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	<title>landkarten &#8211; Hendrik Spree</title>
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	<title>landkarten &#8211; Hendrik Spree</title>
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		<title>The Area Between the Places I Took Vacations Is Removed</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 16:55:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[landkarten]]></category>
		<category><![CDATA[maps]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[sol lewitt]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachschlag zu meinem Wohnorte-Post von vor einigen Monaten. (Dort habe ich nur das Bild ausgetauscht, aus irgendeinem Grund zeigt die Seite jetzt das Bearbeitungs- statt des Veröffentlichungsdatums. Der Post ist vom Dezember 2020. Mein WP-Theme ist alt und bekommt Macken, aber das ist ein anderes Thema.) Auf Twitter begegnete mir heute dieses – früher sagt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Nachschlag zu <a href="https://drikkes.com/?p=14894">meinem Wohnorte-Post</a> von vor einigen Monaten. (Dort habe ich nur das Bild ausgetauscht, aus irgendeinem Grund zeigt die Seite jetzt das Bearbeitungs- statt des Veröffentlichungsdatums. Der Post ist vom Dezember 2020. Mein WP-Theme ist alt und bekommt Macken, aber das ist ein anderes Thema.)</p>
<p>Auf <a href="https://twitter.com/GabrielBerlin/status/1430468047425478659">Twitter</a> begegnete mir heute dieses – früher sagt man wohl – Stöckchen:</p>
<blockquote><p>
  What’s the farthest in each direction you’ve ever been?<br />
  North: <em>(city), (country)</em><br />
  East: <em>(city), (country)</em><br />
  South: <em>(city), (country)</em><br />
  West: <em>(city), (country)</em>
</p></blockquote>
<p>Das mag in seiner reduziert informativen Aussage gerade reizvoll sein. Zumal jeder den Tweet der Vorgängerin inkludiert und man sich so schnell durch eine Reihe himmelsrichtungsweisender Destinationslisten klicken kann. Und dabei überlegt man automatisch, wo die Urhebenden denn jeweils wohnsitzen – muß ja zwangsläufig innerhalb der angegebenen Koordinaten sein. Außerdem fällt auf, bei wie vielen &#8220;Helsinki&#8221; der nördlichste Fleck ist, der bis dahin besucht worden ist.</p>
<p>Da mache ich keine Ausnahme. Doch bin ich bisher weder in Thailand, noch in Australien gewesen. Und weil mir kurz ein Karibik-Urlaub nach dem Abi entfallen war, hätte meine Liste ziemlich eindimensional und ausgesehen. Nämlich so:</p>
<blockquote><p>
  North: <em>Helsinki, Finland</em><br />
  East: <em>Helsinki, Finland</em><br />
  South: <em>New York City, U.S.A.</em><br />
  West: <em>New York City, U.S.A.</em>
</p></blockquote>
<p>Zugegeben, auch das war ein wenig gepfuscht, denn Neapel und NYC liegen ziemlich genau auf demselben Breitengrad, ich hätte also bei &#8220;Süden&#8221; was anderes eintragen können. Bevor mir dann der Trip in die DomRep wieder einfiel, kam ich auf oben erwähntes Wohnort-Posting nach <a href="https://kottke.org/20/12/between-the-places-where-i-have-lived">Sol LeWitt</a>. So ist der von mir bereiste Teil der Erdoberfläche dann doch ein wenig größer als ein Strich in der Landschaft.</p>
<p>Und so als Visualisierung kommt es definitiv aussagekräftiger daher als eine Auszählung von vier Städtenamen.</p>
<p><a href="https://betweentheplaces.glitch.me/"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2021/08/between_the_spaces-1024x1024.jpg" alt="" width="640" height="640" class="alignnone size-large wp-image-15245" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2021/08/between_the_spaces-1024x1024.jpg 1024w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2021/08/between_the_spaces-300x300.jpg 300w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2021/08/between_the_spaces-150x150.jpg 150w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2021/08/between_the_spaces-768x768.jpg 768w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2021/08/between_the_spaces-1536x1536.jpg 1536w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2021/08/between_the_spaces-2048x2048.jpg 2048w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2021/08/between_the_spaces-39x39.jpg 39w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Dazu zwei Punkte:<br />
