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	Feeds whisper secrets,
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	Knowledge blooms in grace.

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	<title>markt &#8211; Hendrik Spree</title>
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		<title>Nein zu Buchstabenrechnungen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 16:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[kondome]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich ein wenig verrückter wäre, dann würde so mein nächstes (okay: erstes) Tattoo aussehen &#8211; gerade weil ich für so einen Scheiß eigentlich zu alt bin. Aber es gibt ja auch keine echten Neuigkeiten zum Thema &#8220;Werte&#8221;. Also Markenwerte. Das sieht auf anderen Gebieten schon ganz anders aus. Ich finde es ja immer gut, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'><img decoding="async" src="http://drikkes.files.wordpress.com/2009/03/bild-24.png" alt="bild-24" title="bild-24" width="189" height="138" class="alignleft size-full wp-image-1273" /><br />
Wenn ich ein wenig <em>verrückter</em> wäre, dann würde so mein nächstes (okay: erstes) Tattoo aussehen &#8211; gerade weil ich für so einen Scheiß eigentlich zu alt bin. Aber es gibt ja auch keine echten <a href="http://www.freitag.de/alltag/0912-image-marken-die-umwertung-aller-werte">Neuigkeiten</a> zum Thema &#8220;Werte&#8221;. Also Markenwerte.<br />
Das sieht auf anderen Gebieten schon ganz anders aus. Ich finde es ja immer gut, wenn der Vatikan seine Maske fallen läßt, dann zeigt er wenigstens sein wahres Gesicht. Aber daß ihm gerade das katholische Spanien in die Fresse rotzt, hätte ich nicht gedacht. Es will eine Millionen Kondome nach Afrika liefern, berichtet die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/spanien_kondome_1.2222925.html">nzz.ch/</a>. Wir kriechen natürlich ob unseres deutschkollektiven Papstseins.</p>
<p>Kurzfilmtipp <a href="http://zootool.com/watch/it7oy1">SIGNS</a>:<br />
Eigentlich wollen wir doch alle ein happy end.</p>
<p>Noch paar Tipps per Links:<br />
<a href="http://www.c-o-pop.de/erste-bands-bestatigt-vorverkauf-startet.1909.html">c/o pop</a> gibt Lebenszeichen.<br />
<a href="http://www.lesmads.de/2009/03/filmtipp_valentino_the_last_emperor.html">lesmads.de/</a> weisen auf <strong>Valentino &#8211; The Last Emperor</strong> hin.<br />
Der DJ ist noch gar nicht alt genug, sagt <a href="http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1301718.html.">netzeitung.de</a>.</div>
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		<title>shopping 2.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 14:58:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reklamierung]]></category>
		<category><![CDATA[Über Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[2.0]]></category>
		<category><![CDATA[community]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
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					<description><![CDATA[There&#8217;s a new start-up town. Wie ich gerade in der Printausgabe der Werberzeitschrift Werben &#38; Verkaufen gelesen habe, soll die Website digading.com das zwischengenetzte Kauferlebnis auf ein neues Level bringen. Bisher kennt man Restpostenverwerter wie buyvip.com oder brands4friends.de, die sich mehr schlecht als recht das Mäntelchen der Exklusivität umhängen. Auch hier soll der Community-Charakter gestärkt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>There&#8217;s a new start-up town. Wie ich gerade in der Printausgabe der Werberzeitschrift <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werben_und_Verkaufen">Werben &amp; Verkaufen</a> gelesen habe, soll die Website <a href="http://digading.com">digading.com</a> das zwischengenetzte Kauferlebnis auf ein neues Level bringen.</p>
<p>Bisher kennt man Restpostenverwerter wie <a href="http://buyvip.com">buyvip.com</a> oder <a href="http://brands4friends.de/">brands4friends.de</a>, die sich mehr schlecht als recht das Mäntelchen der Exklusivität umhängen. Auch hier soll der Community-Charakter gestärkt werden.</p>
<p><a href="http://drikkes.files.wordpress.com/2008/10/file_10_12.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-88 alignnone" title="file_10_12" src="http://drikkes.files.wordpress.com/2008/10/file_10_12.png" alt="" width="160" height="160" /></a> <a href="http://digading.com"></a></p>
