zu faul

Und überhaupt sind Satireaccounts auf Twitter sooo 2012, Bots sind so 2015. Zusammen hätten sie diesen Monat vielleicht noch eine Chance, aber: siehe Überschrift. Ich habe einfach zuwenig Ahnung davon bzw. keine Motivation dazu. Wenn also jemand die Idee umsetzen möchte, bitteschön:

@BILDdirdeineMudda

. . . ist als Twitterhandle leider zwei Buchstaben zu lang, macht wohl aber schnell klar, worauf ich hinauswill. Der Account würde sich die Schlagzeilen der BLÖD ziehen, einen Namen oder ein Substantiv daraus durch „Deine Mudda“ ersetzen und das dann automatisch tweeten. Zur Inspiration noch ein paar manuell generierte Headline-Mashups von heute:

    – Syrer (16) wurde von Deiner Mudda ferngesteuert
    – Studie: Jeder 3. findet, Deine Mudda ist selber schuld
    – Pirat fuhr Deine Mudda mit Sackkarre durch Berlin
    – Das verdient Deine Mudda an jedem iPhone (Oder besser: Das verdient Apple an Deiner Mudda?)
    – Deine Mudda gefährdet sozialen Frieden im Osten

Falls Ihr das auch nur halbwegs lustig findet und Euch der Ehrgeiz packt, wäre das hier vielleicht ein Startpunkt. Ich selbst habe seit Wochen den Dash-Button zuhause liegen, aber selbstverständlich noch am Stück, nicht gehackt.

Ich möchte Teil Deiner Lichtaufgang sein.

Glühbirnen und Idealismus gehen immer Hand in Hand.

Die sind wirklich gut. Wegen Lachen, Hals und Stecken und Bleiben.

Und so. (via)

Sharing is Göring

Hihi, „Oral University“. Und dann auch noch „Christian“.

Selbst die größten Datenschützer fallen im Social Web übrigens dadurch auf, daß auch sie die Tracking-Endungen bei Links vor dem Teilen nicht entfernen. Hier also die URL aus Evgeny Morozovs Tweet ohne das

?_osource=SocialFlowTwt_CHBrand

am Ende: http://www.nbcchicago.com/news/national-international/Oral-Roberts-University-to-Track-Students-Fitness-367128961.html
Wie lange er noch mit seinem „Only in America“ Recht behält, wird sich zeigen müssen. Nach der Lektüre etwa dieses SZ-Artikels über die geplante Zusammenarbeit von IoT/SmartHome und Versicherungsbranche kommt man da schon ins Grübeln.

ToDo: Gestern frisch in der U-Bahn eine Werbung für NetCologne gesehen – mit der Headline „Dein Daten-Bodyguard“. Im Netz dazu (noch) nichts gefunden. Probiere heute Abend, ein Photo davon nachzureichen.

Und um noch einmal zum christlichen Anfang zurückzukommen: Anordnung über den kirchlichen Datenschutz – Wikipedia