&#8211; Daß sich in dem abgebrochenen Rechteck auf der Karte zu mindestens 75 % Wasser befindet, macht das Bild sogar noch eindrücklicher, finde ich.<br />
&#8211; Meinen inneren Monk juckt es jetzt natürlich, nach der Pandemie die fehlende Ecke zu ergänzen und meinen nächsten Urlaub an der westlichen Schwarzmeerküste zu verbringen.</p></div>
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		<title>пик Коммунизма</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 17:15:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
		<category><![CDATA[kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[landkarten]]></category>
		<category><![CDATA[maps]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe den höchsten Berg der damaligen Sowjetunion vor über 25 Jahren als &#8220;Pik Kommunismus&#8221; kennengelernt. Mein Diercke Weltatlas muss also zwischen 1962 bis 1998 gedruckt worden sein. Davor heiß er &#8220;Pik Stalin&#8221; (пик Сталина). Nach dem Zusammenbruch der UdSSR liegt dieser 7495 m hohe Gipfel auf dem Staatsgebiet von Tadschikistan. Sein heutiger Name geht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Ich habe den höchsten Berg der damaligen Sowjetunion vor über 25 Jahren als &#8220;Pik Kommunismus&#8221; kennengelernt. Mein <a href="https://www.erinnerstdudich.de/70er/diercke-weltatlas/">Diercke Weltatlas</a> muss also zwischen 1962 bis 1998 gedruckt worden sein. Davor heiß er &#8220;Pik Stalin&#8221; (пик Сталина). Nach dem Zusammenbruch der UdSSR liegt dieser 7495 m hohe Gipfel auf dem Staatsgebiet von Tadschikistan. Sein heutiger Name geht auf den Samanidenherrscher Ismail I. (Исмоил Сомонӣ) zurück, den die Tadschiken als <em>Vater der Nation</em> betrachten. Seit 1998 heißt der Berg also &#8220;Pik Ismoil Somoni&#8221;.</p>
<p><a href="https://www.erinnerstdudich.de/70er/diercke-weltatlas/"><img decoding="async" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2020/11/Spitzenkommunismus.png" alt="" width="1600" height="827" class="alignnone size-full wp-image-14782" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2020/11/Spitzenkommunismus.png 1600w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2020/11/Spitzenkommunismus-300x155.png 300w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2020/11/Spitzenkommunismus-1024x529.png 1024w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2020/11/Spitzenkommunismus-768x397.png 768w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2020/11/Spitzenkommunismus-1536x794.png 1536w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2020/11/Spitzenkommunismus-65x34.png 65w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></a></p>
<p>Und jetzt habe ich auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pik_Ismoil_Somoni">Wikipedia</a> diese interessante Annekdote gelesen:</p>
<blockquote><p>
  Bis 1928 wurde der knapp 90 km entfernte Pik Lenin (7134 m) für den höchsten Berg im sowjetischen Teil des Pamir gehalten. Eine Berechnung der sowjetisch-deutschen Alai-Pamir-Expedition unter Willi Rickmer Rickmers zeigte jedoch noch eine höhere Erhebung. Anfangs wurde der Ismoil Somoni mit dem Pik Garmo identifiziert; erst 1932 wurde durch weitere sowjetische Expeditionen klar, dass es sich um zwei verschiedene Berge handelt.
</p></blockquote>
<p>Da kommen mir sofort diese propagandistischen Säuberungen Stalins in den Sinn. In Ungnade gefallene Leute wir Trotzki <a href="http://www.openculture.com/2017/08/long-before-photoshop-the-soviets-mastered-the-art-of-erasing-people-from-photographs-and-history-too.html">aus Photographs entfernen</a>. Klingt doch komisch, daß nach Lenins Tod plötzlich ein anderer Berg höher ist und somit nach dem aktuellen Machthaber benannt werden kann. Und dieser Berg taucht ja quasi aus dem Nichts auf, weil man ihn vorher mit einem anderen Gipfel verwechselt hat – der fast tausend Meter kleiner ist und übrigens kein Photo in seinem Wiki-Artikel besitzt.</p>
<p>Ich hätte das gerne als Staffel 2 von <a href="https://www.imdb.com/title/tt7366338/">Chernobyl</a> aufgearbeitet. Krasses Finale für die letzte Folge wäre jedenfalls gesichert.</p>
<blockquote><p>
  Im Jahr 1933 erfolgte durch eine große sowjetische Expedition die Erstbesteigung des Pik Stalin. Man hatte erhebliche Schwierigkeiten wegen der Höhe und der extremen Kälte; von den sechs Bergsteigern der Spitzengruppe konnte nur Jewgeni Abalakow am 3. September 1933 die Erstbesteigung vollenden.
