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	Feeds whisper secrets,
	In the RSS Club's embrace,
	Knowledge blooms in grace.

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	<title>medien &#8211; Hendrik Spree</title>
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		<title>Was mit Medien, Teil 1000</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2017 10:12:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sascha in seiner neuesten SpOn-Kolumne Woran &#8220;die Medien&#8221; wirklich Schuld sind über &#8220;netzgetriebene Transparenzerwartungen&#8221;. Man erfährt selten, ob Journalisten Parteimitglieder sind, mit welcher politischen Haltung sie die Welt anschauen, was ihre eigenen Interessen sein mögen. Das war in der Massenmediengesellschaft des 20. Jahrhunderts normal, aber inzwischen ist diese Lücke im öffentlichen Wissen &#8211; welche Interessen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Sascha in seiner neuesten SpOn-Kolumne <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/woran-die-medien-wirklich-schuld-sind-sascha-lobo-kolumne-a-1173504.html">Woran &#8220;die Medien&#8221; wirklich Schuld sind</a> über &#8220;netzgetriebene Transparenzerwartungen&#8221;.</p>
<blockquote><p>
  Man erfährt selten, ob Journalisten Parteimitglieder sind, mit welcher politischen Haltung sie die Welt anschauen, was ihre eigenen Interessen sein mögen. Das war in der Massenmediengesellschaft des 20. Jahrhunderts normal, aber inzwischen ist diese Lücke im öffentlichen Wissen &#8211; welche Interessen hat der Überbringer der Botschaft selbst? &#8211; zu einer schreienden Leerstelle geworden.
</p></blockquote>
<p>Daß die Rezipienten dieses Erklärungsvakuum mit ihren eigenen Vermutungen füllen, liegt doch zu einem nicht unerheblichen Teil an der selbstgemachten Austauschbarkeit redaktioneller Medienangebote. Früher beispielsweise sind Schreiber nicht direkt von der taz zur Welt gewechelt; die Springerpresse ist der Feind gewesen, mit dem man sich niemals gemein gemacht hätte.</p>
<p>Mit dem Verlagsziel, die Festkosten möglichst gering zu halten, hat man die Redaktionen verschlankt und greift bei Bedarf gerne auf Freie zurück. Journalisten arbeiten heute beim Spiegel und morgen bei der Zeit. Alte Grabenkämpfe verflachen zusehends, auch weil nicht mehr entlang einer Haltung geschrieben wird, sondern dem Marktpotenzial hinterher. Wenn es der Expansionshoffnung dient, dann wird die einst stramm wirtschaftsliberale NZZ eben rechtskonservativer.</p>
<p>Schön einig sind sich alle z.B. in ihren Sportteilen über die abscheuliche Kommerzialisierung der Bundesliga. Nee, nee – daß ein Andi Möller von Dortmund zu Schalke gewechselt ist, das geht gar nicht. Ausländische Vereinsinvestoren und erst die aus den Fugen geratenen Ablösesummen. Finden besorgte Bürger übrigens auch.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i.imgur.com/BK8V87l.png" width="1024" height="512" class="alignnone size-full" /></p>
<p>Ich habe den Artikel selbst – <a href="https://stratechery.com/2017/goodbye-gatekeepers/">Goodbye Gatekeepers</a> auf Stratechery – nicht gelesen. Ben Thompson verfolgt sicher hehre Absichten, wenn er herausarbeitet, wie Hollywoods Studio/Producer-System einem Mißbrauchsmonster wie Harvey Weinstein in die Hände spielt. Wenn <a href="http://wirres.net/article/articleview/10802/1/6/">Felix</a> und Marcel <a href="http://neunetz.com/2017/10/17/goodbye-gatekeepers/">Goodbye Gatekeepers</a> den Text beide erwähnen, dann sollte ich es vielleicht tun. Begnüge mich aber vorerst mit einigen Anmerkungen zu Marcels Ausführungen.</p>
<p>Der Hinweis auf Journalismus, dem Werbeeinnahmen (und damit Geldgeber von Unternehmensseite) immer weniger bedeuten, ist sicherlich richtig. Aber &#8220;macht es die Publikation in jeder Hinsicht unabhängiger&#8221;, wirklich? Wenn Marcel – zurecht – einen Bedeutungsverlust der Massenmedien beschreibt, während Sascha einen Mediennihilismus angesichts ihrer Allgegenwärtigkeit diagnostiziert, dann gibt es dafür doch sicherlich einen Grund.</p>
<h3>Die Gatekeeper sind tot. Lang leben die Gatekeeper!</h3>
<p>Während der deutsche Privatwirtschaftsjournalismus off- sowie online auf die Öffentlich-Rechtlichen als &#8220;Staatsfunk&#8221; einprügelt, werden die Probleme an andere Stelle ja nicht weniger:<br />
