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	Feeds whisper secrets,
	In the RSS Club's embrace,
	Knowledge blooms in grace.

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	<title>bild &#8211; Hendrik Spree</title>
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		<title>Oberstübchen freimachen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2022 18:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reklamierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Erinnert sich noch jemand daran, dass die taz vor rund zehn Jahren eine Zeit lang die Werbung auf Sportfotos verpixelt hat? Da ist es im Kern darum gegangen, vor allem den Marken-Logos auf den Trikots keine kostenlose Mediapräsenz zu verleihen. &#8220;Die Sportpresse macht sich mit dem Abdruck der Bilder zum Erfüllungsgehilfen der Vereine und Sponsoren. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Erinnert sich noch jemand daran, dass die <a href="https://blogs.taz.de/hausblog/taz-verpixelt-werbung-auf-sportfotos/">taz</a> vor rund zehn Jahren eine Zeit lang die Werbung auf Sportfotos verpixelt hat? Da ist es im Kern darum gegangen, vor allem den Marken-Logos auf den Trikots keine kostenlose Mediapräsenz zu verleihen.</p>
<blockquote><p>
  &#8220;Die Sportpresse macht sich mit dem Abdruck der Bilder zum Erfüllungsgehilfen der Vereine und Sponsoren. Sie trägt die Werbebotschaft ungefiltert zu den Abonnenten.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Die taz hat also behauptet, durch die Verpixelung von Banden- und Trikotwerbung ihren Journalismus unabhängiger zu machen. Die erwarbare Kritik seitens der Werbewirtschaft hat darin einen Beitrag zum Niedergang des Leistungssports in Deutschland gesehen und der <a href="https://taz.de/Unfreiwillige-Werbung/!5113762/">Zeitung</a> wahweise &#8220;Effekthascherei, Populismus, Bilderstürmerei oder Verbohrtheit&#8221; vorgeworfen.</p>
<h2>Sprung in die Jetztzeit</h2>
<p>Wie <a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/86674/bild_zensiert_gazpromwerbung_auf_schalketrikots/">DWDL.de</a> heute berichtet, &#8220;zensiert&#8221; die <em>Bild</em> nun die Gazprom-Werbung auf Schalke-Trikots. Diese soll ab sofort nicht nur unkenntlich gemacht werden, sondern über den Spielerbrüsten wird ein Balken mit der Aufschrift &#8220;Freiheit für die Ukraine&#8221; prangen. Zur Begründung heißt es in dem <a href="https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/wladimir-putin-bild-macht-nach-einmarsch-in-ukraine-schluss-mit-seiner-werbung-79243054.bild.html">Springer-Blatt</a> (Hervorhebung durch mich):</p>
<blockquote><p>
  &#8220;Natürlich benutzen Diktatoren den Sport als schöne Kulisse für ihr schmutziges Treiben – nicht erst seit Olympia in Peking. Wenn Putin das <strong>Nachbarland überfällt</strong> und ihm jedes Existenzrecht abspricht, ist jede <strong>Grenze überschritten</strong>!&#8221;
</p></blockquote>
<p>In einem weiteren Artikel zum Thema vermeldet man, &#8220;Schalke verramscht Putin-Trikots.&#8221; Im hauseigenen <a href="https://shop.bild.de/app/navigation.do?action=Search&#038;query=Schalke+Sale">Bild-Shop</a> findet man mit den Suchbegriffen &#8220;Schalke Sale&#8221; übrigens 54 Artikel – allerdings nur mit dem S04-Vereinslogo bedruckt, nicht mit dem von Gazprom.</p>
<h3>Update 2402-2022</h3>
<p><a href="https://www.msn.com/de-de/sport/fussball/schalke-nimmt-gazprom-schriftzug-von-trikots/ar-AAUfGG9">Schalke nimmt Gazprom-Schriftzug von Trikots</a> und <a href="https://www.kicker.de/gazprom-vertreter-warnig-verlaesst-schalker-aufsichtsrat-891513/artikel">Schalkes Aufsichtsrat Warnig legt sein Mandat nieder</a></div>
