#rpTEN

Was auch immer die re:publica in ihrem Jubiläumsjahr angestellt haben mag (und irgendetwas ist selbstsicher an den eigenabartig motiviertesten Vorwürfen dran) – für die Entscheidung, den stinkenden Raclettestand vom Gelände zu verbannen, gebührt ihnen auch dann mein unendlicher Dank, obwohl ich gar nicht vor Ort war.

Vielleicht ändert sich das ja nächstes Jahr wieder. Bis dahin, käselose Grüße aus der Hauptstadt des Klüngels.

Du hast doch den Quell offen!

Mir geht Gunter Dueck ja schon seit Jahren komplett auf die Nerven. Seine berechnend verpeilt ummantelte Vortragsart, die sein – nein, nicht Besserwissertum, sondern sein – Allwissenheitsgehabe sympathischer wirken lassen soll. Noch ätzender finde ich wohl nur noch, wie es dieser vor Wirtschaftsfreundlichkeit strotzende Effizienzfanatiker dabei schafft, die Lacher und den Applaus vieler achsoalternativen Opensourcegesellschaftler in diesen konferenzüblichen Publika abzugreifen.

Insofern sehe ich mich zu einer Respektabringung genötigt dafür, daß Dueck innerhalb seiner jüngsten Auslassungen über Cargo-Kulte deutlich Position gegen das in sich für linksprogressiv haltenden Netzkreisen einiger Beliebtheit erfreuende bedingungslose Grundeinkommen bezogen hat. Auch wenn ich das in der Sache etwas anders sehe.