Da Show HErr

Hier, „Chefsache“ ist eine der besseren Kurzserien von Gute Arbeit Originals. Kann man sich ruhig mal anschauen.

Erinnert mich irgendwie an den lieben Gott Helge Schneiders „Texas“. Ist ja aber nicht das erste Mal, daß sich jemand über die Schöpfung lustig macht.

Ab und zu werden mir göttliche Parodie-Accounts in die Timeline retweetet, ist allerdings über die Jahre sichtlich weniger geworden. Es gibt da wohl gleich haufenweise Profile, doch ist das Thema etwas ausgereizt.

Kennt Ihr noch an „Der Große Boss“ und „Der Juniorchef“, diese beiden Testament-Remakes (alt/neu) vom Verlag mit der Fliege? Gibt es den überhaupt noch oder ist der mittlerweile ausgestorben, wegen Internet und so?

Hoffentlich geht es da nach dem gerade erst erschienen Teil 4 demnächst weiter.

Update 19.12.17

Mittlerweile sind Pt. 5 – Die Sache mit dem Ökosystem, Pt. 6 – Die Sache mit den Dinos, Pt. 7 – Die Sache mit dem Launch und vorgestern Pt. 8 – Die Sache mit dem Ende erschienen. Der scheint dann übrigens auch mit dem Titel ernstzumachen: Zum Jahreswechsel ist wohl komplett Schluß mit GuteArbeitOriginals als Comedychannel.

note to quantified self

SpReeSe nennen seit kurzer Zeit einen Chromecast ihr Eigen. Erste echte Action: Auf arte.tv/ das tolle BLOW UP durchgeschaut. Vielleicht schaffe ich es ja auf diese Weise, mal meine „Watch Later“-Liste wegzugucken. Neuester Zugang:

Wobei mir nicht ganz klar ist, wann eine ÖR-Sendung auf YouTube landet. Die Quoten von der da oben waren übrigens ziemlich mies. Ist wohl doch nicht so das Thema, das den Menschenmehrheit in Deutschland auf den Nägeln brennt.

wer wie was wieso weshalb warum

Zwei neue YouTube-Channels für gut befunden, beide via dem endlich aus dem Urlaub zurückgekehrtten Nerdcore. Nummer 1 sind schick animierte Erklärfilmchen, hier zum Beispiel die zweiteilige Illustration des Fermi-Paradoxons.

Wer nicht so der visuelle Typ ist: Hier der Wikipedia-Artikel dazu.

Das Münchner Design Studio Kurzgesagt hat zwar eine ganze Reihe kommerzieller Kunden, aber viele ihrer Filme entstehen unabhängig von Auftraggebern.

Evan Puschak a.k.a. Nerdwriter scheint seinen Kanal als Vollzeitbeschäftigung zu verstehen. Anders wäre solche Videos im Wochenrhythmus über drei Jahre hin kaum möglich.

Auch er erklärt in seinen Filmen eine Menge; popkulturelle Referenzen und Kunstinterpretation sind seine Themen. Ziemlich weit gefasst, haben sie doch in den meisten Fällen etwas mit großem Kino zu tun. Wobei ich wahrscheinlich nicht ohne Grund drei SciFi-Filme als Beispiele in diesen Post eingebunden habe.

Beide versuchen ihre Arbeit übrigens mit Hilfe von Patreon zu finanzieren. Über dessen Dienste hatte ich bisher eigentlich nur in Verbindung mit zeigefreudigen Aktmodellen gehört, die sich auf diese Weise durch Devotionalienhandel mit ihren Fans etwas dazuverdienen.