Rhymatismus

Eigentlich gibt es ja nur eine 500 im Biz. Aber „scheiß drauf, laß ma‘ McDonald’s chillen.“

Lila. Ich red' von Lila. Coup

Viel interessanter finde ich die bettelnden Versalien von „JETZT IM HANDEL“ auf diesem 18/1 am Kölner Rheinauhafen. Als ob irgendjemand nach dem offiziellen Datum der Albumsveröffentlichung in den örtlichen Plattenladen pilgert, um den physischen Tonträger käuflich zu erwerben. „Der Holland Job“ ist allerdings auch auf den üblichen Streaming-Portalen in Disc 1 und Disc 2 (Intrumentals) unterteilt.

Im SpOn-Artikel über die beiden Kollaborateure geht es eher um die Sprache von Xatar und Haftbefehl als daß es eine Plattenrezension wäre. Ich finde es ja ganz unterhaltsam. Das halbstündige Video (Teile 1, 2, 3) dazu – naja.

Da finde ich die neue Generation von Hingerotztnasen schon spaßiger.

Über deren Internetslang ist sich ja auch bereits mehr 1mal ausgelassen worden. Underground ist das auch nicht mehr.

Das Ding ist natürlich: Damit ist die Sache wohl schon durch. Was kann nach dem Mainstream denn noch kommen?

140 Zeichen und 16 Bars – 1 kluker Text von Twitter und Rap her

Aus irgendeinem Grund heißen die Alben da allerdings Mixtapes und man muß sie sich noch umständlich aus Web runterladen und manuell zu iTunes importieren. Auf AppleMusic findet man die nämlich nicht.

TdM Mai 2012

Okay, ein Tweet ohne Punkt und Komma. Aber trotz zweier fehlender Satzzeichen muß ich zugeben, ich lachte hart. Und ich weiß zwar nicht, um welchen Rapper bzw. Song es sich in diesem Tweet handelt, aber ich habe natürlich sofort an folgende Zeilen aus dem DeutschHipHop-Klassiker Ich so, er so von Eins Zwo gedacht:

Er meint, er repräsentiert sein Viertel und seine Pardybrüder.
Ich repräsentier‘ die Welt, wie Hardy Krüger.

Und weil ich zu faul gewesen bin, mir diesen Reim aus dem Gedächtnis zu ziehen und Buchstabe für Buchstabe in die Tastatur zu tippen, bin ich bei der copy&paste-getriebenen Googlesuche nach den Lyrics über die Charakteristika der HipHop-Sprache am Beispiel von Raptexten gestolpert. Ich empfehle dieses Buch ungelesen sowie uneingeschränkt.

Crapslook



(via)

Der Beatboxer in obigem Video got skillz. Vieles davon ist Musik meiner Jugend, wie auch im unten eingebundenen Mix. Überhaupt toll, was Ninja Tune und seine Artisten so auf Soundcloud treiben.

’88 was great but ’89 is mine by DJ Food

Ganz guter Text von Mercedes Bunz über die geschehende Digitalisierung auf faz.net/ – ich hoffe nur, daß die Bebilderung bzw. deren Unterschriften nicht von der Autorin stammhirnen. Sonst so?

Verpasst: Steve Blame im King Georg
Verhasst: Niki Lauda Überösterreich
Verputzwunschverdacht: Pantone-Kekse
Vertan: GEZartig