</p></blockquote>
<p>Garmo und gehören zum selben Gebirgszug, der auf den Namen &#8220;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kette_der_Akademie_der_Wissenschaften">Kette der Akademie der Wissenschaften</a>&#8221; hört.</div>
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		<title>The Really Great American Novel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2015 15:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[america]]></category>
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		<category><![CDATA[landkarten]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorgestern endlich mit Bleeding Edge fertiggeworden. Sicherlich nicht Pynchons stärkstes Werk, obwohl ich da nicht mehr ganz objektiv zu urteilen in der Lage bin. Apropos Lage: Ich gehe mal stark davon aus, daß der Autor nur nicht auf der Karte unten dabei ist, weil sein bester Roman Gravity&#8217;s Rainbow auf europäischem Territorium spielt. Allerdings steckt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Vorgestern endlich mit <em>Bleeding Edge</em> fertiggeworden. Sicherlich nicht Pynchons stärkstes Werk, obwohl ich da nicht mehr ganz objektiv zu urteilen in der Lage bin.</p>
<p>Apropos Lage: Ich gehe mal stark davon aus, daß der Autor nur nicht auf der Karte unten dabei ist, weil sein bester Roman <em>Gravity&#8217;s Rainbow</em> auf europäischem Territorium spielt. Allerdings steckt <em>Mason &amp; Dixon</em> wahrscheinlich die Hälfte auf dieser Karte immer noch in die Tasche. Letzterer ist wohl auch als Pynchons dezidiertester Versuch eben jener <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Great_American_Novel">Great American Novel</a> zu verstehen.</p>
<div class="visually_embed" ><img decoding="async" alt="" class="visually_embed_infographic" rel="https://darkroom.shortlist.com/original/0a922b9f511bb91e0322f0ee7a96561c:1d5fecf1997e67cbe24c903fd56e5cbe/greatamericannovelmap1.jpg" src="https://darkroom.shortlist.com/original/12fdd18e454d1b85666de6e1fb13d286:12ffdb5ac0767b3e03953ac401897715/greatamericannovelmap1n640.jpg" data-id="0"></p>
<div class="visually_embed_bar"><a span="" target="_blank"> </a></div>
<p><a span="" target="_blank"> </a></p>
<div class="visually_embed_overlay" data-id="0"></div>
<p><a id="visually_embed_enlarge" href="javascript:void(0)"></a><a id="visually_embed_grab" href="javascript:void(0)"></a></div>
<p>(Für eine größere Version siehe <a href="http://www.shortlist.com/entertainment/books/a-beautiful-great-american-novel-map">Quelle</a>.)</p>
<p>Dabei muß ich zugeben, geschätzt etwa nur ein Drittel der hier aufgeführten Romane gelesen zu haben, die wenigsten davon im Original. Trotzdem vermisse ich auf der Liste noch die <em>John Henry Days</em> von Colson Whitehead sowie Don DeLillos <em>Underground</em>. Und selbstverständlich alles von William Gaddis, besonders aber <em>JR</em>.</div>
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		<title>umme ecke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 14:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Über Hörbares]]></category>
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		<category><![CDATA[gil scott-heron]]></category>
		<category><![CDATA[instagram]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Retrokram und Kartenscheiß bin ich ja immer zu haben. Hier hat zum Beispiel jemand ein Visualisierungstool für Echtzeit-Instagrams aus der direkten Nachbarschaft gebaut. Und zwar mit dem auch hier im Blog schon vorgestellten Toner-Aufsatz für OpenStreetMap. Nachtrag 0506-2012 // Mit der App teleportd lassen sich Photos aus der unmittelbaren Umgebung oder einer bestimmten Gegend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Für Retrokram und Kartenscheiß bin ich ja immer zu haben. Hier hat zum Beispiel jemand ein <a href="http://movieos.org/toys/localgram/">Visualisierungstool</a> für Echtzeit-Instagrams aus der direkten Nachbarschaft gebaut. Und zwar mit dem auch hier im Blog schon vorgestellten <a href="https://drikkes.com/?p=5535">Toner-Aufsatz</a> für OpenStreetMap. <em>Nachtrag 0506-2012</em> // Mit der App <a href="http://teleportd.com/">teleportd</a> lassen sich Photos aus der unmittelbaren Umgebung oder einer bestimmten Gegend auf dem iPhone anzeigen/abrufen &#8211; und das nahezu in Realtime (weil ich oben schon einmal &#8220;Echtzeit&#8221; geschrieben habe). Ich habe allerdings keine Ahnung, wie die das anstellen bzw. welche Quellen (Flickr, etc.) sie dafür abgreifen. Aber für Coder gibt es eine API. //<br />