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		<title>Content is Cringe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2020 13:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Schaubares]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Welt redet von der Digitalisierung des Wanderzirkus Fashion Shows, von Augmented-Reality-Livestreaming bis In-Video-Instant-Shopping klingt das meist sehr technisch. Es ist von Plattformen die Rede, dabei werden die Inhalte meist übersehen. Und ich meine nicht die Klamotten, sondern deren Inszenierung. Moschino hat das für die aktuelle Kollektion ganz prächtig hinbekommen. Wie es hohler geht: Da [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Alle Welt redet von der Digitalisierung des Wanderzirkus Fashion Shows, von Augmented-Reality-Livestreaming bis In-Video-Instant-Shopping klingt das meist sehr technisch. Es ist von Plattformen die Rede, dabei werden die Inhalte meist übersehen. Und ich meine nicht die Klamotten, sondern deren Inszenierung. Moschino hat das für die aktuelle Kollektion ganz prächtig hinbekommen.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/EQQE9PrcIDo" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie es hohler geht: Da denkt man, der Bild wäre selbst die Laufmasche auf ein paar Instas schon eine <a href="https://www.bild.de/unterhaltung/leute/leute/kardashian-fotoshooting-outfit-panne-bei-einer-schwester-73585218.bild.html">Berichterstattung</a> wert, weil Kardashian. Und dann entpuppt es sich als schnöder Aufhänger für einen nicht als Werbung gekennzeichneten Artikel über ein Strumpfhosen-Startup. Wobei ich nicht weiß, was von beiden schlimmer ist.</div>
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		<title>Niedertrachtenverein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2019 12:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[bild]]></category>
		<category><![CDATA[hetze]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin immer hin und hergerissen, wenn eine von mir betextete Anzeige in der Bild-Zeitung oder eine meiner Banner-Ads auf bild.de geschaltet wird. Wegen sowas. (Bitte den ganzen Thread lesen.) Eine kurze Meldung an alle Vaterlandsbewahrer da draußen, die ihren Ausländer-, Fremden- und Islamhass ausgerechnet an Kindergartenkindern austragen müssen: Ein Thread zu #Schweinefleisch und #Kindergarten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Ich bin immer hin und hergerissen, wenn eine von mir betextete Anzeige in der Bild-Zeitung oder eine meiner Banner-Ads auf bild.de geschaltet wird. Wegen sowas. (Bitte den ganzen <a href="https://threadreaderapp.com/thread/1153760675040284672.html">Thread</a> lesen.)</p>
<blockquote class="twitter-tweet" align="center" data-lang="de" data-dnt="true" data-link-color="#19CF86">
<p lang="de" dir="ltr">Eine kurze Meldung an alle Vaterlandsbewahrer da draußen, die ihren Ausländer-, Fremden- und Islamhass ausgerechnet an Kindergartenkindern austragen müssen:</p>
<p>Ein Thread zu <a href="https://twitter.com/hashtag/Schweinefleisch?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Schweinefleisch</a> und <a href="https://twitter.com/hashtag/Kindergarten?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Kindergarten</a></p>
<p>1/17</p>
<p>&mdash; Stephan Anpalagan (@stephanpalagan) <a href="https://twitter.com/stephanpalagan/status/1153760675040284672?ref_src=twsrc%5Etfw">23. Juli 2019</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Einerseits denke <a href="https://maennig.de/bild">ich</a> mir &#8220;Jetzt hat dieses Hetzblatt wieder Geld von meinen Kunden verdient&#8221;. Andererseits ist jede Werbung besser als die meisten Artikel dort.</div>
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		<title>Für die Pest im Mann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2019 13:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach den Wellen, die das Kretzschmar&#8211;Interview über angeblich nicht (mehr) existente Meinungsfreiheit geschlagen hat, macht die BILD heute ganz groß auf mit einer Debatte: Darf man nicht mehr sagen, was man denkt? Es kommen Promis, Experten und Bürger zu Wort. Wohl eher, um die sozialpolitischen Agenda des Springer-Blattes abzustecken, denn als ein echtes Abbild der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Nach den Wellen, die das <a href="https://www.facebook.com/tonline.de/videos/225460128331870/?