Wie Ferdinand de Saussure vor die 4. Wand gerannt

In meinen Stücken ist nie jemand markiert. Aber in „Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang“ war der erste Satz von Fabian Hinrichs: „Ich bin weiß, männlich, heterosexuell.“ Das Schwulenmagazin „Siegessäule“ schrieb, René Pollesch hätte sich von der Community entfernt. Aber ich kenne keinen schwuleren Anfang für ein Stück, als dass sich eine weiße männliche Hete markiert.

Die FAZ hat den neuen, altbekannten Volksbühnen-Intendanten interviewt.

Kevin Alleinzelmännchen beschützt mein Zuhause, wenn ich mal nicht da bin.

Wo ich doch gerade die Ausgabe #13 von DAS WETTER gelesen habe, kann ich doch ruhig mal auf den besten Text des Heftes verlinken: Wut und Glück: Alexander Osang über Berlin und die Berliner. Der erschien nämlich vor dem Wetter schon in der Berliner Zeitung, so richtig gedruckt. Wobei nur die URL den Hinweis auf die gute Überschrift „Aushaltbar, Alter“ gibt.

Im Text geht es dann nicht nur, aber auch um die Volksbühne und Dercon/Castorf. Ist ja schließlich schon vor ein paar Monaten entstanden.

„Magazin für Text und Musik“ lautet die Unterzeile der Zeitschrift. Von den Klängen kommt einiges aus Österreich, aber die meisten Texte über Musik habe ich nicht gelesen (Ausnahme: Interview mit Zugezogen Maskulin). Die Homepage zeigt das Wetter in Berlin an, könnt ich drauf wetten. Und so sieht es auch im Literaturteil des Magazins aus.

Die Drikkington Post empfiehlt die Fortsetzungen dieses Heftes uneingeschränkt.