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Skittles ist in der Vergangenheit immer wieder durch gute Werbespots aufgefallen. Aber da – selbst sehr gut gemachter – klassischer Werbung heutzutage was Altbackenes anhaftet, denkt die Süßwarenmarke weiter. Letztes Jahr z.B. haben sie ihr Commercial nur einer Person gezeigt und damit den Hype um den Super Bowl ad absurdum geführt. Zum diesjährigen Football-Finale setzten sie konsequenterweise einen drauf und haben ein Musical produziert.

Ja, ein Musical. Es wurde einmalig am Tag des großen Spiels am Broadway aufgeführt. Und man mußte dafür sogar Tickets kaufen – die Einnahmen werden gespendet. Aber um nicht nur Buzz zu kreieren, sondern auch ein paar Inhalte in die Welt zu bringen, gibt es rund um den Werbestunt natürlich Skittles-Content. Etwa den Trailer zum Musical.

AdAge hat die ganze Story zu diesem unglaublichen Ding. Die Handlung ist wohl ziemlich meta gewesen und auch die Songs sind mehr als selbstironisch geraten.

Ganz großes Theater! Einen Kunden, der sowas mitmacht, wünscht sich jeder Kreative. Und fragt sich, wie wohl das Briefing zu so einer Aktion ausgesehen haben mag. „Macht es anders“?

Das kommt noch dazu

Wozu, das erkläre ich dann später. Hier erst einmal Mark Schaefers fünfte und letzte Wahrheit über Social Media, die da lautet: Nobody really wants you to be authentic.

“Authenticity” is by far the most over-used and abused word on the social web. The most common definition of “authentic” is “true and accurate.” If I was presenting a true and accurate version of myself right now I would say that I am a bit gassy after that Mexican food at lunch.

Nobody wants to know that stuff and nobody wants to talk about it either. Whether you’re a person or a brand, you are always presenting a shiny idealized version of your authentic self. It has always been this way and it will always remain this way.

Nobody is authentic, but you can be kind and honest. There is a difference.

Und auf das Feld der Kunst übertragen: Samuel Hamen hat bereits vor einem halben Jahr über die Lektüre unliterarischer Biographien gerantet.

Es geht um Größeres, und so sind dann viele dieser sozialkritisch durchaus wichtigen Romane selbstvergessen und erzähltechnisch anspruchsarm.

Dieser Schwund an erzählerischen Möglichkeiten wird von diesen authentizistischen Schreibverfahren nur zu gerne in Kauf genommen. Schließlich steht ja nichts weniger als das Leben auf dem Spiel.

Mehr dazu in Kürze. Stay turned tuned!

Bunz übers Netz

Ich wollte ja eigentlich nichts über die CeBit schreiben, aber dieser Vortrag von Mercedes Bunz auf dem Trendforum ist wirklich gut. Und behandelt u. a. den in einem vorigen Eintrag erwähnten Spiegelartikel „Falsche Freunde“ sowie andere, auch wirtschaftliche Überlegungen zum Web 2.0.

Link: Mercedes Bunz - Masse war gestern

Ein Gral Buntes

Ein Artikel über die neue Website von Skittles, die ja schon in der Vergangenheit durch (nennen wir es) extravagante Werbespots aufgefallen sind.

Die huffingtonpost.com/ erklärt die Benutzung von Twitter nicht ganz wissenschaftlich.

Auf zeit.de/ zu lesen: Des Schäubles kleines Wörterbuch.

Und bild.de/ hat den neuen Veltins-Spot mit Rudi Assauer und Bruce Willis. Finde ich nicht so gelungen.

apropos Schalke

apropos Schalke