__xts__[0]=68.ARD3fed87lC06J3lw916Cq9GAmz0VOi_gHSrrqrftS8iElK120uw0WZBLwF5js69lnywQ3n5xsfivy4w1EO2FL57CwVrc8ZtaArN9yNdJUnSGSHBk7UsjxEHO5u2WXFLKeVXnW8TPXTr8UWV7M9ZtWSyGlkpL9BBJk_lXB92vL09Wp7-1LFaZ9CpZp9xby9qxE1hNH7K3ajrQfFsWYB392VWbEsFP3l1NpFl5jvG2BLMyDI0EkknhT4XgWq0IrHaMFzipQFGfYgPGKoZrnGTB_X8R6nXmCdqV9QuABJ_3U3Zkh0XQqJx6ORHmLNJ2diPG3K_CYi1tR1Dt7l7O4buG0ZxJW16Bqh9JOuRih9fOkMBuvwBbyIl0QOR4zYa&amp;__tn__=H-R">Kretzschmar</a>&#8211;<a href="https://www.t-online.de/sport/handball/id_85044462/stefan-kretzschmar-fuer-jeden-kommentar-bekommst-du-eins-auf-die-fresse-.html">Interview</a> über angeblich nicht (mehr) existente Meinungsfreiheit geschlagen hat, macht die BILD heute ganz groß auf mit einer <a href="https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/haben-wir-meinungsfreiheit-grosse-debatte-nach-bild-bericht-59540370.bild.html">Debatte: Darf man nicht mehr sagen, was man denkt?</a> Es kommen Promis, Experten und Bürger zu Wort. Wohl eher, um die sozialpolitischen Agenda des Springer-Blattes abzustecken, denn als ein echtes Abbild der Gesellschaft zu zeigen.</p>
<p>Was man aus den meisten Stimmen so als Kanon herausliest: Man kann wohl (noch?) seine Meinung sagen, aber wenn sie nicht &#8220;dem Mainstream&#8221; entspricht, dann muß man eben auch mit dem Gegenwind leben. Können. Und was diesen <em>Mainstream</em> ausmacht, davon hat jeder seine eigene Vorstellung. Im Falle der Bild ist das linksversifftes Gutmenschentum, daran lässt das Setting und die einzelnen Wortmeldungen zusammen mit der Stoßrichtung der anlassgebenden Äußerungen Kretzschmars kein Zweifel.</p>
<p>Wer nicht ausnahmslos sämtliche Refugees willkommen heißt, dem Islam nicht in verauseilendem Gehorsam entgegenkommt, vielleicht noch Vorbehalte gegenüber der Gleichstellung von Homosexuellen hegt, der landet nach dieser konservativen Lesart unweigerlich im gesellschaftlichen Abseits. Da wird in einem hanebüchenen Umkehrschluß plötzlich Zensur, Ausgegrenzung, ja Ächtung herbeiphantasiert. Immer schön mit dem Zusatz: &#8220;Ausgeübt gerade von denen, die sonst immer von Toleranz reden!&#8221;</p>
<p>Wie die Wirlichkeit aussieht, zeigt ein aktueller Werbefilm der Marke <a href="https://adage.com/article/cmo-strategy/gillette-s-a-man-responsibility/316231/">Gillette</a>. Dieser spicht sich gegen offensiv Mobbing und Sexismus aus – was könnte man(n) dagegenhaben?</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/koPmuEyP3a0" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Veröffentlicht vor zwei Tagen, ist das Video bis jetzt bei 2,633,479 Views sage und schreibe 235,000 mal mit einem Daumen nach unten bewertet worden – ungefähr 9mal so oft wie die positiven Bewertungen. In vielen, vielen Kommentaren auf YouTube, aber auch in Posts auf Facebook und Twitter fürchten Menschen um ihre <a href="https://twitter.com/panoparker/status/1085109857173336064">Männlichkeit</a>. Die Alt-Right dreht durch, Boykottaufrufe sind das Mindeste. Vorwürfe, das wäre &#8220;unamerikanisch&#8221;. Am liebsten würde man das ganze Unternehmen Procter &amp; Gamble zum Teufel jagen, usw.</p>
<p>Warum? Weil sich jemand in aller Deutlichkeit für etwas einsetzt, das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Wie abgefuckt muß man sein, um sich von Forderungen nach Gleichheit und Rücksichtnahme derart bedroht zu fühlen, daß die Beißreflexe kein Halten mehr kennen?</p>
<h2><a href="https://twitter.com/JoStowasser/status/1084523294932561920">Leute</a>, geht&#8217;s noch?!?</h2>
<p>Böse Zungen werden behaupten, Gilette ändere seine Kommunikation nicht aus einer ehrlichen Haltung heraus, sondern aus rein wirtschaftlichen Erwägungen. Die Reflektion von #MeToo etwa spiele hierbei kaum eine Rolle, sondern eher die Tatsache, daß glattrasierte Männergesichter immer seltener werden, während mehr und mehr Frauen sich nahezu den kompletten Körper enthaaren.</p>
