /></a><br />
Wenn etwas im Netz dermaßen einschlägt, dann sind die virtuellen Heuschrecken nicht weit. Wie die Onlineausgabe der Süddeutschen <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/354/449085/text/">heute berichtet</a>, hat der Communityriese <a href="http://facebook.com/">facebook.com</a> versucht, Twitter zu kaufen. Das aus Facebookaktien bestehende Angebot hat den beiden Twitterianern allerdings nicht zugesagt; wohl auch deshalb, weil sich über den aktuellen Wert der Anteile uneins gewesen ist.</div>
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		<title>schlag den bruce</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 12:52:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Reklamierung]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[viral]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn das mal nicht ein gelungenes Viral ist: Bruce Lee spielt mit seinen Gegnern Ping-Pong, aber benutzt keinen Schläger, sondern schwingt seine unschlagbaren Chakos. Mag jemand anders die relativ willkürliche Anbindung an das eigentlich zu bewerbende Produkt (Nokia N96) bemängeln. Das sind meiner Meinung nach nichts als Beratervorbehalte. Natürlich darf ein einzelner Spot nicht völlig [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Wenn das mal nicht ein gelungenes Viral ist: Bruce Lee spielt mit seinen Gegnern Ping-Pong, aber benutzt keinen Schläger, sondern schwingt seine unschlagbaren Chakos. Mag jemand anders die relativ willkürliche Anbindung an das eigentlich zu bewerbende Produkt (Nokia N96) bemängeln.</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OqGQ72bre30?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OqGQ72bre30?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p>Das sind meiner Meinung nach nichts als Beratervorbehalte. Natürlich darf ein einzelner Spot nicht völlig konträr zum restlichen Markenimage laufen, aber ganz so verbissen sollte man das nicht sehen. Witzig bleibt witzig. Das würde ich sogar so für die TV-Werbung ebenfalls unterschreiben, aber weil man da für jede Sekunde richtig viel Geld bezahlt, kann ich es schon verstehen, wenn der Kunde dann Einspruch erhebt, wenn er lediglich im Abbinder vorkommt.<br />
Doch selbst das würde ich als zu kurz gedacht bezeichnen. Man sollte die Wirkung von Spots, die sich deutlich vom restlichen Einheitsbrei abheben, nicht unterschätzen.</p></div>
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		<title>Wir sind das Netz!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 16:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzeug]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[schwarm]]></category>
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					<description><![CDATA[Wolfgang Lorenz, Programmdirektor des ORF, hatte sich vergangenen Freitag am Grazer Kunstfestival &#8220;Elevate&#8221; während einer Podiumsdiskussion zu der Aussage, die Jugend hätte kein Interesse an der Realität und würde sich nur im &#8220;Scheiß-Internet verkriechen&#8221;, hinreißen lassen. (&#8230;) Während der hitzigen Debatte sagte er, ihm sei &#8220;scheißegal, was die jungen Menschen im Internet machen&#8221; würden und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>
<blockquote><p>Wolfgang Lorenz, Programmdirektor des ORF, hatte sich vergangenen Freitag am Grazer Kunstfestival &#8220;Elevate&#8221; während einer Podiumsdiskussion zu der Aussage, die Jugend hätte kein Interesse an der Realität und würde sich nur im &#8220;Scheiß-Internet verkriechen&#8221;, hinreißen lassen. (&#8230;) Während der hitzigen Debatte sagte er, ihm sei &#8220;scheißegal, was die jungen Menschen im Internet machen&#8221; würden und sprach dem Internet gesellschaftspolitische Relevanz ab.</p></blockquote>
<p>Der ganze Online-Artikel vom österreichischen Kurier ist <a href="http://www.kurier.at/kultur/263923.php">hier</a> nachzulesen. Dagegen formiert sich sofort Widerstand, natürlich <a href="http://scheissinternet.at">im Netz</a>. Auch auf Twitter häufen sich die Nachrichten <a href="http://search.twitter.com/search?q=anlorenz">#anlorenz</a> &#8211; unnötig zu erwähnen, daß ich dabei keine einzige ihm zustimmende Wortmeldung gefunden habe.</p>
<p><a href="http://drikkes.files.wordpress.com/2008/11/schwarm1.jpg"><img decoding="async" src="http://drikkes.files.wordpress.com/2008/11/schwarm1.jpg?w=298" alt="schwarm1" title="schwarm1" width="298" height="300" class="alignright size-medium wp-image-177" /></a><br />
Lorenz ist da der letzte in einer ganzen Reihe von Menschen, die das Prinzip des Internets schlichtweg nicht verstanden oder es zumindest weitestgehend ignoriert haben. Auch, weil das Anerkennen der umgekrempelten Medienlandschaft nicht mit einem Meinungspolitischen Erdbeben, sondern einfach mit geänderten Machtverhältnissen einhergeht.</p>
<p><strong>Der Metaphernschwarm</strong></p>
<p>Das prominenteste Beispiel im Web ist wohl das Onlinelexikon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite">Wikipedia</a>. Hier kann jeder mitschreiben, es gibt keine Redaktion im herkömmlichen Sinne. Verbessern kann auch jeder.<br />
So in etwa funktioniert auch die Blogosphäre als Ganzes, würde ich sagen. Natürlich gibt es einige wenige Weblogs, die ziemlich professionell aufgezogen sind; mit teilweise sehr hohen Besuchszahlen, von denen die Onlineangebote herkömmlicher Printmedien oft nur träumen können. Dort wird dann aber auch redaktionell ordentlich gearbeitet. Bei der großen Masse an Hobbyblogs läuft der Hase natürlich anders: Hier kann in der Tat jeder alles behaupten. Das wird dann aber auch meist nur von wenigen gelesen. Und wenn solche Artikel dann verbreitet werden, erfolgt das oft in einer Art (ich nenne es mal) kritischen Verlinkung.<br />
Das führt dann wieder zu lebhaften Diskussionen, sobald ein Thema den Break-even geschafft hat. Und wie diese auch ausgehen mag, darüber reden ist ja fast nie verkehrt. Sozusagen die Wahrheit von unten.</p>
<p>Bitte nicht falsch verstehen. Ich halte den Populismusvorwurf, der oft gegenüber Politikern oder der BILD-Zeitung geäußert wird, keineswegs für ein Totschlagargument. Aber man darf eben die Dummheit der Masse nicht mit der Schwarmintelligenz vieler Interessierter vergleichen.<br />
Und das ist ist ja das letztlich tolle im Netz, es macht einen guten Teil seiner positiven Strahlkraft aus: Natürlich wird im Web &#8211; wie in der Realität auch &#8211; gerne abwertend kommentiert, aber verbreitet werden dann doch meist nur die Dinge, die man auch gut findet. Und sei es eine spannende Bekanntmachung einer üblen Tatsache.</p></div>
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