&#8211; <a href="https://www.wired.de/collection/life/soziale-medien-twitter-facebook-kommentar-johnny-haeusler">Technik kann uns keine Welt ohne Arschlöcher erschaffen | WIRED Germany</a><br />
&#8211; <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-10-18/facebook-and-google-helped-anti-refugee-campaign-in-swing-states">Facebook and Google Helped Anti-Refugee Campaign in Swing States | Bloomberg</a><br />
&#8211; <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/facebook-versuch-der-anonymen-einflussnahme-auf-den-bundestagswahlkampf-1.3713694">Versuch der anonymen Einflussnahme auf Bundestagswahl | Süddeutsche.de</a></p>
<p>Was besonders Marcel verschweigt: Damit aus Netzwerkeffekten eine relevante Öffentlichkeit entsteht, braucht es Bühnen. Und Online-Plattformen sind die neuen Stagekeeper. Etwas absurd wirkt es am Ende, wenn der als Internetexperte sein Geld Verdienende auf die Befangenheit der etablierten Berichterstattung beim Thema Medien hiweist.</p>
<p>Ironischerweise verlinkt Felix im Post einen Text darüber, <a href="http://nautil.us/issue/28/2050/why-futurism-has-a-cultural-blindspot">Why Futurism Has a Cultural Blindspot</a>.</div>
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		<title>kommt zu nix</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 15:40:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reklamierung]]></category>
		<category><![CDATA[Über Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier als Liste, weil ich einfach nicht die Zeit finde, das Thema in der ihm gebührenden Ausführlichkeit zu behandeln. Da ruft ein lockerer Einstieg per Video doch wie gekommen. Dieser sowie die folgenden Links verstopfen mitunter seit Monaten die vordersten Plätze der Tableiste meines Browsers. Mit dabei: die TAZ gleich im Doppelpack. Erstens hat sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Hier als Liste, weil ich einfach nicht die Zeit finde, das Thema in der ihm gebührenden Ausführlichkeit zu behandeln. Da ruft ein lockerer Einstieg per Video doch wie gekommen.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/1bvU12URzC4?rel=0&amp;showinfo=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dieser sowie die folgenden Links verstopfen mitunter seit Monaten die vordersten Plätze der Tableiste meines Browsers. Mit dabei: die TAZ gleich im Doppelpack. Erstens hat sie anläßlich des Deutschlandstarts des Vice-Newsportal „Broadly“ bereits vor mehr als einem Jahr <a href="http://www.taz.de/!5287534/">etwas grundsätzlicher über</a> Leseangebote für Frauen geschrieben. Und zweitens sind <a href="https://www.taz.de/Geschlechterrollen-in-der-Maedchen/!5432362/">Geschlechterrollen Hauptthema beim Interview</a> mit der „Mädchen“-Chefredakteurin.</p>
<p>Wer es noch etwas systemkritischer mag, dem sei der Artikel &#8220;<a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1028571.werbung-mit-bitterem-beigeschmack.html">Werbung mit bitterem Beigeschmack</a>&#8221; aus der sozialistischen Zeitung ND ans linksschlagende Herz gelegt. Und nur falls man glaubt, für sowas seien nur große Konzerne von oben herab verantwortlich, dem schiebe ich noch &#8220;<a href="https://www.thecut.com/2012/12/sex-please-were-domestic-goddesses.html##who+thought+the+online+world+would+become+so+regressive+and+prudish%2C+subverting+the+potential+of+both+the+bedroom+and+the+Internet%3F">No Sex, Please — We’re Domestic Goddesses</a>&#8221; hinterher – vor fast fünf Jahren ist Laura Sandler nämlich schon aufgefallen, daß insbesondere weibliche Online-Influencer um Penislängen prüder sind als etwa Printveteraninnen wie Cosmopolitan &amp; Co.</p>
<p>Passend dazu auch ein Radiobeitrag des DLF über <a href="http://www.deutschlandfunk.de/10-dinge-die-an-maedchen-nerven-geschlechterklischees-in.1247.de.html?dram:article_id=383646">Geschlechterklischees in der YouTube-Szene</a>. Falls man keinen Bock hat, sich das anzuhören, dann findet man dort auch das Skript zur Sendung.</p>
<p>Und zum Schluß noch ein <a href="https://broadly.vice.com/de/article/7xzdwa/wie-eine-frauenseite-rechte-propaganda-als-weibliche-selbstermaechtigung-verkauft">Link zu Broadly selbst</a>, die darüber berichten &#8220;wie eine Frauenseite rechte Propaganda als weibliche Selbstermächtigung verkauft&#8221;.</div>