<p>Ich allerdings bezweifle, daß eine (imaginierte) Feminisierung der Hauptmarke Gilette irgendwelche groß erkennbaren Effekte auf das weibliche Venus-Sortiment abstrahlen wird. In Zeiten abstruser Auswüchse des <a href="https://www.ksta.de/wirtschaft/goldener-zaunpfahl-negativpreis-fuer--absurde-auswuechse-des-gendermarketing--30038636">Gender-Marketings</a> wäre es aber immerhin mal eine abwechslungsreiche Strategie.</p>
<p>Für die Frage der Meinungsfreiheit sind die Beweggründe der Firma ohnehin nur zweitrangig.</p></div>
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		<title>&#x1f37f; &#x1f37f; &#x1f37f;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[<span class='p-author h-card'>drikkes</span>]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2018 20:12:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[Da kann sich die Titanic selbst auf die Schulter klopfen. Da hat sie es dem Bild so richtig gegeben. Durch eine Undercover-Meisterleistung hat sie tatasächlich aufgedeckt, daß beim Kampfblatt der Springer-Presse tatsächlich hier und da an Recherchequalität gespart wird, wenn es ihm gerade politisch in den Kram passt. Wie hätte man sonst darauf kommen können? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class='e-content'>Da kann sich die <a href="http://www.titanic-magazin.de/news/miomiogate-juri-kuehnert-bild-und-titanic-9482/">Titanic</a> selbst auf die Schulter klopfen. Da hat sie es dem <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/titanic-redakteur-man-haette-sehr-leicht-sehen-koennen-dass-es-ein-fake-sein-kann-15460554.html?GEPC=s3">Bild</a> so richtig gegeben. Durch eine Undercover-Meisterleistung hat sie tatasächlich aufgedeckt, daß beim Kampfblatt der Springer-Presse tatsächlich hier und da an Recherchequalität gespart wird, wenn es ihm gerade politisch in den Kram passt. Wie hätte man sonst darauf kommen können? Investigativsatire auf Weltklasseniveau.</p>
<h4>Die Steigerung von &#8220;jubeln&#8221;?</h4>
<p>Die Sache hat nur einen Haken und der war vorher wohlbekannt. Da können <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/titanic-bild-kevin-kuehnert-1.3876546">jetzt</a> <a href="https://ze.tt/das-satire-magazin-titanic-jubelt-der-bild-offenbar-geschichte-ueber-kevin-kuehnert-unter/">noch</a> <a href="http://www.bento.de/today/titanic-will-bild-zeitung-mit-kuehnert-mails-reingelegt-haben-2118873/">so</a> <a href="http://meedia.de/2018/02/21/alter-schwede-hat-sich-die-bild-blamiert-twitter-reaktionen-zum-satire-coup-der-titanic/">viele</a> <a href="http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Angebliche-Schmutzkampagne-bei-der-SPD-Bild-fiel-offensichtlich-auf-Titanic-Satire-herein-165030">Medien</a> mit aller verdienten Häme über den Fall berichten. Sie alle zusammengenommen haben wahrscheinlich nicht die Auflagenstärke von Bild. Und erst recht nicht die Klickzahlen. Der erst neulich emporgeverkommene ChefRed <a href="https://twitter.com/jreichelt">J. Reichelt</a> mag sich in diesem Moment zwar auf Twitter (so wortreich, wie es der Dienst zulässt) versuchen herauszureden; seine Zeitung wird sich zu der peinlichen Sache ziemlich bedeckt halten und über den Kreis der Brancheneingeweihten hinaus der breiten Rezipienten-Öffentlichkeit gegenüber nur die nötigsten Verfehlungen eingestehen.</p>
<p>Quasi ein umgekehrter Streisand-Effekt. Jeder weiß, gerade im Internet erreicht die spätere Richtigstellung einer (viral gegangenen) Falschmeldung nur einen <a href="https://futurezone.at/meinung/die-fake-news-debatte-ist-zur-farce-verkommen/240.641.739">Bruchteil</a> der ürsprünglichen Leserschaft. Und so wird beim gemeinen <a href="https://twitter.com/der_handwerk/status/289403032339357696">Publikum</a> schon irgendetwas hängenbleiben – SPD, Russen, Mailserver. Irgendwas war da doch&#8230;</p>
<h4>Richtig: &#8220;unterjubeln&#8221;.</h4>
<p>Verstehen wir uns nicht falsch: Ich mag Bild wirklich überhaupt nicht. Aber ob das hier nicht doch eher ein Bärendienst aus Selbstprofilierungsantrieb (gewesen) ist, wird man wohl erst mit ein wenig <del datetime="2018-02-21T13:19:43+00:00">An</del>Abstand entscheiden können.</div>
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