<p><a href="http://digading.com">digading.com</a> ist da schon einen Schritt weiter: Bis auf wenige Zusatzinfos definieren sich die Mitglieder einzig über die Marken, welche sie gut finden. Daß da bei der Benutzung viel geschummelt wird, die Leute sich besser (was immer das in diesem Zusammenhang heißt) darstellen, als es ihr Konsum in Wahrheit ist, dürfte den Machern der Plattform &#8211; und den dort repräsentierten Marken &#8211; nur recht sein. Wird doch auf diese Weise ein Gruppendruck aufgebaut, der auf das Konsumverhalten der Mitglieder rückwirken soll.</p>
<p>Natürlich ist die W&amp;V ein Branchenblatt. Und nichts gegen eine positive Grundeinstellung. Aber ist es deshalb nötig, jeden Trend und sogar jede Neuerung als den neuen heißen Scheiß durchs Schweinedorf zu treiben? Ich erwarte natürlich keine ausgewachsene Kapitalismuskritik, doch speziell an diesem Geschäftsmodell gibt es doch einiges auszusetzen. Im Endeffekt läuft es doch immer darauf hinaus (und das ist beim Fernsehen nicht anders, da stimme ich Ihnen zu <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E1B70FFD6B6BC40189C2A2893F32AA084~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">MRR</a>), daß die Konsumenten nicht nur für dumm verkauft, sondern für blöd gehalten werden.</p>
<p>Man sollte den Leuten ruhig mal etwas zutrauen. Auch auf die Gefahr hin, sie herauszufordern. Man kann sich nicht immer mit Angebot &amp; Nachfrage rausredet. Aber mit der Übernahme von Verantwortung ist es ja nicht mehr weit her&#8230;</p></div>
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		<title>kunst/markt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 15:50:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Über Schaubares]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[markt]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei ttt am Sonntag in der ARD (Nachtrag: Sendung mittlerweile aus dem Netz entfernt) ist es ja schon Thema gewesen, jetzt greift der Spiegel es in seinem Bericht über die Londoner Kunstmesse &#8220;Frieze&#8221; auf. Nach dem Finanzmarkt könnte als nächstes also der Kunstmarkt zusammenbrechen. In New York City sind Galerien schon von der Schließung bedroht, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Bei <a href="http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,an4jec57cx8qsu1t~cm.asp">ttt am Sonntag in der ARD</a> (Nachtrag: Sendung mittlerweile aus dem Netz entfernt) ist es ja schon Thema gewesen, jetzt greift <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,583851,00.html">der Spiegel</a> es in seinem Bericht über die Londoner Kunstmesse &#8220;Frieze&#8221; auf.</p>
<p>Nach dem Finanzmarkt könnte als nächstes also der Kunstmarkt zusammenbrechen. In New York City sind Galerien schon von der Schließung bedroht, weil die auch auf anderen Gebieten risikofreudigen Banker als Kundschaft in diesen unsicheren Zeiten vorerst ausbleiben. In den USA tritt dieser Effekt ohne stattliche Kulturförderung natürlich sehr schnell ein. Museen und andere Kultureinrichtungen fürchten (zurecht?) um Spenden aus der Wirtschaft.<br />
In unserer globalisierten Welt kann der Kunstblase, wenn sie schon nicht platzt, aber weltweit schnell die Luft ausgehen. Und auch im Subventionsstaat Deutschland würde es dann vorwiegend und zuerst die Newcomer des Kunstbetriebs treffen, während die alten Hasen ihre Schäfchen schon im Trockenen haben.</p>
<p>Das Mitleid der Außenstehenden wird sich in überschaubaren Grenzen halten. Zu sehr ist Kunst zum Hype geworden. Aber wenn die Aussteller selbst auf der &#8220;Frieze&#8221; davon sprechen, welche Chancen sich aus dem Blasensprung ergeben können und seine reinigende Wirkung, welche die Kunstwelt wieder schärfer zwischen echten Liebhabern und bloßen Spekulanten unterscheiden lasse, dann klingt das wie eine Litanei zwischen Beschwörung und Kabarett.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-52 alignnone" title="01020132545700" src="http://drikkes.files.wordpress.com/2008/10/01020132545700.jpg?w=208" alt="" width="208" height="300" /></p>
<p><strong>Die Kunst der Unterhaltung ist eben keine&#8230;</strong></p>
<p>Es liegt wohl auch daran, daß die Hauptbetroffenen, die eigentlichen  Künstler, sich jahrelang allzu bereitwillig vor diesen Karren haben  spannen lassen, der jetzt dem Abgrund entgegenrast. In weiten Teilen hat  sich die Kunst ihr Hofnarrentum horrend bezahlen lassen und ist damit  äußerst zufrieden gewesen. Das kann sich nun böse rächen, wenn die  Finanzkrise den vorherrschenden Unterhaltungsaspekt offenbart.</p></div>
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