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		<title>klatschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 13:15:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[trump]]></category>
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					<description><![CDATA[Man sagt über Theodore Roosevelt, er wäre im Jahre 1901 nur wegen seiner angenehmen Radiostimme der 26. Präsident der USA geworden. Überzeugend reden ist natürlich auch vorher wichtig gewesen, aber es ist eben etwas anderes, ob man auf großen Versammlungen quer durch das gesamte Land Reden vor großen Zuhörermassen schwingt oder ob man in der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Man sagt über Theodore Roosevelt, er wäre im Jahre 1901 nur wegen seiner angenehmen Radiostimme der 26. Präsident der USA geworden. Überzeugend reden ist natürlich auch vorher wichtig gewesen, aber es ist eben etwas anderes, ob man auf großen Versammlungen quer durch das gesamte Land Reden vor großen Zuhörermassen schwingt oder ob man in der intimen Atmosphäre einer trauten Stube zu jeder einzelnen Familie spricht, wenn auch medial vermittelt durch ein Empfangsgerät. Die Kommunikationssituation ist eine entscheidend andere.</p>
<blockquote><p>
  Wenn es das Fernsehen nicht gäbe, wäre Donald Trump überhaupt nicht nominiert.
</p></blockquote>
<p>Das hat Jimmy Kimmel bei der Verleihung der Emmys Awards 2016 gesagt. So aus dem Zusammenhang gerissen (ich habe die Veranstaltung nicht verfolgt) klingt es vordergründig wie ein Vorwurf an die gesamte anwesende Fernsehbranche, ein Stück weit sogar wie Selbstkritik. Vielleicht hat der Late-Night-Talker aber auch nur FOX gemeint. Egal. Was der Satz eigentlich aussagt, ist die trotzige Versicherung <strong>&#8220;TV ist noch relevant.&#8221;</strong></p>
<p>Wo doch die ganze Welt von <em>post-fact politics</em> in Zeiten des Internets spricht. Äh, schreibt. Oder eben vloggt, snappt, was weiß ich. (Was allerdings jeder weiß, ist, wie das Brexit-Votum nach gut gemeinten Ratschlägen aus Deutschland ausgegangen ist.)</p>
<p><a href="http://www.titanic-magazin.de/briefe/2016/september/#c26348"><img decoding="async" src="https://i.imgur.com/f8nUOgO.png" width="530" height="300" class="aligncenter" /></a></p>
<p>Übrigens finde ich im Vergleich zu <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UnW3xkHxIEQ">Barack Obama</a> damals den sonst allseits bejubelten Auftritt von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xrkPe-9rM1Q">Hillary Clinton</a> bei <em>Between Two Ferns With Zach Galifianakis</em> eher mau.</div>
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		<title>Medienwandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2014 20:51:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einiger Zeit ging dieses Photo oder ein ähnliches oder ein anderes mit einer Waggonladung lesender Asozialer rum. Das sollte dann ganz treffend die Mär vom vor der Durchsetzung des Smartphones ach so geselligen Zugreisen entkräften. Und teilweise hat das auch ins Schwarze getroffen; vielleicht sind die Kritiker einfach nur genervt davon, daß es mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Vor einiger Zeit ging <a href="http://www.theguardian.com/theguardian/the-northerner/2013/apr/10/pictures-photography-news-telegraph" target="_blank">dieses Photo</a> oder ein ähnliches oder ein <a href="http://finnablog.blogspot.de/2008/09/625-train.html" target="_blank">anderes</a> mit einer Waggonladung lesender Asozialer rum. Das sollte dann ganz treffend die Mär vom vor der Durchsetzung des Smartphones ach so geselligen Zugreisen entkräften. Und teilweise hat das auch ins Schwarze getroffen; vielleicht sind die Kritiker einfach nur genervt davon, daß es mit Display statt Zeitung <a href="https://mobile.twitter.com/anurbanheart/status/410622877537280000/photo/1 target="_blank">schwieriger geworden ist, bei den Mitpassagieren mitzulesen</a>. </p>
<p>Nun ist Zugreise nicht gleich Zugreise; das weiß jeder, der schon einmal gemeinsam im selben Abteil mit einem Kegelclub unterwegs gewesen ist. Das hat mal so gar nichts mit dem allwochentäglichen Morgen- bzw. Abendpendelverkehr zu tun, den die oben verlinkten Schwarzweißbilder widerspiegeln. Auch wenn einem der Nebenmann weder im einen, noch im anderen Fall so etwas wie Tolstois <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kreutzersonate" target="_blank">Kreutzersonate</a> erzählen wird. <em>Remember the Rahmenhandlung?</em></p>