Apropos Visualisierung: noch ein Video.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34813744?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=db1750" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe> </p>
<p><a href="http://vimeo.com/34813744">Where Did The Night Go&#8217;</a> from <a href="http://vimeo.com/steffenk">Steffen K</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
</div>
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		<title>Landkrater</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 16:24:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[atlas]]></category>
		<category><![CDATA[diercke]]></category>
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		<category><![CDATA[kreis]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr Bezüge, sich ein Polster zulegen, schaffen, anschaffen. Das sieht nach Arbeit aus. Dafür muß man sich aber erst einmal in seinem Job zurechtfinden. Mit dem so verdienten Geld fährtfliegt man dann in den wohlverdienten Urlaub, dienstags. Wenigstens kann man von urlaubsdort aus anderen Leuten Postkarten schicken. Denn wieso sollten das immer dieselben sein? Dabei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Mehr Bezüge, sich ein Polster zulegen, schaffen, anschaffen. Das sieht nach Arbeit aus. Dafür muß man sich aber erst einmal in seinem <a href="http://kenmat.tumblr.com/post/1590782759">Job zurechtfinden</a>. Mit dem so verdienten Geld fährtfliegt man dann in den wohlverdienten Urlaub, dienstags. Wenigstens kann man von urlaubsdort aus anderen Leuten <a href="http://www.postcrossing.com/">Postkarten schicken</a>. Denn wieso sollten das immer dieselben sein?<br />
Dabei können sogar sprichwörtlich trostlose Vororte durch einen <a href="http://www.boston.com/bigpicture/2010/09/human_landscapes_in_sw_florida.html">Perspektivwechsel</a> ganz anschaulich aussehen. Dahin flieht die ehemals innerstädtische Arbeiterfamilie ja noch recht gerne (ausredundant: &#8220;wegen der Kinder&#8221;) und spioniert sich dann von Nachbar zu Nachbar über ewig frisch gestrichene Zäune in zu kleine Gärten hinein. Was nichts hahaheißen soll, denn selbst die <a href="http://blog.yimmyayo.com/post/1591373903">Anordnung der Höllenkreise</a> folgt einem schicken System. Aber sein Haus bei Google Street View pixeln lassen.</p>
<p>Die weißen Flecken sind längst von den Landkarten verschwunden. Wenn die Natur schon so richtig von vorne bis hinten durchkartographiert worden ist, dann kann man immer noch neue Wege durch den <a href="http://www.nileguide.com/blog/2010/08/05/get-around-in-style-great-metro-maps-of-the-world">Untergrund visualisieren</a>. Ist ja keine <a href="http://www.monopol-magazin.de/artikel/20101933/Maps-for-the-21st-Century-serpentine-gallery.html">Kunst</a>.</p>
<p><a href="http://charsuozzo.tumblr.com/post/1420013710"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2024" title="hochhaelse" src="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2010/11/hochhaelse.jpg" alt="" width="490" height="377" srcset="https://drikkes.com/wp-content/uploads/2010/11/hochhaelse.jpg 640w, https://drikkes.com/wp-content/uploads/2010/11/hochhaelse-300x231.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 490px) 100vw, 490px" /></a></p>
<p>Immer, wenn ich &#8220;kreisfreie Stadt&#8221; lese, also z.B. im Falle Aachens, dann muß ich an diesen Comic aus den gar nicht lustigen <em>Lustigen Taschenbüchern</em> denken. Donald, seine drei Neffen und Onkel Dagobert stoßen durch eine Nebelverwirrung auf ein bisher unentdecktes Andental, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Jedenfalls haben sich dessen aztekenähnliche Bewohner nicht weiterentwickelt. Dort legen die Hühner <a href="http://www.donald-club.net/thread.php?threadid=2351">viereckige Eier</a>.</p>
<p>Oder ich erinnere mich an die Schule, Erdkundeunterricht. Die Legende im Diercke Weltatlas: Zumindest auf der Deutschlandkarte waren da die Städte mit 20-50.000 Einwohnern anhand von Kreisen mit einem etwas dickeren schwarzen Rand bezeichnet. Von 50-100.000 gab es dann Quadrate und für offizielle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fstadt">Großstädte</a> ab 100.000 Einwohnern waren da so rote Umrißflecken vorgesehen.</div>
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