<p>Nun ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht die einzige Situation, in der Vielen (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=OINa46HeWg8" target="_blank">über 36 Mio. Views!</a>) das ständige Starren auf ein Smartphone Anlass zu zivilisatorischer Technikfeindlichkeit und generellem Kulturpessimismus bietet. Was sich allerdings in seiner akuten Aufgeregtheit wieder ein wenig zurechtrückt, wenn man sich die Kritik gegenüber medialen Innovationen durch die Jahrhunderte anschaut. Exemplarisch sei hier auf die Warnungen vor der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lesesucht" target="_blank">Lesesucht im ausgehenden 18. Jahrhundert</a> verwiesen.</p>
<p>Und das gilt nicht nur für sämtliche bisher angeführten Rezeptionsweisen. Auch auf Produktionsseite werden neue Techniken regelmäßig skeptisch gesehen. So ist von Truman Capote die Einschätzung überliefert, es gebe zwei Arten von Schreibern &#8211; echte Schriftsteller und bloße Schreibmaschinenbenutzer. Oder dieses aus heutiger Perspektive besonders absurd erscheinende Beispiel:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" align="center" lang="en">
<p>An 1815 principal decrying modern technology <a href="http://t.co/THtVclAHYX">pic.twitter.com/THtVclAHYX</a></p>
<p>&mdash; Eric Redmond (@coderoshi) <a href="https://twitter.com/coderoshi/statuses/416800209985740801">December 28, 2013</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Andere mögen hier gerne noch einmal den alten <a href="http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-28/medienkritik.htm" target="_blank">Plato</a> zur Lektüre herausholen, ich freue mich derweil auf den neuen <a href="http://www.newsmax.com/MargaretCarlson/Movie-Her-Smartphones-Scarlet/2013/12/27/id/544048" target="_blank">Film von Spike Jonze</a>. Und krame derweil, um den Bogen zum Beginn dieses Posts zu schlagen, eine alte Studienarbeit von mir hervor: <a href="https://drikkes.com/?page_id=28">Die Bahn kam &#8211; Implikationen einer Erfindung</a>.</p>
<p>Nachtrag // Heute morgen erst diesen interessanten <a href="http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/jan/01/smartphones-death-humanity-technology">Artikel beim Guardian</a> zum Thema gelesen. Lag schon länger auf Instapaper gespeichert rum.</div>
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		<title>pro Quote</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2013 14:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Egmont Ehapa]]></category>
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					<description><![CDATA[Daß ausgerechnet SZ und Spiegel in Sachen weibliches Führungspersonal derart hinterherhinken, finde ich schon traurig. Die hier eingebundene Spielerei der Initiative ProQuote verdeutlicht die Misere recht gut. Konnte ich so unterschreiben. Hopefully unrelated News // kioskforscher.wordpress.com/ hat ein Interview mit Jana Gurung geführt, die den Gimmick-Einkauf beim Egmont Ehapa Verlag leitet. Ohne diese Zugaben scheint [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Daß ausgerechnet SZ und Spiegel in Sachen weibliches Führungspersonal derart hinterherhinken, finde ich schon traurig. Die hier eingebundene Spielerei der Initiative <a href="http://www.pro-quote.de/" target="_blank">ProQuote</a> verdeutlicht die Misere recht gut. Konnte ich so unterschreiben.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://www.pro-quote.de/kamele/kamelerennen.html" height="480" width="940" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Hopefully unrelated News // <a href="http://kioskforscher.wordpress.com/2013/11/24/magazin-menschen-2-die-gimmick-einkauferin-interview/" target="_blank">kioskforscher.wordpress.com/</a> hat ein Interview mit Jana Gurung geführt, die den Gimmick-Einkauf beim Egmont Ehapa Verlag leitet. Ohne diese Zugaben scheint ja heutzutage keine Kinderzeitschrift mehr auszukommen &#8211; Stichwort <em>Quengelfaktor</em>.</div>
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